Autogas tanken, Autogas-Informationen, Alternative Autogas
Autogas
Econfleet herstellerseitig angebotete LPG-Fahrzeuge

Autogas: Was andere sagen.


Opel Meriva jetzt auch mit Autogas

Opel bietet den Meriva jetzt auch ab Werk in einer Autogas-Version an. Das 88 kW / 120 PS starke 1,4-Liter-Triebwerk verbraucht im Gasbetrieb im kombinierten Zyklus 7,6 Liter Flüssiggas auf 100 Kilometer das entspricht 124 Gramm CO2 pro Kilometer. Der Einstiegspreis für den Meriva LPG 1.4 Ecoflex beträgt 22.240 Euro.

Ein Schalter im Cockpit macht den Wechsel zwischen beiden Betriebsarten leicht. Der 48 Liter große Gastank mit einem LPG-Fassungsvermögen von 38,4 Liter bei 80 Prozent Befüllung ist in der Reserveradmulde des Meriva untergebracht und schränkt so weder den Platz im Passagierabteil noch die Kapazität des Gepäckraums ein. Reifenreparatursets sind Standard in allen LPG-Fahrzeugen.

LPG-Fahrer können im Vergleich zu einem Benziner an der Zapfsäule bis zu 40 Prozent an Kraftstoffkosten sparen. Opel bietet eine Komplettlösung ab Werk an, bei der das Zusammenspiel der Software des Motormanagements und die LPG-Sofware wesentlich optimiert wurde. Auf diese Weise kann sich der Motor direkt auf den jeweils genutzten Kraftstoff einstellen. Das führt zu verbesserter Effizienz und geringen CO2-Emissionen.

Quelle: www.motor-traffic.de


Autogas gegen hohe Benzin- und Dieselpreise

Tanken war nach Berechnungen des ADAC im Jahresdurchschnitt noch nie so teuer wie im zu Ende gehenden Jahr. Konstant und deutlich günstiger ist Autogas (LPG).

Mit spürbaren Preisrückgängen ist nach Expertenmeinungen bei Diesel und Benzin auch in naher Zukunft nicht zu rechnen. »Der Rohölpreis ist hoch« , stellt Wolfgang Krüger, Chefeinkäufer der Westfalen AG, dazu fest. Sinkende Preise erwartet er wegen der guten Konjunktur in den USA und großen Schwellenländern wie China und Brasilien sowie wegen der anhaltenden politischen Unsicherheiten in der arabischen Welt so bald nicht.

Den Autofahrern empfiehlt sich deshalb der Umstieg auf Autogas, so die Westfalen AG. Im Tankstellennetz des Kraftstoffanbieters aus Münster kostete Autogas 2011 im Durchschnitt 75,6 Cent je Liter gegenüber 152,8 Cent für Super. Der Preisvorteil von Autogas beträgt also etwas mehr als die Hälfte. Rund einen Cent höher liegt nach Angabe des unabhängigen Internetportals gas-tankstellen.de tagesaktuell der bundesweite Autogas-Durchschnittspreis. Berechnungen der Westfalen AG haben zudem ergeben, dass Autogas selbst gegenüber Diesel vorteilhaft abschneidet. Basis des Wirtschaftlichkeitsvergleiches waren Fahrzeugflotten von Unternehmen bei Nutzung einer Autogas-Betriebstankstelle.

Autogas ist darüber hinaus die Antriebsenergie, durch die schon heute in Deutschland am meisten C02 sowie Luftschadstoffe eingespart werden. Grund ist die mit etwa 500 000 autogasbetriebenen Pkw vergleichsweise hohe Verbreitung.

Quelle: www.westfalen-ag.de


Neuer Fiat Panda mit Autogas?

Laut FAZ vom 20. Dezember 2011 (»Die tolle Kiste, Teil 3«) steht für den neuen Fiat Panda auch eine Autogas-Motorisierung in Aussicht. Gegenüber dem Vorgängermodell sei der Panda III elf Zentimeter länger und vier Zentimeter breiter geworden. Verkaufsbeginn sei im frühen Frühjahr.

Quelle: www.faz.net


Kia startet Flüssiggas-Offensive

Ab sofort können nahezu alle neuen und gebrauchten Benzin-Modelle der Marke Kia auf einen Flüssiggasantrieb umgerüstet werden. Kia kooperiert dafür mit dem LPG-Spezialisten ecoengines. Bei Neuwagen gibt auf das Flüssiggassystem eine siebenjährige Garantie – analog zur 7-Jahre-Herstellergarantie von Kia. Bei Gebrauchtwagen kann der Kunde je nach Bedarf eine drei- bis siebenjährige Garantie auf die Gasanlage wählen. Die LPG-Garantie sichert neben der Funktionsfähigkeit der LPG-Anlage auch die des Motors in Zusammenhang mit dem Gasbetrieb ab.

Die Umrüstung erfolgt durch einen Kia-Händler, der den Umbau entweder selbst vornimmt oder von einem Spezialbetrieb durchführen lässt. Nach dem Umbau können die »Bifuel«-Fahrzeuge außer mit Flüssiggas nach wie vor auch mit Benzin betrieben werden. Im LPG-Betrieb reduziert sich die CO2-Emission um rund 15 Prozent. Im Vergleich mit Benzin verringert Flüssiggas nicht nur den Schadstoffausstoß, sondern ist auch deutlich preiswerter und wird noch bis mindestens Ende 2018 steuerlich begünstigt.

Umgerüstet werden können Benziner der Emissionsklassen Euro 4 und Euro 5 – je nach Modell kostet die Umrüstung 2.290 Euro bis 3.000 Euro. Der LPG-Tank wird in die Reserveradmulde eingebaut, die Kapazität des Kofferraums bleibt damit erhalten.

Bei den LPG-Systemen von ecoengines für Kia-Fahrzeuge kommt ein neuartiges Verfahren zum Ventilschutz zum Einsatz: Das Valve-Protector-System »P1000« gewährleistet eine einwandfreie Ventilschmierung. Dadurch entfällt eine zusätzliche Wartung, denn es genügt, die Ventile im Rahmen der regulären Service-Intervalle zu überprüfen.

www.kia-presse.de


Erfolgsgeschichte: Autogas ist unangefochtener Marktführer bei alternativen Kraftstoffen

Aktueller Marktanteil der Autogas-Fahrzeuge liegt bei 79 Prozent - Erdgas, Elektro und Hybrid sind weit abgeschlagen

Wer weiter steigenden Benzin- oder Dieselpreisen dauerhaft ausweichen möchte, findet immer häufiger den Weg zu einer ebenso umweltfreundlichen wie preisgünstigen Antriebsenergie, die eine rasante Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat. Die Rede ist von Autogas. Dessen Entwicklung von einer Nischenenergie zum dynamischen Marktführer im Bereich der alternativen Kraftstoffe begann 1995, als die Bundesregierung das schon seit den beiden Ölkrisen der 1970er Jahre in Italien und den Niederlanden etablierte LPG steuerlich begünstigt hatte. Richtig in Fahrt kam Flüssiggas als Kraftstoff dann nach der Jahrtausendwende.

Während das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Ende 2001 lediglich 1.866 Gasfahrzeuge zählte, waren es 2006, nur fünf Jahre später, bereits 40.000 Pkw, die mit Autogas betrieben werden konnten. Und bis zum Sommer 2011, wiederum nur fünf Jahre später, hat sich ihre Zahl - aktuell rund 450.000 Fahrzeuge - nochmals mehr als verzehnfacht. Damit liegt der Anteil am Markt für alternative Antriebsenergien, den sich LPG-Fahrzeuge mit Erdgas-, Elektro- und Hybrid-Autos teilen, bei stolzen 79 Prozent.

Investitionen in Fahrzeuge und Tankstellen summieren sich auf 1,3 Mrd. Euro

Mit zum Erfolg beigetragen haben sowohl die Autofahrer als auch die Flüssiggas-Wirtschaft, die bis heute gemeinsam rund 1,3 Mrd. Euro in die Fahrzeuge und das Distributionssystem für Autogas investiert haben. Mehr als 6.000 Tankstellen, davon alleine rund 100 entlang den Autobahnen, haben längst eine flächendeckende Versorgung sichergestellt. Und immer mehr Automobilhersteller bieten ihre Fahrzeuge direkt ab Werk auch als LPG-Modelle an. Beachtlich ist auch der Beitrag dieser noch bis mindestens Ende 2018 steuerlich begünstigten Technologie zum Klima- und Umweltschutz: Alleine im vergangenen Jahr sind von der deutschen Autogas-Fahrzeugflotte 215.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart worden, die die gleiche Zahl von Benzinern sonst verursacht hätte. Das gibt den Fahrern zusätzlich ein gutes Gefühl.

Quelle: www.presseportal.de


Mit Autogas fahren und clever sparen. Kostenlose Broschüre zum Alternativkraftstoff Nummer 1

Die Westfalen AG, Deutschlands führender Autogas-Lieferant, hat eine 24-seitige Broschüre produziert, die viele Fragen rund um den Alternativkraftstoff Nummer 1 beantwortet. Besonders berücksichtigt wurden auch die Interessen der Flottenverantwortlichen in den Unternehmen. Wie ist der Umweltnutzen von Autogas? Wie dicht ist das Tankstellennetz für diesen Kraftstoff? Wie gestaltet sich die Preisentwicklung? Wie viel kann der Nutzer durch den Umstieg auf Autogas sparen? Wann lohnt sich eine Betriebstankstelle? Die Broschüre »Mehr Spaß beim Sparen« ist kostenlos erhältlich unter presse@westfalen-ag.de oder 02 51/695-309.

Quelle: www.westfalen-ag.de


ADAC bietet Lovato-Autogasanlagen im Mitglieder-Vorteilsprogramm an

Autofahrer, die bei der Umrüstung auf Autogas künftig auf der sicheren Seite sein wollen, können auf das Umrüst-Angebot des ADAC zurückgreifen, das für bis zu zehn Jahre alte Fahrzeuge gilt und eine optionale Zusatzgarantie von bis zu sieben Jahren bietet.

Der ADAC bietet seinen Mitgliedern über das sogenannte Mitglieder-Vorteilsprogramm Autogasanlagen zu besonders günstigen Konditionen ab 1.790 Euro an. ADAC-Mitglieder profitieren zusätzlich von einem 10-prozentigen Rabatt bei der ADAC-AutoVersicherung, den der Automobilclub auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gewährt. Möglich macht dieses Angebot eine Kooperation des Abstätter Gasanlagenimporteurs ecoengines in Verbindung mit der Global Automotive Service GmbH und dem ADAC.

Für Gasfahrer jedoch besonders wichtig: Auf Wunsch kann eine zusätzliche Versicherung auf die Gasanlage mit Ventilschutzgarantie sowie für gasbedingte Motorfolgeschäden abgeschlossen werden, die begleitend zur Herstellergarantie des Fahrzeugs eintritt. Besonderer Clou: versicherbar sind Fahrzeuge bis zu einem Alter von zehn Jahren und für eine Dauer von bis zu sieben Jahren.

Zum Umrüstangebot zählen der Einbau, eine dreijährige Garantie auf die Gasanlage, die erste kostenlose Inspektion der Gasanlage, das Abgasgutachten, ggf. die TÜV/DEKRA-Abnahme, ein Reifenpannenset, ein besonders attraktiver ADAC Mobilitätskredit »AUTOGAS« zu günstigen Monatsraten sowie ein Adapterkit (DISH/ACME). Interessenten finden das Angebot in der ADAC-Mitgliederzeitschrift Motorwelt sowie auf der ADAC-Homepage.

Da Gasanlagen des italienischen Premium-Herstellers Lovato zum Einsatz kommen und nur ausgesuchte Umrüstbetriebe mit der Montage der vorgefertigten Autogas-Kits beauftragt werden, darf man davon ausgehen, das dieses ADAC-Angebot auf eine breite Resonanz treffen wird. Mehr über das ADAC-Angebot erfährt man auf der Homepage des Abstätter Generalimporteurs unter www.ecoengines.de .

Quelle: www.freie-pressemitteilungen.de


Westfalen AG mit Autogas zur econfleet. Messe und Konferenz für nachhaltiges Fuhrparkmanagement

Am 18. und 19. Oktober findet in Münster erstmals die econfleet statt, die Messe und Konferenz für nachhaltiges Fuhrparkmanagement. Mit einem 100 Quadratmeter großen Stand ist auch der Autogasversorger und Tankstellenbetreiber Westfalen AG vertreten. Im Mittelpunkt steht Autogas als klimaschonende und verbrauchsgünstige Antriebsenergie für Firmenflotten. Durch den Einsatz von Autogas (LPG) können die Flottenverantwortlichen die CO2-Emissionen der Firmenfahrzeuge um 15 und mehr Prozent reduzieren. Vor allem wegen der Steuerbegünstigung geht damit zugleich eine erhebliche Senkung der Verbrauchskosten einher. Die Westfalen AG informiert auf ihrem Stand (A 350) über Autogas im Allgemeinen, über betriebliche Autogas-Tankstellen, die sich schon für kleinere Flotten ab etwa sechs Fahrzeuge lohnen sowie die Westfalen Service Card. Es handelt sich dabei um eine Tankkarte für Firmenfahrzeuge mit bundesweit gut 5 000 Akzeptanzstellen. An vielen der über 6 000 Tankstellen in Deutschland, die Autogas anbieten, kann die Westfalen Service Card zur Zahlung eingesetzt werden. Nach aktuellem Planungsstand wird die Westfalen AG zur econfleet verschiedene Autogasfahrzeuge auch für Testfahrten von Flottenmanagern zur Verfügung stellen.

Jürgen Erwert, Pressesprecher der Westfalen AG: »Antriebstechniken und -energien werden immer vielfältiger und unübersichtlicher. Die Entscheider werden deshalb genauer hinsehen und prüfen müssen, wie ihre Fahrzeuge überwiegend genutzt werden, um die Flotte zukunftssicher auszurichten. Exakt diesen Punkt trifft die econfleet.« Mehr unter www.econ-fleet.de

Quelle: www.westfalen-ag.de


Neuer Kia Picanto ab sofort mit LPG bestellbar

Ab sofort kann der neue Picanto auch mit Flüssiggas-Ausrüstung bestellt werden. Die Auslieferung beginnt ab Oktober. In der LPG-Variante leistet der Kia Picanto 1.0 82 PS. Die Höchstgeschwindigkeit des alternativ angetriebenen Modells beträgt 156 Stundenkilometer und kann mit dem optionalen Start-Stopp-System auf CO2-Emissionen von 90 Gramm pro Kilometer gedrückt werden. Den Verbrauch gibt Kia mit 5,6 Liter Flüssiggas auf 100 km an (nach EU-Normzyklus).

Der Kofferraum soll genauso groß sein wie bei der Benziner-Version, der Benzintank fasst 10 Liter, der Flüssiggas-Tank 35 Liter. Preislich ist die LPG-Variante des Picanto durchaus attraktiv. Die Listenpreise beginnen bei 10.930 Euro für den Dreitürer und 11.330 Euro für den Fünftürer. Das sind jeweils runde 1.300 Euro Aufpreis gegenüber den identisch ausgestatteten konventionellen Varianten. Der Aufpreis entspricht gerade mal der Hälfte dessen, was man ungefähr für eine nachträgliche Umrüstung auf Autogas rechnen muss. Und: Auch für den LPG-Picanto gilt die bei Kia übliche ( und übertragbare) Herstellergarantie von 7 Jahren oder 150.000 Kilometer. Und zwar ausdrücklich auch auf alle Antriebskomponenten.

Quelle: www.motor-talk.de


Opel startet Autogas-Offensive

Der Startschuss für die neue Autogas-Offensive des Unternehmens fällt mit dem Corsa LPG Ecoflex, der ab sofort bestellbar ist. Die LPG-Variantenvon Meriva, Astra, Zafira Tourer und Insignia folgen sukzessive. Mit den neu entwickelten, allesamt Euro-5-zertifizierten Modellen offeriert Opel eine LPG-Lösung komplett ab Werk.

Der Corsa 1.2 LPG Ecoflex bringt im Autogasbetrieb 61 kW/83 PS auf die Straße (63 kW/85 PS im Benzinbetrieb) und emittiert so als Dreitürer nur 110 Gramm CO2 je Kilometer, als Fünftürer 115 Gramm. Die vier noch folgenden LPG Ecoflex-Modelle basieren auf dem 1,4-Liter-Turbobenziner.

Alle LPG-Modelle von Opel funktionieren bivalent, also im LPG- und Benzinbetrieb, was den Vorteil eines deutlich größeren Aktionsradius mit sich bringt. So sind mit vollem Benzin- und Autogastank zwischen 1100 und rund 1500 Kilometer möglich. Der Füllstand des Autogastanks wird über eine fünfteilige Skala wiedergegeben. Zusätzliche Additive oder spezielle Serviceintervalle sind nicht notwendig.

In Europa sind mehr als 5,5 Millionen Autogasfahrzeuge im Einsatz. An den rund 6200 LPG-Tankstellen in Deutschland tanken über 400 000 Fahrzeuge. Dort liegt der Literpreis für LPG im Schnitt bei 0,72 Euro.

Der Besitzer des Benziner-Corsa muss pro Jahr 44 Euro Steuer entrichten, für die LPG-Version sind es nur 26 Euro - die Steuerersparnis beträgt so über 40 Prozent.

Quelle: motor-traffic.de


Vokswagen entwickelt einen weiteren Motor: VW Polo BiFuel 1.6n

Für den bivalenten Antrieb des Polo hat Volkswagen einen weiteren Motor entwickelt. Der 82 PS starke 1,6 Liter-Vierzylinder begnügt sich laut Hersteller mit 7,6 Litern Autogas auf 100 Kilometern. Im Vergleich zum Betrieb mit Benzin reduzieren sich die Emissionswerte um 11 %. Die Reichweite beziffert VW auf 680 Kilometer, in Kombination mit dem Benzinbetrieb ergibt sich eine Gesamtreichweite von bis zu 1.400 Kilometern. Entsprechend den Werksangaben sinken die Verbauchskosten im LPG-Betrieb um fast ein Drittel.


LPG-Autos gehören zu den besonders günstigen

Nach einer Untersuchung des ADAC gehören folgende LPG-betriebenen Modelle zu den jeweils drei günstigsten ihrer Klasse:

Quelle: www.adac.de


Gleiche Voraussetzungen für E10-Einsatz bei Autogas- und Benzinfahrzeugen

Mit der Einführung von Super E10 stehen auch die bald 500 000 deutschen Autogasfahrer vor der Frage, ob sie diese neue Kraftstoffsorte bedenkenlos tanken können.

Keine grundsätzlichen Probleme sieht die Westfalen AG aus Münster, die mit Westfalen-Autogas rund 900 der über 6 000 öffentlichen Autogas-Tankstellen versorgt. Wie jeder Fahrer eines Benziners müsse auch der Autogasfahrer die generelle Tauglichkeit seines Fahrzeugs für den bis zu zehn Prozent Ethanol enthaltenden Kraftstoff prüfen. Dazu können Angaben der Automobilhersteller und der Verkehrsclubs sowie von DAT Deutschland (www.dat.de) herangezogen werden. Ist die Eignung gegeben, würden aus dem Mischbetrieb von Super E10 und Autogas (LPG) keine Nachteile oder gar Schäden entstehen, wenn sich die Kraftstoffsysteme in einwandfreiem Zustand befinden. Das bestätigt auch Prof. Dr. Thomas Heinze, der an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes seit Jahren mit Forschungsarbeiten zu Autogas befasst ist: »Die Problematik liegt in den Dichtungen und Schläuchen des Kraftstoffsystems. Diese müssen Ethanol vertragen, damit das Fahrzeug ohne schädliche Folgewirkungen mit E10 betrieben werden kann. Zwischen den Kraftstoffsystemen für Ottokraftstoffe - also auch E10 - einerseits und LPG andererseits gibt es aber keine in diesem Zusammenhang technisch relevanten Berührungspunkte.« Allerdings sollte der Fahrer auf eine gute Motoreinstellung Wert legen, um auch bei häufigem Wechsel zwischen LPG und Super E10 dessen einwandfreie Funktion sicher zu stellen.

Ab etwa Mitte/Ende Februar wird die Zahl der Tankstellen, die Super E10 anbieten, schrittweise zunehmen. Der Einsatz von Super E10 ist EU-weit aus Umweltgründen politisch erwünscht.

Quelle: www.westfalen-ag.de


Mercedes rüstet seinen Lieferwagen Sprinter nun mit einer Flüssiggasanlage aus. Damit soll der CO2-Ausstoß um bis zu 20 Prozent fallen.

Mercedes baut weiter CO2-Emissionen ab. Als Beitrag zur Schadstoffreduzierung liefern die Stuttgarter nun den Sprinter 316 LGT mit Flüssiggasantrieb aus. Der 1,8-Liter-Vierzylinder-Kompressormotor des Transporters leistet 115 kW/156 PS und wuchtet ein Drehmoment von 240 Newtonmeter zwischen 2.000 und 4.000 Umdrehungen auf die Kurbelwelle. Der Umbau auf Flüssiggasbetrieb kostet rund 3.000 Euro.

Die Reichweite des Sprinter 316 LGT beträgt maximal rund 1.200 Kilometer, wobei bis zu 450 Kilometer im Gasbetrieb zurückgelegt werden können. Bei leerem Gastank (76 Liter) wird automatisch auf Benzinbetrieb gewechselt. Hier beträgt der Kraftstoffvorrat 100 Liter. Der Fahrer kann aber auch über einen Schalter am Armaturenbrett manuell zwischen den beiden Betriebsstoffen wechseln. Neben dem reduzierten Schadstoffausstoß und den geringen Kraftstoffkosten liegen die Vorteile auch bei der im Vergleich zum Diesel leiseren Verbrennung.

Der Sprinter 316 LGT ist mit zwei unterschiedlichen Radständen und den verschiedenen Karosserievarianten Kastenwagen, Kombi, Fahrgestell mit Fahrerhaus oder Doppelkabine erhältlich.

Quelle: http://www.focus.de


Niedrige Treibstoffkosten und eine überzeugende Umweltbilanz: die neuen Autogas-Modelle von SEAT

Niedrige Treibstoffkosten und eine überzeugende Umweltbilanz sind die klaren Vorteile der neuen Autogas-Modelle von SEAT – im Sommer starten der SEAT Leon LPG und der SEAT Altea LPG / Altea XL LPG auf dem deutschen Markt. Das Kürzel LPG (Liquified Petroleum Gas) in der Modellbezeichnung macht klar: Die neuen SEAT Modelle mit dem bewährten 1.6 Liter-Motor sind als Bifuel-Fahrzeuge für den Betrieb mit Flüssiggas und zugleich mit Benzin ausgelegt. Das sichert ihnen eine enorme Gesamtreichweite von mehr als 1.100 Kilometer.

Der Fahrer kann beide Kraftstoffe ganz nach Belieben nutzen: durch einen einfachen Knopfdruck wechselt er zwischen den Betriebsarten Gas und Benzin. Eine Anzeige im Cockpit informiert ihn über den Füllzustand des Tanks, der das Gas in flüssigem Zustand speichert. Der Gastank ist unter dem Gepäckraum platzsparend und sicher eingebaut und fasst bei allen Modellen 43 Liter. Der Benzintank blieb mit etwa 55 Liter Volumen unverändert, das garantiert eine enorme Reichweite. Der Leon LPG legt mit Flüssiggas 397 km Strecke zurück und mit Benzin weitere 730 km, insgesamt also über 1.100 km. Bei Altea LPG und Altea XL LPG sind es 385 und 710 km.

Die neuen SEAT LPG Modelle nutzen den bewährten 1.6 Liter-Motor. Im Benzin-Betrieb gibt er 75 kW / 102 PS Leistung und 148 Nm Drehmoment (bei 3.800 1/min) ab. Mit Flüssiggas sind es 72 kW / 98 PS und 144 Nm, ebenfalls bei 3.800 Touren – eine Differenz, die praktisch nicht spürbar ist. Im Benzin-Modus verbraucht der 1.6 im Leon LPG 7,3 Liter pro 100 km, im Gas-Betrieb sind es wegen der geringeren Energiedichte dieses Kraftstoffes 9,5 Liter pro 100 km.

Die CO2-Emission liegt beim Gasantrieb mit 153 Gramm/km jedoch deutlich niedriger; im Benzinbetrieb sind es 173 Gramm/km. Beim Altea LPG lauten die Werte ähnlich: 7,5 Liter/100 km und 179 Gramm/km mit Benzin, 9,8 Liter/100 km und 159 Gramm/km mit Flüssiggas. Der Grund: Wenn das Gas im Motor verbrannt wird, entsteht deutlich weniger Kohlendioxid als bei Benzin. Zudem sinkt der Ausstoß an Stickoxiden und unverbrannten Kohlenwasserstoffen stark.

Die Technik der SEAT LPG Modelle

Neben dem Flüssiggastank aus Stahl, seinen Leitungen, dem Filter und dem Verdampfer wurden die neuen SEAT Modelle mit einer Reihe weiterer Modifikationen für den Gasbetrieb optimiert. Sie betreffen in erster Linie das spezielle Steuergerät, das vergrößerte Saugrohr, die neue Gas-Verteilerleiste und die Gas-Einblasdüsen. Der Befüllstutzen für den Gastank liegt unter der Tankklappe.

Serienproduktion in Martorell

Einer der größten Vorteile der neuen LPG-Modelle ist ihre Fertigung im Rahmen der normalen Produktion am Standort von SEAT in Martorell. So werden die spezifischen Teile der LPG-Varianten, etwa der zweite Kraftstofftank, zusammen mit den anderen Versionen auf einer Produktionslinie montiert.

Damit sind sie Nachrüstlösungen für den Gasbetrieb in Qualität und Sicherheit deutlich überlegen. Der Leon LPG und der Altea LPG / Altea XL LPG haben alle sicherheitsrelevanten Crashtests und anspruchsvollen Dauerläufe absolviert, die bei SEAT zum Entwicklungsprogramm gehören. Selbstverständlich gilt die Herstellergarantie auch für alle Gas-Komponenten.

Quelle: http://www.seatforum.de


Subaru bietet günstige Autogas-Umrüstungen an

Auf der IAA 2009 feierte die 5. Generation des Subaru Legacy ihre Deutschland-Premiere. Jetzt kann man die 2.5-Liter-Modelle (mit dem CVT-Automatik-Getriebe Lineartronic®) zusätzlich zum Betrieb mit LPG (Autogas) umbauen lassen. Auch die 4. Auflage des Subaru Outback ist jetzt auf Autogas umrüstbar (CVT-Automatik und 6-Gang-Schaltgetriebe).

Der Preis für Anlage und Einbau liegt je nach Region bei cirka 2.900 EUR. Das Besondere an einer Autogas-Anlage: Der Benzintank mit 65 Litern bleibt in vollem Umfang erhalten. Auch die Ladekapazität wird nicht wesentlich verringert, denn eine Erhöhung des Laderaumbodens ist nur begrenzt nötig. Die 2010er Modelle von Legacy und Outback entsprechen der Euro-Norm 5.

Der Knopf zum Umschalten auf Autogas-Betrieb befindet sich sowohl im Legacy als auch im Outback nun in der Mittelkonsole. Der Tankstutzen ist hinter der Tankklappe und hat einen neu entwickelten Tankverschluss. Der LPG-Tank kann mit 62 Litern (Legacy Limousine) bzw. 77 Litern (Legacy Kombi und Outback) befüllt werden.

Quelle: http://www.subaru-presse.de


»Lancer mit Autogas ohne Aufpreis« bis zum 30. Juni 2010 verlängert

Hattersheim, 2. Juni 2010
Mitsubishi Motors verlängert die Sonderaktion »Lancer mit Autogas ohne Aufpreis« bis zum 30. Juni 2010. Beim Kauf eines sofort verfügbaren Lancer Sportback oder einer Lancer Sportlimousine (ab Inform) erhält der Kunde eine LPG/Autogasanlage inklusive Einbau kostenlos dazu. Daraus ergibt sich ein Vorteil von 2.500 Euro.

Neben dem kompakten Colt und dem vielseitigen Crossover-Modell Outlander sind damit auch die beiden Benzinversionen 1.5 (80 kW/109 PS) und 1.8 (105 kW/143 PS) der Mittelklasse-Baureihe Lancer auf die alternative Kraftstoffart umrüstbar.

Quelle: www.mitsubishi-motors.de


Opel-Offensive für LPG-Modelle

Kein anderer deutscher Automobilhersteller hat das Angebot an Autogas-Fahrzeugen in den letzten Monaten so deutlich ausgebaut wie Opel. Zuständig ist die Opel-Tochter OSV - Opel Special Vehicles mit Sitz in Rüsselsheim. Vier Modelle mit sieben Motorvarianten umfasst die aktuelle Palette. Und jetzt geht OSV richtig in die Offensive: Ab dem 1. April 2010 senkt Opel den Aufpreis für die Autogasmotorisierung. Er beträgt dann statt 2.200 Euro nur noch 1.100 Euro gegenüber den reinen Benzinern. Gut angelegtes Geld, mit dem man bereits nach etwa 25 000 Kilometern in die Gewinnzone fährt. Aufgrund der geringen CO2-Emissionen sinkt zudem die Kfz-Steuer.

Quelle: www.welt.de


Mitsubishi erweitert LPG-Modellpalette

Mitsubishi erweitert sein Angebot an Fahrzeugen mit zusätzlichem Tank für Autogas. Neben dem Colt sind nun auch jeweils zwei Modelle der Baureihen Lancer und Outlander mit der Kraftstoffalternative bestellbar. Die Umrüstung wird bis zum 31. März 2010 zudem zum Aktionspreis von einheitlich 1890 Euro zuzüglich Montage angeboten.

Als LPG-Versionen verfügbar sind der Lancer 1.5 und 1.8, der Outlander 2.0 sowie die Allradversion des 2.4. Mitsubishi gibt einen Mehrverbrauch von rund 20 Prozent im LPG-Betrieb bei weniger als der Hälfte an Tankkosten an.

Quelle: www.auto-medienportal.net


Auch Renault setzt jetzt auf Flüssiggas

Mit dem Kangoo LPG und dem Transporter Kangoo Rapid LPG kommen jetzt die ersten beiden Renault-Modelle mit Flüssiggasantrieb ab Werk auf den Markt. Sie leisten im Gasbetrieb 72 kW / 98 PS. Die CO2-Emissionen betragen 170 Gramm pro Kilometer. Beide Modelle verfügen neben dem Benzintank mit einem Fassungsvermögen von 60 Litern über einen separaten 30-Liter-Tank für Flüssiggas. Damit erreicht der Kangoo eine Reichweite von bis zu 1100 Kilometern.

Der Renault Kangoo 1.6 16V 105 LPG kostet ab 17 950 Euro und ist damit 1500 Euro teurer als die reine Benzinversion. Der Rapid LPG kostet netto 14 680 Euro, was einen Netto-Mehrpreis von 1250 Euro bedeutet.Bei einem durchschnittlichen Benzinpreis von 1,30 Euro pro Liter amortisiert sich die Flüssiggasanlage nach Renault-Berechnungen bereits nach 20 Monaten oder rund 35 000 Kilometern. Diese Angaben berücksichtigen den um rund 25 bis 30 Prozent höheren LPG-Verbrauch und legen einen Durchschnittsliterpreis für Autogas von rund 60 Cent pro Liter zugrunde.

Quelle: www.auto-medienportal.net


Kia mit Euro 5 LPG-Modellen

Wie die Kia Motors Deutschland GmbH mitteilte, befinden sich mehrere Modelle mit Euro 5-Motoren derzeit in einer Langzeittestphase für die LPG-Zulassung. Dazu gehören Cee'd FL, Sorento und Venga. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Fahrzeuge die Freigabe für den Autogas-Betrieb erhalten werden.

Quelle: www.kia.de


Opel erweitert LPG-Angebot um Microvan Agila / Erfolgreicher Markstart der Opel LPG-Modelle

Rüsselsheim, 25.01.2010 - Opel erweitert seine erfolgreiche Palette umweltfreundlicher ecoFLEX-Modelle um zwei Varianten des Agila. Ab sofort ist der kürzlich vom Fachmagazin Auto Bild zum wertbeständigsten Microvan Deutschlands erklärte Cityflitzer ab Werk auch mit zwei für den Betrieb mit Autogas optimierten Motoren erhältlich. Die Preise beginnen bei 15.460,- Euro für den Agila 1.0 LPG ecoFLEX Edition (48 kW/65 PS), beziehungsweise 16.360,- Euro für den 62 kW/84 PS (63 kW/86 PS im Benzinbetrieb) starken 1.2-Liter Agila LPG ecoFLEX Edition.

Wie bei den anderen Opel LPG-Modellen ist der zusätzliche Autogas-Tank in der Reserveradmulde des Agila untergebracht, sodass keine Abstriche bezüglich des Stauraums und Ladevolumens gemacht werden müssen. Natürlich ist als Ersatz für das entfallende Reserverad ein Reifenreparaturset an Bord. Um den besonderen Anforderungen für den Autogasbetrieb gerecht zu werden, wurden die beiden Aggregate unter anderem mit speziellen Ventilen und Ventilsitzringen ausgestattet, um eine noch höhere Standfestigkeit zu gewährleisten.

Entwickelt und unter Anwendung höchster Qualitätsstandards auf ihre Sicherheit geprüft wurde die LPG-Technik im Opel-Tochterunternehmen für Spezialeinbauten, der Opel Special Vehicles GmbH (OSV). «Schon kurz nach der Markteinführung unserer LPG-Modelle im vergangenen Sommer» so OSV-Geschäftsführer Jürgen Keller, «haben wir im Dezember 2009 in Deutschland die Spitze bei den Zulassungen im Segment der Autogas-betriebenen Fahrzeuge übernehmen können und beabsichtigen, in diesem Jahr ein gewichtiges Wort in dieser Klasse mitzusprechen.»

Mit dem CO2-armen und kostengünstigen LPG-Antrieb eignet sich der Agila ecoFLEX nun noch mehr für den alltäglichen Stadtverkehr. Im Autogasbetrieb reduziert sich der CO2-Ausstoss bei der 1.0-Liter Variante auf 108 g/km, beim 1.2-Liter Motor sind es 119 g/km.

Quelle: www.opel.de


Citroën bei Autogas stark aufgestellt

Insgesamt sieben Modelle bietet Citroën Deutschland jetzt werksseitig mit LPG-Ausstattung an. Für die Gasanlage gilt eine zweijährige Garantie ohne Kilometerbeschränkung. Für die Modelle C3, C4, Berlingo, Xsara Picasso, C4 Picasso, C5 und C8 nennt Citroën ein jährliches Einsparpotenzial je nach Laufleistung von bis zu 5.190 Euro (C8, 40.000 km/Jahr). Bei 20.000 Kilometern Jahresfahrleistung sind es beispielsweise für den C4 Picasso noch 860 Euro jährlich.

Quelle: www.citroen.de


VIALLE Alternative Fuel Systems startet den Verkauf des weltweit ersten serienreifen Autogas-Systems »Liquid Propane direct injection« für Fahrzeuge mit Direkteinspritz-Technologie.

Auf der IAA 2009 präsentierte VIALLE erstmals das Autogas-System LPdi dem Fachpublikum. Nun ist das weltweit erste serienreife Autogas-System für Fahrzeuge mit Direkteinspritz-Technologie auf Hersteller- (OEM) Niveau erhältlich.

Nach drei Jahren Forschung in der hauseigenen F&E-Abteilung und in enger Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes, ist es VIALLE gelungen, ein serienreifes Direkteinspritz-Autogas-System zu entwickeln. Damit konnte sich VIALLE als technologischer Marktführer behaupten. Der Verkauf in Deutschland und in den Niederlanden ist bereits angelaufen.

Das LPdi-System arbeitet wie ein Benzin-Einspritzsystem. Dabei wurde die bewährte LPi-Technik konsequent weiterentwickelt. Das unterscheidet sich von allen am Markt befindlichen »Verdampfersystemen« dadurch, dass kein Eingriff in den Kühlkreislauf des Aggregates notwendig ist, was zwangsläufig Leistungseinbußen mit sich bringt. LPi verfügt über Flüssigphasen-Einspritzventile; die elektronische Ansteuerung erfolgt als Master und Slave. Im Tank befindet sich eine Autogas-Kraftstoffpumpe mit Ringleitung. Die Vorteile: »Das System ist auch für monovalenten Betrieb geeignet. Es tritt kein Drehmomentverlust ein und durch Nutzung der Verdunstungskälte verfügt LPI über einen höheren Liefergrad,« erläutert Prof. Dr. Thomas Heinze vom Automotive Powertrain der HTW Saarbrücken. Darüber hinaus arbeitet das System wartungsfrei, da keine Kraftstofffilter gewechselt werden müssen. Somit kann es auch zu keinen Verstopfungen und in der Folge zu Systemstörungen oder sogar Ausfällen kommen.

Das System der 5. Generation (Liquid Propane direct injection) kommt bei direkteinspritzenden Motoren zum Einsatz und nutzt das OEM-Hochdruck-Kraftstoffsystem. Das System verfügt über eine Technik zur Umschaltung der Kraftstoffsorte am Eingang der Hochdruckpumpe. Eine hydraulische Umschalteinheit verbindet Benzin, Vorlaufleitung oder beide Autogas-Leitungen mit der Hochdruckpumpe.

Als Plug&Play-System besteht LPdi im Vergleich zu LPi aus weniger Komponenten. Da mehrere Originalmodule des Motors verwendet werden, kann das System schneller und einfacher eingebaut werden. Die Euro 5 Norm bleibt sowohl für ab Werk gelieferte Fahrzeuge als auch für Nachrüstlösungen erhalten. Im praktischen Einsatz senkt die LPdi-Technik den Autogasverbrauch und führt zu einer weiteren Senkung der CO2-Emissionen.

Zunächst kann ein 4-Zylindersystem für die 1,4 l TSI- und TFSI-Aggregate der Volkswagen AG bestellt werden. Momentan werden bereits die 1,8 l- und 2,0 l-Motoren für die Marken Audi, Seat, Skoda und VW appliziert und homologiert, so dass diese ab Mitte des Jahres erhältlich sein werden.

Quelle: www.vialle.de


Gas-Autos im Kostenvergleich

Gasbetriebene Fahrzeuge werden gemäß dem Kostenvergleich des ADAC immer attraktiver.

Ermittelt wurden unter Berücksichtigung der verschiedenen Faktoren die Kosten pro gefahrerene Kilometer für einen Zeitraum von vier Jahren. Berechnet werden hierfür die Aufwendungen für Wertverlust, Ölwechsel, Inspektionen sowie alle üblichen Verschleißteile, Steuern einschließlich eventueller Befreiung, Kraftstoff, Ölnachfüllkosten und Versicherungsprämie.

Bei 15.000 km Fahrleistung pro Jahr und einer Haltedauer von vier Jahren spart man trotz höherer Anschaffungskosten mit Autogas durchschnittlich 2,5 Cent pro Kilometer gegenüber vergleichbaren Modellen mit Superbenzin. Gegenüber Dieselfahrzeugen ergibt sich ein Vorteil von 2,1 Cent.

Bei den Autogasfahrzeugen kann man mit dem Hyundai Tucson 2.0 LPG GLS 2WD seinen Geldbeutel um 7,6 Cent gegenüber dem vergleichbaren Diesel schonen, das entspricht 1.140 Euro im Jahr. Beim Mitsubishi Outlander 2.4 LPG Intense beträgt das Sparpotential gegenüber dem Benziner 5,9 Cent je Kilometer. Das macht pro Jahr 885 Euro.

Laut ADAC lohnen sich Gasfahrzeuge nur dann, wenn sie - abgesehen von der Startphase - im reinen Gasbetrieb gefahren werden. Wichtig bei der Kaufentscheidung sind auch Jahreslaufleistung und Tankstellennetz. Autogas verfügt hier über ein bundesweit dichtes Netz.

Quelle: www.adac.de


ADAC-Untersuchung: Die 100 sparsamsten PKW auf dem deutschen Markt.

PlatzPKWDaten
7Kia Picanto 1,1 LPG
  • Verbrauch: 5,5 l LPG
  • KFZ-Steuer: 22 Euro/Jahr
  • km-Kosten: 25,8 Cent
  • CO2-Ausstoss: 114g/km
9Chevrolet Matiz 0,8 EcoLogic
  • Verbrauch: 6,8 l LPG
  • KFZ-Steuer: 16 Euro/Jahr
  • km-Kosten: 26,6 Cent
  • CO2-Ausstoss: 107g/km
11Hyundai i101,1 LPG
  • Verbrauch: 5,8 l LPG
  • KFZ-Steuer: 22 Euro/Jahr
  • km-Kosten: 27,0 Cent
  • CO2-Ausstoss: 119g/km
16Hyundai i101,2 LPG
  • Verbrauch: 5,8 l LPG
  • KFZ-Steuer: 26 Euro/Jahr
  • km-Kosten: 27,4 Cent
  • CO2-Ausstoss: 119g/km
32Chevrolet Aveco 1,2 EcoLogic
  • Verbrauch: 7,4 l LPG
  • KFZ-Steuer: 26 Euro/Jahr
  • km-Kosten: 29,4 Cent
  • CO2-Ausstoss: 118g/km
66Ford Fiesta LPG
  • Verbrauch: 7,1 l LPG
  • KFZ-Steuer: 28 Euro/Jahr
  • km-Kosten: 32,8 Cent
  • CO2-Ausstoss: 110g/km

Quelle: www.welt.de


Kraftfahrtbundesamt: 2009 bisher 9.004 Autogasneufahrzeuge

Wie aus der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes hervorgeht, wurden zwischen Januar und Oktober 2009 9.004 Neufahrzeuge mit der Antriebsenergie Autogas zugelassen. Trotz oder auch gerade wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage blieb die Zahl der Neuzulassungen vergleichsweise stabil. Umrüstungen sind in den Angaben nicht enthalten. Die entsprechenden Angaben folgen erst einige Wochen nach Jahreswechsel.

Quelle: www.kba.de


LPG-Golf schlägt Honda-Hybriden

Bei einem Ökovergleichstest der Zeitschrift Auto Motor und Sport schnitt der VW Golf Bi-Fuel Comfortline mit 505 von 650 maximal möglichen Punkten besser ab als der Honda Insight Elegance mit 478 Punkten. Die Tester überzeugte der werksseitig für LPG ausgelegte Golf nicht allein durch niedrige Kraftstoffkosten. Auch Fahrgefühl, Qualitätsanmutung und Raumgefühl verhalfen dem LPG-Golf zum Sieg. Im Vergleich zum Hybrid-Honda fahre er sich regelrecht sportlich, so Auto Motor und Sport.

Quelle: www.auto-motor-und-sport.de


Westfalen AG testet neue Autogas-Zapfpistolen: Leichtere und bequemere Modelle bewähren sich

Seit mehreren Wochen werden von der Westfalen AG, Münster, neue Zapfpistolen an Westfalen-Autogastankstellen getestet. Sowohl bei Autogas-Kunden als auch bei Tankstellen-Betreibern stoßen die neuen Zapfpistolen vom Typ ZVG 2 ACME der Elaflex Tankstellentechnik GmbH & Co., Hamburg, auf große Zustimmung.

»In der Vergangenheit klagten unsere Tankkunden schon mal über großes Gewicht und schwierige Handhabung«, berichtet Tankstellenbetreiber Jörg Binding, der die neue Zapfpistole bereits seit Mitte Mai testet. »Mittlerweile hören wir, dass das neue Modell wesentlich leichter ist und einfacher bedient werden kann – gerade von Frauen.« Bei einem um 20 Prozent niedrigeren Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell ist das kein Wunder. Marian Scholz, Westfalengas-Technik, ergänzt: »Ausschlaggebend für uns war neben dem Bedienkomfort der deutlich geringere Verschleiß sowie eine weitere Verringerung der Gasaustrittsmenge beim Lösen der Zapfpistole.« Das bekräftigt auch Thomas Wullkopf, Leiter Vertrieb Elaflex Tankstellentechnik: »Optimale Bedienbarkeit und langlebige Gestaltung waren unsere Vorgaben bei der Entwicklung der neuen Zapfventilserie.«

Alle ZVG-2-Modelle verfügen über die ATEX-Zulassung (Richtlinie der EG auf dem Gebiet Explosionsschutz); außerdem sind die Prüfungen nach DIN EN 13760, die die Anforderungen für Füllsysteme an Autogasanlagen regelt, erfolgreich abgeschlossen.

Bei der Westfalen AG ist man mit den Ergebnissen des Feldversuchs sehr zufrieden. »Modelle des alten Typs werden wir auf keinen Fall mehr einbauen«, so Scholz. »Neben dem neuen Modell von Elaflex wollen wir nur noch die vergleichbaren Zapfpistolen eines australischen Herstellers verwenden, die sich auf dem europäischen Markt ebenfalls bestens bewährt haben.«

Die Westfalen AG aus Münster versorgt über 750 Tankstellen unterschiedlicher Marken und Gesellschaften mit Westfalen-Autogas, im eigenen Tankstellennetz bietet das Unternehmen an mehr als 80 Stationen den Alternativkraftstoff an.

Quelle: www.westfalen-ag.de


Gratis-LPG-Kit für Subaru Impreza und Forester

Bis zum 30. November 2009 können Subaru-Fahrer wieder doppelt sparen. Denn Umsteigen auf Autogas rechnet sich sofort. Der Friedberger Allradspezialist legt die Aktion zur kostenlosen Umrüstung neu auf. Im Zeitraum vom 10. Oktober 2009 bis zum 30. November 2009 bieten die teilnehmenden Subaru-Händler bei Kauf und Zulassung eines für den Gasbetrieb freigegebenen Subaru Impreza- und Forester- Neu- oder Vorführwagens die kostenfreie Umrüstung auf den Betrieb mit dem umweltfreundlichen und kostengünstigen Kraftstoff Autogas an. Vom ersten Tag an rentiert sich dank dieser Aktion, die in Kooperation mit Subaru Deutschland durchgeführt wird, der Umstieg auf Autogas, denn die Amortisationsrechnung für die Anlage und den Einbau wird überflüssig. Autogas-Fahrer sparen bei jedem gefahrenen Kilometer bares Geld.

»Auch wenn die Kraftstoffpreise in den letzten Wochen gesunken sind, so zeigt ein Blick auf die Preisschilder der Tankstellen sofort, wie attraktiv unser Angebot Autogas ecomatic® ist«, erläutert Jens Becker, Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH. »Das gilt nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für die Umwelt, denn Autogas ist ein sehr sauberer Brennstoff, mit dem wir die Emissionsbelastung für die Umwelt wesentlich reduzieren können. Für unsere Kunden bringt die kostenfreie Umrüstung auf den bivalenten Betrieb eine signifikante Senkung der Kraftstoffkosten ohne Einbußen bei Leistung, Komfort und Sicherheit. Dank des Energiesteuergesetzes ist gesichert, dass Sie mit der Umrüstung auf Autogas auch langfristig die richtige Entscheidung treffen.«

Quelle: www.subaru.de


400.000 Spezialumbauten bei Opel

Neben einem Dutzend Pkw- und drei verschiedenen Nutzfahrzeug-Baureihen bietet Opel weitere Modell-Varianten. Insgesamt rund 400.000 Umbauten und Umbaueinheiten hat Opel seit dem Jahr 2000 im Bereich OSV (Opel Special Vehicles) in Rüsselsheim gefertigt.

Zuletzt wurde das OSV-Portfolio um den Aufbau von Autogas-Fahrzeugen auf Basis von Corsa, Meriva, Astra Caravan und Zafira erweitert. Die Vorteile von Autogas: günstige Kraftstoffkosten (Beispiel Corsa: weniger als 5 €/100 km), bis zu 13 Prozent weniger CO2 und hohe Reichweite dank zusätzlichem Gastank (Beispiel Astra Caravan: ca. 1.300 km).

Die Ausstattung mit einem Autogas-Motor ab Werk bringt im Vergleich zu Nachrüstlösungen für den Kunden deutliche Vorteile. Das Aggregat wurde an die besonderen Anforderungen für den Betrieb mit Flüssiggas angepasst; unter anderem sorgen spezielle Ventile und Ventilsitzringe für eine höhere Standfestigkeit. Zu Gunsten maximaler Sicherheit wurden Autogastank und sämtliche Komponenten speziellen Crashtests unterzogen. Außerdem gewährt Opel eine zweijährige Herstellergarantie.

Mit den Autogas-Varianten knüpft Opel an den Erfolg der Erdgas-Fahrzeuge an, die bereits seit 2002 auf dem Markt sind. Aktuell produziert OSV den Combo CNG (Compressed Natural Gas) und den Zafira CNG, seit Frühjahr 2009 auch als 110 kW/150 PS starke Turbo-Variante.

Quelle: www.opel.de


Herstellerbewertung zu Autogas/IAA

Die Internetseite www.autogasblog.info veröffentlichte eine Bewertung diverser Fahrzeughersteller zur Darstellung von Autogas anlässlich der IAA.

Folgende Kriterien wurden zugrunde gelegt:

  1. Der Hersteller bietet grundsätzlich Autogasfahrzeuge an oder verweist auf Händlerlösungen.
  2. Es wurde mindestens ein Autogasfahrzeuge ausgestellt.
  3. Informationen über Autogas waren am Messestand erhältlich.
  4. Es war eine Broschüre mit Informationen über Autogas erhältlich.
  5. Am Messegelände wurde eine Probefahrt mit einem Autogasfahrzeug angeboten. (Von keinem erfüllt.)

Besonders gut schnitten ab: Dacia, Ford, Opel, Skoda, Subaru und VW. Bei diesen Marken konstatierte autogasblog.info eine insgesamt gute bis sehr gute Information zu Autogas am Messestand. Ford bot zudem die Möglichkeit, sich für eine Probefahrt am Wohnort oder in dessen Nähe vormerken zu lassen.

Quelle: www.autogasblog.info


VIALLE mit dem weltweit ersten serienreifen Autogas-System für Direkteinspritz-Technologie
Vorstellung zur IAA in Frankfurt

Zur IAA in Frankfurt präsentiert VIALLE alternative fuel systems vom 15. bis 18. September 2009 auf dem Gemeinschaftsstand von automotive.saarland erstmals das Autogas-System LPdi der Öffentlichkeit. Es ist das weltweit erste serienreife Autogas-System für Fahrzeuge mit Direkteinspritz-Technologie im Hersteller- (OEM) und After-Sales-Bereich. Wie bereits 1995 mit Vorstellung der Flüssigphaseneinspritzung »Liquid Propane Incection«, kurz LPI, setzt sich der Konzern damit erneut an die technologischen Spitze der führenden Autogas- System-Hersteller. Der Verkauf startet am 15. September 2009 in Deutschland und den Niederlanden.

Nach 3 Jahren Forschung ist es VIALLE gelungen, erstmals ein serienreifes Direkteinspritz-Autogas-System zu entwickeln. Damit konnte sich VIALLE erneut als Technologieführer profilieren. Das System wurde in verschiedenen VW- und Seat-Fahrzeugen bei Tests auf der Dauerlaufrolle und der Straße ausgiebig geprüft und funktioniert absolut einwandfrei.

LPdi arbeitet wie ein Benzin-Einspritzsystem. Dabei wurde die bewährte LPi-Technik konsequent weiterentwickelt. Das Autogas kann nun wie Benzin direkt in den Zylinder gespritzt werden. Die Vorteile: eine rein monovalente Autogas-Zündung - auch beim Start - , mehr Motorleistung und eine nahezu rückstandsfreie Verbrennung, so dass dieses System völlig wartungsfrei arbeitet.

Das LPi-System von VIALLE unterscheidet sich von allen am Markt befindlichen »Verdampfersystemen«. Es ist nicht notwendig in den Kühlkreislauf des Aggregates einzugreifen, welches zwangsläufig Leistungseinbußen mit sich bringt. LPi ermöglicht eine Leistungssteigerung in einem wartungsfrei arbeitenden System. Als Plug&Play-System besteht das LPdi-System, im Vergleich zum LPi-System, aus wesentlich weniger Komponenten. Da mehrere Originalmodule des Motors verwendet werden, kann das System schnell und einfach eingebaut werden. Zunächst wird das 1,4 l TSI Aggregat für die Marken des VAG Konzerns verfügbar sein. Bis Ende 2009 werden die Systeme für die Motoren der Marken Audi, Seat, Skoda und VW erhältlich sein. Im Jahr 2010 wird das Lieferprogramm dann markenübergreifend erweitert. Für ab Werk gelieferte Fahrzeuge oder Nachrüstlösungen bleibt die Euro 5 Norm erhalten.

Quelle: www.automotive.saarland.de


Hochschul-Steuergerät spart CO2 und Kraftstoff
Sorgfältige Bedatung im gesamten Drehzahl-/Lastbereich

Saarbrücken - Durch eine Autogas-spezifische Steuerung der Zündung lässt sich das hohe Einsparpotenzial von LPG (Liquified Petroleum Gas) bezüglich CO2 und Kraftstoff erst richtig ausnutzen. Eine zusätzliche Einsparung von 3 bis 6 Prozent ist ein Ergebnis von Entwicklungsarbeiten an einem eigenen Zusatzzündsteuergerät der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW).

Im Rahmen des Projektes CO2 -100minus – bei dem der CO2-Ausstoß unter anderem mit Hilfe von Autogas auf unter 100 Gramm pro Kilometer gesenkt werden soll – entwickelten die Forscher ein Steuergerät, das im Gegensatz zum Chiptuning die originale Motorsteuerung unangetastet lässt. »Bei den heutigen Motorsteuerungen handelt es sich um vollelektronische Systeme, die von außen nicht mehr einstellbar sind«, schildert Prof. Dr. Thomas Heinze das Grundproblem.

Nach dem Master-Slave-Prinzip werden in dem HTW-Steuergerät in Echtzeit die Zündzeitpunkte des serienmäßigen Motormanagements erfasst und anschließend optimiert an die Zündaggregate weitergegeben. Die dabei verwendeten Zündkennfelddaten wurden von den Studenten der HTW im gesamten Drehzahl-/Lastbereich auf dem Prüfstand speziell für Autogas neu ermittelt. Autogas hat eine erhöhte Klopffestigkeit (107 Oktan statt 95 Oktan bei Superbenzin), daher können im klopfbegrenzten Bereich frühere Zündzeitpunkte eingestellt werden.

Vorgestellt wird das Steuergerät – für das es schon industrielle Interessenten gibt – auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Hier präsentiert sich das Projekt CO2-100minus zum einen auf dem Stand des Projektpartners KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e. V.) in Halle 8.0, Stand C12 als auch an den Presse- und Fachbesuchertagen auf dem Gemeinschaftsstand Automotive Saarland in Halle 4.1, Stand D15.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze

Kleines Bauteil mit großer Wirkung für die Umwelt: Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze zeigt den Prototyp des Zusatzsteuergerätes, das er mit seinen Studenten speziell für den Autogas-Betrieb entwickelt hat.
Foto: Projekt CO2-100minus

Adrian Simon Losko und Alexander Staudt

Die Studenten Adrian Simon Losko (l.) und Alexander Staudt führen Messungen am HTW-Zündsteuergerät durch.
Foto: Projekt CO2-100minus

Quelle: www.projekt-co2-100minus.de


Opel gut für Umweltbewusste

Umweltmodelle sind bei Opel keine Nischenfahrzeuge. Mit 11 Modellreihen, 14 Motorversionen und insgesamt 31 Varianten bietet das Unternehmen zahlreiche besonders sparsame und umweltgerechte Fahrzeuge. Das Angebot reicht vom Cityflitzer Agila bis zum Neunsitzer Vivaro Combi und zu 160 PS im Isignia ecoFLEX.

Erdgas und Autogas als Alternativen

Dabei sind neben sparsamen Benzin- und Dieselantrieben auch Fahrzeuge mit alternativem Kraftstoff wie Autogas im Angebot. Ab sofort erweitert Opel sein Angebot umweltfreundlicher ecoFLEX-Modelle um zwei Varianten des Corsa sowie Meriva, Astra Caravan und Zafira mit Autogas-Technik. Die LPG-Modelle können mit Benzin oder Autogas gefahren werden - das Umschalten geschieht automatisch, ist aber auch per Knopfdruck möglich.

Alle Fahrzeuge verfügen über den serienmäßigen Benzintank hinaus über einen Autogastank. Er ist entweder in der Reserveradmulde (Corsa, Meriva, Astra Caravan) oder unter dem Fahrzeugboden (Zafira) installiert, Stauraum und Ladevolumen bleiben unverändert erhalten. An Stelle des Ersatzrades ist ein Reifenreparaturset an Bord. Durch die Nutzung beider Tanks kann die Reichweite erheblich gesteigert werden - im LPG-Astra Caravan beispielsweise auf rund 1.300 Kilometer ohne Tankstopp. Die CO2-Emissionen im Autogasbetrieb sind um 10 bis 13 Prozent geringer als bei den vergleichbaren Benzinern. Ein echter Vorteil für das Klima.

Eine Tankfüllung für den Corsa 1,2 LPG ecoFLEX kostet derzeit rund 25 Euro (42 Liter à 0,59 Euro). Bei einem Normalverbrauch von 8,1 Litern Autogas ergeben sich lediglich 4,72 Euro Kraftstoffkosten pro 100 Kilometern.

Quelle: www.opel.de


Wirtschaftlicher LPG-Golf

Nach Berechnungen der DEKRA ist der VW Golf 1,6 BiFuel das nach Betriebskosten günstigste Fahrzeug der gesamten Golf-Modellreihe. Mit 38,9 Cent pro Kilometer bei 20.000 Kilometern Jahresleistung und 60 Monaten Nutzungsdauer schlägt das LPG-Modell sogar den 1,6 TDi, für den 47,3 Cent angegeben werden. Beim CO2-Ausstoß sieht der Golf 1,6 BiFuel mit 149g zehn Prozent besser aus als der vergleichbare Benziner. Der Golf 1,6 BiFuel erfüllt Euro 5.

Quelle: www.firmenauto.de


Chevrolet Marktführer bei Flüssiggas-Fahrzeugen

Nahezu jedes vierte in Deutschland neu zugelassene Auto mit Flüssiggas war in den ersten fünf Monaten des Jahres ein Chevrolet.

Von Januar bis Mai verkaufte die Marke 1094 Neuwagen in der »Ecologic«-Version mit LPG-Tank (Liquified Petroleum Gas). Das entspricht einem Marktanteil von 23,6 Prozent. Bereits jeder zehnte verkaufte Chevrolet fährt hierzulande mit LPG. Derzeit kostet ein Liter Flüssiggas im Schnitt 60 Cent. Der Verbrauch ist allerdings etwas höher als im Benzinbetrieb.

Von den günstigen LPG-Preisen profitieren derzeit auch Urlauber, denn in Ländern wie Italien, Frankreich und Holland ist der alternative Treibstoff mit jeweils etwa 2000 Tankstellen ebenfalls weit verbreitet, in Polen gibt es sogar fast 7000 Flüssiggas-Zapfsäulen.

Chevrolet bietet nahezu die komplette Modellreihe alternativ mit LPG an. Im Rahmen der Clevertanker-Kampagne ist die Autogasanlage derzeit bei allen Ecologic-Aktionsmodellen gratis.

Quelle: www.die-topnews.de


ZDF fährt ab auf Autogas

Wie die Zeitschrift AutoGas Journal in Heft 3/2009 (Juni/Juli) unter der Überschrift »Nicht immer ist der Einäugige König unter den Blinden« berichtet, nutzt das Mainzer ZDF seit Neuestem zwei VW Caddy im Autogasbetrieb. Eingebaut sind laut AutoGas Journal ausgerechnet Gasanlagen eines Herstellers, der in einem Magazin der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt kritisiert worden war.

Der Verfasser des Beitrages im AutoGas Journal beglückwünscht den Sender zu seiner Entscheidung pro Autogas. Seiner Hoffnung auf eine zukünftig informativere und ausgewogenere Berichterstattung über Autogas fasst er im letzten Satz zusammen: » Mit dem Zweiten fahre ich besser - und auch als Einäugiger behalte ich den Durchblick.«

Quelle: www.autogas-journal.de


Neue LPG-Varianten von VW

Volkswagen hat zwei neue Autogas-Varianten im Angebot: den Golf Plus Bifuel und den Fiesta LPG. Der 72 kW / 98 PS starke 1,6 Liter-Vierzylinder im Golf Plus benötigt gemäß Hersteller durchschnittlich 9,8 Liter Autogas auf 100 Kilometern (159 g/km CO2). Im Benzin-Betrieb begnügt sich die Bifuel-Variante mit 7,5 Liter Super (179 g/km CO2) für die gleiche Distanz.

»Der Kunde erhält auf das Gesamtfahrzeug inklusive aller Gas-Komponenten die volle Gewährleistung«, heißt es in der VW-Mitteilung unter Vermeidung des Wortes »Garantie«. Ein Konzernsprecher versicherte jedoch auf asp-Anfrage, dass damit das identische Qualitätsversprechen gemeint sei, wie es für ein Neuwagen ohne Gasanlage auch gelte.

Bei der asp-Garantie- und Kulanzumfrage im vergangenen Winter gab VW an, bei im Europäischen Wirtschaftsraum sowie in der Schweiz von einem autorisierten Partner ausgelieferten Modellen zusätzlich eine Volkswagen Garantie zu gewähren (zwei Jahre Fehlerfreiheit ohne Kilometerbegrenzung, drei Jahre Garantie bei Lackmängeln und bis zu 12 Jahren Garantie bei Durchrostung).

Der in der Reserveradmulde eingebaute Autogastank (43 Liter Nutzvolumen) ergibt laut VW in Addition mit dem Benzintank (55 Liter) eine Reichweite von mehr als 1.100 Kilometern. Im reinen LPG-Betrieb beträgt die Reichweite etwa 440 Kilometer. Der neue Golf Plus Bifuel ist in den Versionen Trendline und Comfortline zum Einstiegspreis von 22.460 Euro ab sofort bestellbar, 2.710 Euro mehr als das günstigste Modell ohne LPG-Anlage.

Quelle: www.autoservicepraxis.de


Flüssiggas-Umrüstung ab Werk Köln für 2.000 Euro
Ford Fiesta jetzt auch mit LPG-Antrieb

Ford baut die Flotte an Pkw-Modellen, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, weiter aus. Jüngstes Beispiel ist der Fiesta LPG mit Flüssiggasantrieb.

Als Antrieb dient der bekannte, bereits werksseitig auf die LPG-Umrüstung vorbereitete 1,4-Liter-Ottomotor. Der Vierzylinder leistet 96 PS im Benzin- bzw. 92 PS im LPG-Betrieb und entwickelt ein maximales Drehmoment von 128 bzw. 122 Newtonmetern.

Damit beschleunigt der Kleinwagen in 12,2/12,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von jeweils 175 km/h. Der Verbrauch beträgt im Norm-Mittel 5,7 Liter Superbenzin oder 7,1 Liter Flüssiggas (LPG).

Das Flüssiggas wird in einem zusätzlichen 42-Liter-Ringtank gespeichert, die Reichweite beträgt damit rechnerisch insgesamt bis zu 1.200 Kilometer.

Der Fiesta LPG wird unter Federführung der Ford-Tochter CNG-Technik GmbH komplett im Werk Köln-Niehl gebaut. Die Basisfahrzeuge entstehen im normalen Produktionsfluss; anschließend werden die Autos auf LPG-Betrieb erweitert. Das Unternehmen plant für dieses Jahr die Produktion von 7.600 Fiesta LPG, die insbesondere in Deutschland, Italien und den Niederlanden verkauft werden sollen.

Der Mehrpreis für die Autogas-Ausführung beträgt 1.990 Euro, der Basispreis für den dreitürigen Fiesta »Trend« damit 15.490 Euro.

Quelle: www.autokiste.de


Flüssiggas im Auto: Umrüsten mit dem ADAC

Flüssiggas wird immer beliebter: Fast 320 000 Autofahrer haben inzwischen umgerüstet und setzen auf Flüssiggas. Damit die Umrüstkosten überschaubar werden, hat der ADAC ein spezielles Paket geschnürt: Mitglieder können zum Festpreis von 2 450 € (4-Zylinder bis 150 kW) auf Flüssiggas umrüsten und profitieren von extra günstigen Versicherungs- und Finanzierungskonditionen.

Weitere Informationen finden sich hier: www.adac.de/Mitgliedschaft&Leistungen

Quelle: www.adac.de


Mitsubishi bietet Modelle für den Betrieb mit Autogas
Mitsubishi Colt 1.3 (MT): besonders sauber und wirtschaftlich mit LPG

Hattersheim, April 2009. Mitsubishi vergrößert seine Palette besonders umweltfreundlicher Modelle um zusätzliche LPG-Varianten für den kombinierten Betrieb mit »Autogas« LPG (Liquefied Petroleum Gas) und Benzin. Der Alternativkraftstoff ist nicht nur etwa halb so teuer wie Superbenzin und emittiert weniger Schadstoffe und CO2, es gibt inzwischen auch in Deutschland ein ausreichend dichtes Tankstellennetz.

Der neue Mitsubishi Colt 1,3 (MT) wird als »bivalenter« Benzin- und Flüssiggasverwerter zur Verfügung stehen, die Mitsubishi übliche Neuwagengarantie von drei Jahren/100.000 Kilometern gilt selbstverständlich auch für diese Fahrzeuge uneingeschränkt. Die Umrüstung auf LPG kann der Kunde beim Neuwagenkauf direkt beim Mitsubishi-Vertragspartner als Zubehör mitbestellen. Die Kosten liegen bei 2.400 Euro inklusive Einbau.

Kooperationspartner von Mitsubishi im LPG-Projekt ist der Autogasanlagen-Hersteller "Vialle" (Niederlande). Die Anlagen sind nach der der Prüfnorm ECE R 115 zertifiziert.

Der Einbau der LPG-Anlagen für die deutschen Fahrzeuge erfolgt in einer zentralen Einbaustation im niederländischen Eindhoven - eine Lösung, die für den niederländischen Markt schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Da Flüssiggas (bis Ende 2018) wesentlich niedriger besteuert wird, fährt man mit LPG-Kraftstoff trotz des höheren Praxisverbrauchs um etwa 33 Prozent preisgünstiger als mit Benzin. Ein weiterer praktischer Vorteil der Bivalenz ist, dass sich die Reichweiten von Gas- und Benzintank summieren: Reisedistanzen von bis zu 1.000 Kilometern lassen sich so ohne Tankstopp überbrücken.

Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit punktet Flüssiggas. Gegenüber Benzin liegt die Emissionsminderung von Stickoxiden (NOx) bei etwa 80 Prozent, die von unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) bei etwa 60 Prozent und die von Kohlenmonoxid (CO) bei rund 80 Prozent. Der Ausstoß des Treibhausgases CO2 liegt unter 120 g/km.

Quelle: www.mitsubishi.de


Golf Plus BiFuel mit Autogasanlage jetzt im Konfigurator

Der große Bruder vom Golf, der Golf Plus BiFuel mit eingebauter Autogasanlage kann jetzt in den beiden bekannten Ausstattungsvarianten Trendline und Comfortline zum Preis ab 22.460 Euro bzw. ab 23.900 Euro bei Volkswagen konfiguriert und bestellt werden. Der Aufpreis für die Gasanlage liegt bei 2.710 Euro bzw 2.550 Euro. Der günstigste Diesel kostet 40 Euro bzw. 200 Euro mehr als die BiFuel- Version.

Auch die CO2 Werte sind mit 159 g/km um ca. 10% geringer als bei der Benzinversion (176 g/km). Der Diesel schneidet mit 134 g/km dagegen um 15% besser ab. In der Praxis erweisen sich aber die Angaben für den Verbrauch für Diesel und Benzin als zu gering und die Angeben für Autogas als zu hoch.

Das bivalente Antriebskonzept ermöglicht wahlweise mit Benzin oder mit dem günstigen Treibstoff Autogas (LPG) zu fahren. Neben dem Benzintank ist ein zusätzlicher crashgeprüfter Gastank verbaut. Die Gesamtreichweite mit beiden Kraftstoffen soll bei 1.100 Kilometern liegen.

Technische Daten: Trendline/Comfortline
Hubraum/Typ: 1.6 BiFuel
Leistung: 72 kW/98 PS
Getriebe: 5-Gang
Verbrauch: 9,8 Liter LPG (7,6 Liter Benzin)
CO2-Emission:159 g/km LPG (176 g/km Benzin)
Preis ab: 22.460 Euro

Quelle: www.autogasblog.info


Subaru-Zulassungen im April 2009: 9,94 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres

(pressebox) Friedberg, 11.05.2009, Genau 744 Fahrzeuge hat die Subaru Deutschland GmbH im April 2009 neu zugelassen. Damit summieren sich die Subaru-Zulassungen der ersten vier Monate des Jahres 2009 auf insgesamt 3.472 Einheiten. Das sind 9,94 Prozent (314 Einheiten) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die staatliche Umweltprämie wirkt sich auf dem deutschen Markt weiterhin positiv aus und lässt die Zulassungszahlen klettern. 379.626 fabrikneue Fahrzeuge wurden im April in Deutschland neu zugelassen - ein Plus von 19,93 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt summieren sich die Zulassungen in den ersten vier Monaten auf 1.247.716 Einheiten und bescheren dem Markt ein Plus von 18,39 Prozent. Dass Subaru sich nur um knapp zehn Prozent steigern konnte, liegt an der enormen Nachfrage. Dadurch verzögerten sich die Auslieferungen

Autogas dürfte weiterhin eine wesentliche Rolle bei den Zulassungen spielen: Bis zum 30. Juni bietet Subaru die kostenfreie Umrüstung auf den bivalenten Betrieb mit Autogas an. Das rechnet sich für die Kunden vom ersten Tag an, und das wissen sie zu schätzen. So blickt Jens Becker, Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH, optimistisch in die Zukunft und zeigte sich angetan von der Entwicklung des Absatzes und der Zulassungen: "Wir sehen, dass unsere Kunden die Neuauflage der kostenlosen Umrüstaktion auf unser ecomatic-System sehr gut annehmen: Autogas macht inzwischen rund 40 Prozent an den Gesamtzulassungen aus.

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI). Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru weltweit mehr als zehn Millionen Allrad-Pkw verkauft. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel.

Quelle: www.pressebox.de


Versicherung bestätigt geringe Schadensquote bei Autogasfahrzeugen

In einer Veröffentlichung des Autogas Journals vom 14. April 2009 erklärte ein Repräsentant des Versicherungsunternehmens Europ Assistance, dass Schadensfälle bei Autogasfahrzeugen selten seien. Bei dem Unternehmen, Deutschands größtem Versicherer für Gasumrüstungen, seien 15000 Fahrzeuge unter Vertrag. Es handelt sich dabei um eine Garantieausfallversicherung, die eventuelle Schäden durch den Autogasbetrieb eines Fahrzeugs abdeckt. Seit drei Jahren wird diese Versicherungsleistung angeboten. Registriert wurden rund 300 Schadensfälle, von denen die Hälfte tatsächlich auf den Gasbetrieb zurückzuführen waren. Das entspricht etwa einem Prozent nach drei Jahren. Zum Vergleich: Bei Gebrauchtwagengarantien liegt die Schadenshäufigkeit nach Angaben von Europ Assistance bei etwa 20 bis 30 Prozent.

Quelle: www.autogasjournal.de


Beim Erdgasfahrzeug ist Eile geboten

Um künftig doch wieder erfolgreicher zu sein, hat sich die Gasebranche jetzt neue Strukturen und eine neue Strategie für das Erdgasauto gegeben. Die Arbeitsgremien wurden neu geordnet, um die Zusammenarbeit mit den Partnern aus der Automobil- und Mineralölwirtschaft sowie den Kontakt zur Politik zu verbessern. Seit April gibt es eine neue erdgas mobil GmbH mit Timm Kehler an der Spitze, bei der alle operativen Fäden zusammenlaufen werden.

Kehler wird sich dann auch an die Umsetzung der Handlungsempfehlungen machen müssen, die die Unternehmensberater von McKinsey in einer Studie herausgearbeitet haben (EID 46/08), und die das Gerüst der künftigen Strategie für das Erdgas-Auto bilden sollen. Dabei ist Eile geboten, denn, so die erste wesentliche These von McKinsey, das Zeitfenster, um CNG zum Erfolg zu machen, ist gering. Deshalb brauche es auch dringend erfolgreiche CNG-Fahrzeuge, weshalb die Gaswirtschaft auch erwägt, den neuen VW Passat CNG marketingtechnisch zu unterstützen. Denn wenn die Autobauer weiterhin nichts mit Erdgasautos verdienen, droht ihr vollständiger Rückzug - und damit das Ende aller Wachstumsvisionen.

Geändert hat die Gaswirtschaft auf Anraten McKinseys auch ihre Tankstellenstrategie. Da ein Tankstellennetz ohnehin erst ab rund 4.000 bis 6.000 Stationen über die kritische Wahrnehmungsgrenze für Massensegmente gelangt und die dafür notwendige Fahrzeugzahl auf absehebare Zeit kaum zu erreichen sei, wolle man das Netz von Erdgastankstellen künftig nur punktuell ausbauen und das dann an gut sichtbaren und gut frequentierten Standorten z. B. an Autobahnen und in Ballungsgebieten, wo eine Fahrzeuganzahl von 150 pro Tankstelle zu erreichen sei; schlecht ausgelastete Stationen sollen dagegen geschlossen werden. »Wir wollen weg vom Hinterhof. Nicht die Anzahl der Stationen ist allein entscheidend, gute Standorte müssen es sein,« beschrieb Holtmeier diese Strategie.

Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen geplant, auch auf der Preisseite. Zunächst soll der CNG-Preis schrittweise angehoben werden, auf mindestens 1,02 Euro/kg. Und dann will man auf eine neue, für den Autofahrer greifbarere Preisauszeichnung umstellen, mit der Einheit Kubikmeter statt Kilogramm.

aus Energie Informationsdienst 16/09 »Autogas und Erdgas: Auf den Standort kommt es an« - 2. EID-Kraftstoff-Forum. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages


Weltpremiere: Ford präsentiert den Mondeo LPG mit Autogas-Antrieb auf der AMI Leipzig

Fahrzeug kann auch Bio-Ethanol tanken – Verkaufspreis: ab 27.500 Euro

KÖLN, 11. März 2009 -- Weltpremiere auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig (28. März - 5. April 2009): Ford präsentiert auf seinem AMI-Stand (Halle 4, Stand C 02) den neuen Mondeo mit Flüssiggas-/Autogasantrieb (LPG). Der Mondeo LPG basiert auf der Mondeo Flexifuel-Variante (Bio-Ethanol) und kann über Superkraftstoff und Autogas/Flüssiggas hinaus noch einen dritten Kraftstoff tanken: Bio-Ethanol. Der Ford Mondeo LPG ist somit ein kraftstoff-flexibles, "trivalentes" Auto.

Der Ford Mondeo LPG ist als Limousine (4-türig), Fließheck (5-türig) und Turnier (5-türig) ab April zum Einstiegspreis von 27.500 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer (Ambiente Turnier) bestellbar (jeweils in Kombination mit einem 5-Gang-Handschaltgetriebe). Der Mehrpreis gegenüber dem Mondeo Flexifuel beträgt somit nur 2.500 Euro – damit ist der Mondeo LPG 250 Euro günstiger als der vergleichbar motorisierte Mondeo 2,0-Liter-TDCi-Diesel (103 kW/140 PS).

Angetrieben wird der neue Ford Mondeo LPG vom bewährten 2,0-Liter-Duratec-Benziner, der auch im Ford Mondeo Flexifuel verwendet wird. Dieses Aggregat ist werksseitig für die Umrüstung auf Flüssiggas durch die Mainzer CNG-Technik GmbH, ein Ford-Tochterunternehmen, vorbereitet und leistet im LPG-Betrieb 104 kW/141 PS beziehungsweise im Betrieb mit Superkraftstoff 107 kW/145 PS. Das Autogas wird in den bei der Umrüstung zusätzlich installierten Ringtank gefüllt. Der serienmäßige "konventionelle" 70-Liter-Kraftstofftank bleibt dabei vollständig erhalten – er kann mit Superbenzin, Bio-Ethanol (E85) oder einem beliebigen Mischungsverhältnis dieser beiden Kraftstoffe gefüllt werden.

Der kreisrunde Flüssiggastank ("Ringtank") des Ford Mondeo LPG hat für den 4-und für den 5-türer ein effektiv nutzbares Fassungsvermögen von 48,8 Liter (Nennvolumen: 61 Liter) beziehungsweise für den Turnier von 40 Liter (Nennvolumen: 50 Liter). Er ist Platz sparend jeweils in der Reserverad-Mulde unter der Kofferraum-Abdeckung des Fahrzeugs untergebracht. Die Reichweite im Flüssiggasbetrieb beträgt zwischen 380 Kilometer (Turnier) und 460 Kilometer (4-/5-türer). Hinzu kommt jeweils noch der serienmäßige 70-Liter-Tank für Superkraftstoff / Bio-Ethanol, so dass die Gesamtreichweite des Ford Mondeo LPG deutlich über 1.000 Kilometer betragen kann.

Ford empfiehlt, den Mondeo LPG in diesen beiden Kraftstoff-Kombinationen zu fahren: entweder Superbenzin / Bio-Ethanol (in jedem beliebigen Mischungsverhältnis) oder Superbenzin / Autogas. Die Kombination Bio-Ethanol / Autogas ist zwar grundsätzlich ebenfalls möglich – allerdings kann es vor allem nach dem Starten zu unrundem Motorlauf bis zum Erreichen der Betriebstemperatur kommen.

Nach dem Ford Focus LPG, dem Ford C-MAX LPG und dem Ford Transit LPG ist der Ford Mondeo LPG die vierte Ford-Baureihe, die ab Werk auch mit Flüssiggasantrieb bestellbar ist. Ford hat im Jahr 2008 in Deutschland 380 Autos mit Erdgasantrieb (CNG) und 773 Fahrzeuge mit Flüssiggas-/Autogasantrieb (LPG) ausgeliefert, insgesamt also 1.153 Einheiten (952 Pkw und 201 Nutzfahrzeuge) - 355 Prozent mehr als 2007.

Quelle: media.ford.com


5000ste öffentliche Autogastankstelle

Wie das Fachmagazin AutoGas Journal aus Bielefeld mitteilte, wird am 21. März 2009 die 5000ste öffentliche Autogastankstelle in Deutschland eröffnet. Es handelt sich um die Westfalen-Tankstelle von Frank Lemke in Oelde, Kreis Warendorf, unweit der Ausfahrt Oelde der Autobahn A2. Die Zählung basiert auf der von gas-tankstellen.de und weiterführenden Recherchen und Berechnungen von AutoGas Journal.

Am Eröffnungstag plant die Westfalen AG zahlreiche besonders attraktive Angebote.

Quelle: www.autogas-journal.de


Petition zur Kfz-Steuer für Autogas-Fahrzeuge

Mit einer Petition an den Bundestag soll eine eigene Kfz-Besteuerung für Fahrzeuge mit Autogas-Antrieb erreicht werden. Dabei handelt es sich um eine so genannte »öffentliche Petition«, der sich jedermann im Internet – nach vorheriger Anmeldung – anschließen kann.

Der Initiator der Petition verweist auf die Senkung des CO2-Ausstoßes von Kraftfahrzeugen durch Umrüstung auf Autogas. Dabei bezieht er sich auf das Projekt CO2-100minus und einen Appell von Prof. Dr. Thomas Heinze und Prof. Dr. Harald Altjohann.

Im Projekt CO2-100minus (Projekt CO2-100minus.de) haben Altjohann und Heinze nachgewiesen, dass mit Hilfe von Autogas eine schnelle CO2-Reduzierung bei Benzinmotoren möglich ist. »Allein die reine Umrüstung bringt zehn Prozent Ersparnis, durch eine Optimierung der Steuertechnik sind weitere acht Prozent drin,« verdeutlicht Dr. Thomas Heinze. Betrachte man dann noch die geringeren CO2-Emissionen in der Kette von der Förderung oder Produktion bis hin zum Fahrzeug, so lassen sich nahezu 23 Prozent Einsparung erreichen.

Noch bis 28. März können sich Interessierte der Forderung nach einer eigenen Autogas-Kfz-Steuer anschließen. Anschließend wird sich der Petitionsausschuss damit befassen und das Ergebnis seiner Beratungen im Internet veröffentlichen.

Der Link zur Petition ist: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=2054

Quelle: Projekt CO2-100minus.de


Ypsilon und Musa »Ecochic« mit Autogas-Antrieb (LPG)

Die beiden Lancia-Modelle Ypsilon und Musa verbinden Emotionalität und Fahrvergnügen mit Wirtschaftlichkeit, Nutzwert und hoher Umweltfreundlichkeit. Sie sind luxuriös, aber auch erschwinglich - geräumig, aber kompakt - dynamisch, aber zugleich hoch effizient in Kraftstoffverbrauch und Emissionsverhalten.

Diese »grüne« Facette der Marke unterstreicht auf dem Genfer Autosalon 2009 das internationale Debüt der »Ecochic«-Ausführungen von Musa und Ypsilon. Als Antrieb dient jeweils ein 57kW/77PS starker 1,4-Liter-Bifuel-Motor, der mit Autogas (LPG) und Benzin gefahren werden kann. Beide Modelle sind ab März 2009 im Handel (vorerst nur in Italien - ein Starttermin für Deutschland steht noch nicht fest) erhältlich.

Die neuen Varianten mit der Bezeichnung »Ecochic« unterstreichen die Ausrichtung von Lancia auf konkrete Lösungen für Umweltthemen. Ergebnis sind Angebote, die bereits jetzt für jeden erreichbar und flächendeckend verfügbar sind. So handelt es sich bei LPG um einen sauberen, wirtschaftlichen und weit verbreiteten Kraftstoff.

Drüber hinaus ist »Ecochic« eine lang erwartete Antwort auf ein immer akuteres Problem: Während der überwiegende Teil der aktuellen LPG-Autos nachträglich auf Gas umgestellt wurden, bietet Lancia nun eine selbst entwickelte und gefertigte Anlage an, die über das offizielle Lancia-Vertriebsnetz verkauft wird und die in die Neuwagengarantie von Lanacia integriert ist.

Die in Zusammenarbeit mit FPT - Fiat Powertrain Technologies und der Firma Landi Renzo gefertigten Lancia-Ecochic-Modelle verfügen über einen speziellen 1.4 Bifuel-Motor mit 57 kW/77 PS, der speziell für die Integration mit der LPG-Anlage hergestellt wird. Die Fahrzeuge werden von Lancia Automobiles zertifiziert und kommen somit in verschiedenen europäischen Ländern in den Genuss staatlicher Zuschüsse.

Der in die LPG-Modelle eingebaute Motor läuft mit einem Ventiloberteil und den entsprechenden Ventilen und Ventilsitzen, deren Geometrien und Materialien für den LPG-Betrieb optimiert sind. Darüber hinaus verfügt der Motor über ein spezielles Ansaugsystem, in dem bereits die Verkabelung der LPG-Einspritzdüsen enthalten ist. Der Tank ist in der Reserveradmulde untergebracht. Die CO2-Emissionen sinken auf 119 g/km (Ypsilon) und 120 g/km (Musa) was sich auf die kommende CO2-basierte Kfz-Steuer erfreulich auswirkt.

www.lancia.de


Der erste Golf BiFuel

Wie das Fleet Magazine der Volkswagen Gruppe in seiner Frühjahrsausgabe meldete, wurde in Bologna der erste GolfBifuel der Öffentlichkeit vorgestellt. Der schon werksseitig für Autogas ausgelegte Golf hatte in Italien Weltpremiere. Sein bivalenter Antrieb senkt sowohl Kosten als auch Emissionen. Wird der Golf BiFuel mit LPG (Liquified Petroleum Gas) gefahren, weist die Umweltbilanz im Vergleich zu einem Benziner einen um zehn Prozent reduzierten CO2-Ausstoß auf.

Der Motor wurde speziell für den LPG-Betrieb ausgelegt. Der im Gas-Betrieb 72kW (98PS) starke Vierzylinder des Golf BiFuel verbraucht durchschnittlich 9,2 Liter LPG auf 100 Kilometer (149g/km CO2). Kostenpunkt für diese Fahrstrecke auf Basis der LPG-Durchschnittspreise in Deutschland: lediglich 5,80 Euro nach dem LPG-Durchschnittspreis Ende Januar 2009. Die Fahrzeugpreise lagen dem Fleet Magazine bis Redaktionsschluss noch nicht vor.

www.volkswagen.de/golfplus


DEKRA Umfrage unter 1.250 Autofahrern
Mehrheit zum Umstieg auf Umweltautos bereit

Stuttgart – Die deutschen Autofahrer sind bereit, auf Umweltautos umzusteigen. Das zeigt eine Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA. Die Autofahrer nehmen dafür auch Nachteile in Kauf.

Die deutschen Autofahrer sind grundsätzlich zu einem Umstieg auf Umweltautos bereit. Bei einer bundesweiten Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.250 Autofahrern erklärten sich 92,4 Prozent zu einem Umstieg auf ein Auto mit alternativer Technik grundsätzlich bereit. Die von den Befragten favorisierte Technik ist der Gasantrieb - LPG oder CNG - (43,8 Prozent), gefolgt von den Hybridfahrzeugen (Verbrennung/Elektro, 36,8 Prozent). Mit dem reinen Elektroauto können sich 22,0 Prozent und mit der Verwendung von Biodiesel/Ethanol 12,5 Prozent anfreunden.

Für mehr Umweltschutz durch ein alternativ angetriebenes Auto würden die meisten Autofahrer auch Nachteile in Kauf nehmen. Am ehesten akzeptieren sie geringere Fahrleistungen (61,5 Prozent) und eine geringere Reichweite (40,6 Prozent). Mit einem dünneren Tankstellennetz können sich hingegen nur 37,3 Prozent der Befragten abfinden, mit kürzeren Wartungsintervallen 27,8 Prozent. 17,7 Prozent der Befragten würden allerdings keine Nachteile akzeptieren.

Daneben gibt es bei vielen Autofahrern (71,1 Prozent) in punkto Umweltauto noch ein erhebliches Informationsdefizit. Bei den Frauen fühlen sich nur 19,3 Prozent über Alternativautos ausreichend informiert. Zwei von drei Autofahrern (62,9 Prozent) würden bei einem Umweltauto auch einen höheren Anschaffungspreis akzeptieren, wenn das Fahrzeug durch Fördermittel oder niedrige Betriebskosten attraktiv gemacht wird.

Quelle: www.dekra.de


Chevrolet fährt jetzt Eco Logic

Als einer der Autogas-Vorreiter setzt der US-Hersteller Chevrolet mit seiner neuen Linie Eco Logic nun auch bei den CO2-Emissionen Maßstäbe. Der mit Autogas ausgestattete Matiz 0.8 Eco Logic punktet mit nur 107 g/km CO2-Emission.

Auch der Matiz 1.0 SE Eco Logic und die Varianten des Aveo Eco Logic zählen mit je 123 g/km zu den Spitzenreitern der umweltfreundlichen Autos. Um diese Antriebsform noch klarer zu kommunizieren, werden alle auf Autogas umgerüsteten Chevrolets mit dem Eco Logic-Emblem ausgestattet.

Eigenen Angaben zufolge will der Hersteller Mit Eco Logic seine Angebots- und Kommunikationsstrategie im Bereich Autogas weiter ausbauen. Dabei werden die Eco Logic-Modelle deutlich als eigene Linie und umweltfreundliche Motorvariante neben den Benzin- und Dieselmotoren positioniert.

»Im Autogas-Betrieb werden nicht nur die Kraftstoffkosten deutlich reduziert, sondern auch die Emissionen. Mit der Kennzeichnung Eco Logic machen wir es dem Kunden noch leichter, eine Kaufentscheidung bezüglich seiner bevorzugten Antriebsform zu treffen und dabei nicht nur Kosten zu sparen, sondern auch seinen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten «, erklärt Chevrolet-Geschäftsführer Jürgen Keller.

Quelle: dmm.travel


Autogas: Es geht auch ganz ohne Benzin

Monovalenter Antrieb verringert Schadstoff-Emissionen weiter

Saarbrücken – Autogas-PKW brauchen bislang für den zuverlässigen Motorstart und einen ruckelfreien Warmlauf in der Startphase Benzin. Das könnte bald der Vergangenheit angehören. Maschinenbau- und Elektrotechnik-Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) haben unter Leitung der Professoren Dr. Thomas Heinze und Dr. Harald Altjohann am Montag, 8. Dezember, einen PKW vorgestellt, der ausschließlich mit Flüssiggas läuft. Zum Beweis haben die Studenten den Benzintank des Versuchsfahrzeuges Hyundai i10 ausgebaut.

Die Monovalenz – also der alleinige Antrieb mit Autogas – ist ein wichtiger Baustein im »Projekt CO2-100minus«. Mit Unterstützung von rund einem Dutzend Industrieunternehmen und zweier Ministerien optimiert das Hochschulteam mit Autogas betriebene PKW, mit denen eine spürbare Kohlendioxid-Reduzierung auch mit herkömmlichen Benzinmotoren möglich ist. So beschreibt bereits der Projektname das ehrgeizige Ziel: Der CO2-Ausstoß soll unter 100 Gramm pro Kilometer gesenkt werden.

Die ersten Ergebnisse, die Heinze und Altjohann jetzt in Saarbrücken vorstellten, zeigen, dass die Forscher auf dem richtigen Weg sind. Allein durch die Umrüstung auf Autogas konnten die CO2-Emissionen um rund 10 Prozent reduziert werden. Am Ende sollen 20 Prozent dieses Treibhausgases weniger den Auspuff verlassen. Dabei hilft ein eigens von der HTW entwickeltes Steuergerät, mit dem die Zündung des Gas-Luft-Gemisches ohne Eingriff in das Original-Motorsteuergerät optimiert werden kann. Hier machen sich die Wissenschaftler unter anderem die deutlich höhere Klopffestigkeit von Autogas (ca. 107 Oktan) gegenüber Benzin (ca. 95 Oktan) zunutze. »Wir werden sicher unter 100 Gramm CO2 kommen«, kann Heinze nach den bisherigen Messungen bereits versprechen.

Dabei kommt der Monovalenz gleich in zweifacher Hinsicht eine besondere Bedeutung zu. In der Kaltstartphase eines Motors sind der Verbrauch und der Schadstoffausstoß drastisch höher als bei betriebswarmen Motor. Insbesondere in den Wintermonaten kann es daher zurzeit mehrere Kilometer dauern, bis eine Umschaltung von Benzin auf das deutlich umweltfreundlichere Autogas stattfindet. Zudem kann die Motorsteuerung ausschließlich auf Autogas hin optimiert werden. Unterschiedliche Motorkennfelder oder gar Kompromisse für die bisherigen zwei Kraftstoffarten sind nicht mehr nötig.

Erreicht wird die Monovalenz unter anderem durch eine flüssige Einspritzung des Autogases in das Ansaugrohr mit einem erhöhten Druck bis zu 15 bar. Dabei wird das LPG erst nach der Einspritzung durch die Entspannung gasförmig. In den meisten bisherigen Autogasanlagen wird dagegen ein Verdampfer eingesetzt, der erst durch das Kühlwasser auf Betriebstemperatur gebracht werden muss.

Quelle: www.projekt-co2-100minus.de


Schmierstoffwechsel bei Autogasbetrieb oft sinnvoll

Die Umrüstung auf Autogas gehört zum technischen Standardrepertoire vieler Werkstätten. Dass mit dem Kraftstoffwechsel auch ein Austausch des Motorenöls oft nicht nur empfehlenswert, sondern sogar notwendig ist, wird dagegen von vielen häufig übersehen.

Händlervorschriften erfüllt und trotzdem kaum geeignet

Zwar behalten die Herstellerspezifikationen für das passende Motorenöl auch nach der Umrüstung auf Autogas oder Erdgas meist ihre Gültigkeit, doch mineralische oder teilsynthetische Öle erfüllen nur die Mindestanforderung der Benzinaggregate. In Kombination mit Autogas oder Erdgas müssen Motorenöle jedoch zusätzlichen Belastungen standhalten. So sind die Schmierstoffe meist höheren thermischen Belastungen ausgesetzt.

Während Ottokraftstoff flüssig in das Saugrohr des Motors eingebracht wird, dort schnell verdampft und beim Verdampfen den Einlassbereich und den Brennraum kühlt, fehlt dieser Effekt bei Autogas und Erdgas. Daraus ergeben sich höhere Temperaturen im Brennraum und dementsprechend größere Belastungen für das Motorenöl. Darüber hinaus fehlen in den alternativen Energieträgern auch die reinigungsaktiven Additive des Ottokraftstoffs, die die Asche- und Ölkohlebildung minimieren. In gasbetriebene Motoren bilden sich somit schneller schädliche Ablagerungen.

Perfekte Schmierung auch bei höheren Temperaturen

Autofahrer sollten sich deshalb schon bei der Umrüstung ihrer Fahrzeuge die Risiken durch zusätzliche Ablagerungen und höhere Temperaturen im Motor bewusst machen. Abhilfe schaffen vollsynthetische Motorenöle, die im Vergleich zu mineralölbasischen Ölen auch bei deutlich höheren Temperaturen für hervorragende Schmierung sorgen. Darüber hinaus neigen Hochleistungsöle deutlich weniger zur Verkokung und reduzieren die Ablagerungen auf ein Minimum.

Mehrkosten für vollsynthetische Motorenöle schnell wettgemacht

Ein zusätzlicher Grund sind die herausragenden Spritspar-Eigenschaften von vollsynthetischen Leichtlaufölen, die sich an der Tankstelle auszahlen und somit die Mehrkosten im Vergleich zu mineralischen Ölen schnell wettmachen: Abhängig vom jeweiligen Modell beziffert beispielsweise der ADAC das Einsparpotenzial von Leichtlaufölen beim Kraftstoffverbrauch auf bis zu sechs Prozent.

Quelle: www.vw-bulli.de


Standorte von Autogastankstellen jetzt auf jedem nüvi

Garmin kooperiert mit ecoengines

(box) München (Gräfelfing), 26.11.2008 - Flein / Gräfelfing, 26. November 2008 - Garmin, globaler Marktführer im Bereich mobile Navigation, bietet ab sofort die Möglichkeit, Adressen von deutschen, österreichischen und schweizerischen Autogas-Tankstellen (LPG-Tankstellen) auf seine Navigationsgeräte der nüvi-Serie zu laden. Die entsprechenden Daten können kostenlos unter www.garmin.com heruntergeladen werden. Das neue Angebot beruht auf der Kooperation mit ecoengines, einem der deutschen Marktführer in Sachen Autogas-Anlagen. Die Quelldaten stellt ecoengines über das Internetportal www.gas-tankstellen.de zur Verfügung, das in Autogaskreisen als eine der zuverlässigsten Quellen geschätzt wird. Neben einem quartalsweisen Update der Daten ist eine sukzessive Erweiterung auf alle europäischen Länder geplant.

Quelle: pressebox.de, 26.11.2008


JET gibt Gas

Neu: bundesweites Autogas-Angebot an ausgesuchten JET Tankstellen

Hamburg, 14. November 2008; Die Tankstellenmarke JET plant – gemeinsam mit ausgewählten Kooperationspartnern – die Aufnahme des alternativen Kraftstoffs Autogas in das Produktsortiment an ausgesuchten Tankstellen im gesamten Bundesgebiet. Es ist vorgesehen, in einer ersten Phase bis Ende 2009 zirka 90 JET Stationen mit Autogas-Zapfsäulen auszurüsten.

»Wir freuen uns, unser gewohntes JET Kraftstoffangebot aus Diesel, Normal, Super und SuperPlus an ausgewählten Standorten im Bundesgebiet mit Autogas zu erweitern. Autogas passt ausgezeichnet zu unserer Marktpositionierung 'Markenkraftstoff zum günstigen Preis'. Denn JET Kunden sind äußerst preissensibel, und gerade Vielfahrer sehen in Autogas eine preisgünstige Alternative«, so Georg Ober, Leiter des JET Tankstellengeschäfts in Deutschland. Bis heute haben sich hierzulande bereits 285.000 Autofahrer für ein Autogas-taugliches Fahrzeug entschieden. »Die wachsende Beliebtheit von Autogas macht diesen Kraftstoff nun auch für JET interessant«, so Ober.

Wer an einer JET Station Markenkraftstoff zu günstigen Preisen tankt, geht bei der Kraftstoffqualität keine Kompromisse ein. Alle Kraftstoffsorten werden höchsten Anforderungen gerecht. Von diesem hohen Qualitätsstandard profitieren natürlich auch die Autogaskunden an JET Tankstellen. Dafür stehen die JET Kooperationspartner wie beispielsweise die Westfalen AG mit der Marke Westfalen-Autogas.

JET Autogas-Premiere in Berlin

Der Startschuss für den bundesweiten Ausbau des JET Autogas Tankstellennetzes fiel in Berlin. Mitte November 2008 eröffnete Frank Hermens, Abteilungsleiter Retail Services bei JET, die erste Autogasanlage an der JET Tankstelle von Robert Morgenstern in der Michael-Brückner-Straße 24. Diese Tankstelle ist neben der hohen Kundenfrequenz besonders interessant für Autogas, da sich in der Nähe zahlreiche Umrüstbetriebe befinden. Außerdem ist die JET Station an dieser Berliner Hauptverkehrsader der einzige Anbieter von Autogas.

Quelle: www.jet-tankstellen.de


Dacia präsentiert das günstigste Flüssiggasauto in Deutschland

Mit dem Sandero 1.4 MPI LPG Ambiance für genau 10.000 Euro bietet Dacia voraussichtlich ab Januar 2009 das günstigste Auto in Deutschland mit bivalentem Autogasbetrieb an. Außerdem können Kunden auch den Dacia Logan MCV 1.6 MPI LPG Ambiance mit Autogasbetrieb ordern. Die Autogasanlage ist speziell auf die Dacia Modelle abgestimmt und wird ab Werk installiert. Deshalb gewährt Dacia unverändert die Neuwagen-Garantie von drei Jahren oder 100.000 Kilometern (je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt). Die Preisdifferenz zum Benziner von lediglich jeweils 1.500 Euro ermöglicht kurze Amortisationszeiten: Bei einem Benzinpreis von 1,30 Euro je Liter hat sich die Investition in den umweltfreundlichen Gasantrieb bereits nach rund drei Jahren (oder 45.000 Kilometern) gelohnt.

Der Sandero 1.4 MPI LPG leistet im Autogasbetrieb 53 kW/72 PS und stößt nur noch 149 Gramm CO2 je Kilometer aus (mit Benzinmotor 165 g/km). Beim Logan MCV beträgt die Leistung 62 kW/84 PS, der CO2-Ausstoß sinkt auf 164 g/km gegenüber 180 g/km beim Benzinbetrieb. Die Fahrleistungen und das maximale Drehmoment bleiben unverändert.
Der kompakte und aufprallsichere Gastank (34 Liter beim Sandero, 42 Liter beim Logan MCV) wird im Werk diskret unter der Ladefläche eingesetzt. So kann der Kofferraum weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.

Quelle: www.renault-presse.de


Autogas-Umrüstung auf Premium-Niveau
Beresa setzt auf umweltfreundlichen Kraftstoff

Münster/Osnabrück – Der zweitgrößte Mercedes-Händler Deutschlands, Beresa, steigt in großem Stil in die Autogas-Umrüstung ein. Das Unternehmen mit Sitz in Münster und Osnabrück mit seinen insgesamt 22 Niederlassungen will zusammen mit dem Lengericher Gasanlagenbauer Öcotec monatlich bis zu 400 Fahrzeuge der Marke mit dem Stern an den umweltfreundlichen und preiswerten Kraftstoff anpassen. Zum Start gibt es ein überaus attraktives Angebot: Die Umrüstung ab der C-Klasse ist innerhalb eines bestimmten Kontingents bis zum Jahresende in Verbindung mit dem Produkt »Privat-Leasing plus« oder »Leasing für Gewerbekunden« kostenlos. Sonst liegen die Umrüstpreise zwischen 2990 Euro beim Vierzylinder- und 4490 Euro beim Achtzylindermotor. Selbst Zwölfzylindertriebwerke und AMG-Aggregate können problemlos umgerüstet werden. Hier stehen die Preise zurzeit noch nicht fest.

Praktisch unsichtbarer Umbau

»Beresa realisiert einen Umbau, der dem Premium-Anspruch von Mercedes absolut gerecht wird«, betonte Beresa-Geschäftsführer Thomas Spiegelhalter bei der Vorstellung des Umrüstkonzeptes in Münster. Ein Blick in den Motorraum zeige, dass sämtliche Komponenten praktisch unsichtbar verbaut sind. Entsprechend aufwändig sind die Arbeiten, die in einer Halle bei Öcotec oder bei Bedarf auch in den Beresa-Werkstätten vor Ort durchgeführt werden. Standardisierte Verfahren sorgen für eine im gleiche, sehr hohe Einbauqualität.

Im Vorfeld wurde nichts dem Zufall überlassen. Dazu gehört eine mehr als einjährige Vorbereitungsphase vor der jetzigen offensiven Markteinführung, in der Motorlangzeittests an der Fachhochschule Osnabrück und im Mercedes-Benz-Fuhrpark des deutschen Autogas-Marktführers Westfalen AG durchgeführt wurden. Die Prüfungen in punkte Funktions- und Regelungstechniken sowie hinsichtlich des Verschleißverhaltens konnten mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen werden und mündeten in die gesetzliche Freigabe nach ECE R 115 für alle Mercedes-Benz PKW und Transporter.

Versicherung entspricht Herstellergarantie

Dadurch kann Beresa zusammen mit der zur Zurich-Gruppe gehörenden Real Garant Versicherung AG eine einzigartige – im Umrüstpreis enthaltene – Neufahrzeug-LPG-Versicherung aussprechen, die der Mercedes-Herstellergarantie für den Motor, das Kraftstoffsystem und die Abgasanlage entspricht. Sie gilt für Gas-Neufahrzeuge für 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung und Abschläge und umfasst selbst Transporter bis 5,99 Tonnen und Taxen.

In der Startphase rüstet Beresa alle Modelle ab der C-Klasse um, ab Anfang 2009 dann auch die A- und B-Klasse. »Wir können noch schwer abschätzen, welche Resonanz unser neues Angebot findet,« erläutert Beresa-Serviceleiter Alfred Ciesielski. Da man aber vom ersten Tag an Spitzenqualität abliefern wolle, beschränke sich Beresa zunächst auf die Fahrzeuge, die besonders oft von Vielfahrern genutzt würden. Für sie rechne sich die Umrüstung am schnellsten. »Je nach individuellem Verbrauch und aktuellem Benzinpreis hat sich der Umbau mitunter schon nach 30.000 Kilometern amortisiert«, rechnet Spiegelhalter vor, »eine Strecke, die viele unserer Kunden in weniger als einem Jahr fahren.«

Quelle: www.mercedes-mit-gas.de


Mit LPG die Euro-5-Norm erreichen
Alte Stinker werden sauber

Sowohl LPG- als auch Erdgasfahrzeuge weisen gegenüber Benzin- und Dieselfahrzeugen reduzierte Schadstoffemissionen (CO, HC, NOx, PM) auf, wie Vergleiche des TÜV Bayern/Sachsen für Pkws und der französischen Agentur für Umwelt und Energiemanagement (ADEME) für Stadtbusse illustrieren. Gemäß deutschem Umweltbundesamt unterschreiten selbst ältere LPG-Busse aus den frühen 90er Jahren bereits die seit 1. September 2008 geltenden Emissionsgrenzwerte gemäß der Euro-5-Norm. Die Vergleiche machen deutlich, dass sich Flüssiggas auch bezüglich Schadstoffemissionen nicht wesentlich von Erdgas unterscheidet.

Quelle: Bayerische Staatszeitung, 26.09.2008, S. 17 - Ressort: Wirtschaft


Chrysler Deutschland GmbH bietet Sondermodelle mit Flüssiggasantrieb an

Als Eigen-Kreation unter der neuen Marke Eco+ bietet die Chrysler Deutschland GmbH seit diesem Jahr markenübergreifend attraktive Sondermodelle mit hochmodernem bivalentem Flüssiggasantrieb an. Erste Modelle sind der Jeep Patriot Eco+ und der Dodge Journey Eco+. Beide Fahrzeuge mit innovativer, zuverlässiger LPi-Flüssiggas-Einspritztechnologie vom Marktführer Vialle lassen sich sowohl konventionell mit Benzin als auch mit Autogas antreiben. Die kontinuierliche Erweiterung der Eco+Modelle ist für die nahe Zukunft geplant.

Quelle: www.pressrelations.de


Peugeot setzt auf Autogas

Ausschnitt des Beitrages Neue Löwen-Power im Transportermarkt von www.autohaus.de

... Neben Typen- und Ausstattungsvielfalt setzt Dardart auch auf den zunehmend von Kunden geforderten Umweltschutz wie etwa neue Autogas-Versionen beim Expert ab 2009. Schon bald danach wird es – wie schon seit Frühjahr 2008 bei der Schwestermarke Citroën – für nahezu alle Benziner Flüssiggas-Nachrüstungen ab rund 2.500 Euro geben. Für den Peugeot Partner ist 2010 auch wieder eine Erdgasvariante in Planung, wenngleich Peugeot Kommunikationsdirektor Thomas Schalberger betont: »Flüssiggas ist eine praktische Lösung, Erdgas ist die politische Lösung.«...

Quelle: www.autohaus.de


Eine interessante Alternative: Jeep Patriot Eco+ mit Autogasantrieb

Ausschnitt des Beitrages Jeep Light von ww2.autoscout24.de

... Der Ottomotor aber wartet seit neuestem mit einer vor allem für Vielfahrer interessanten Option auf. Für 1.200 Euro mehr bietet Jeep das Sondermodell »Eco+« mit Flüssiggasumrüstung (LPG) an und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Weniger CO2-Ausstoß und geringere Tankkosten. Beim »Eco+«-Modell ersetzt ein 72 Liter fassender Gastank das Reserverad unter dem Kofferraumboden. Ist der Vorrat aufgebraucht, fährt der Jeep automatisch mit Benzin weiter. Der Fahrer kann aber jederzeit manuell zwischen den beiden Treibstoffen umschalten. Geht man von einem rund 20 Prozent höheren Kraftstoffverbrauch als im Benzinbetrieb aus, konsumiert der Öko-Jeep gut zehneinhalb Liter Flüssiggas. Beim Preis von 0,70 Cent pro Liter LPG amortisiert sich die Anlage nach rund 20.000 gefahrenen Kilometern.

Im Aufpreis für die Gasumrüstung ist zusätzlich ein serienmäßiges, portables Navigationssystem inbegriffen. Das weist dem Fahrer den Weg zu einer von rund 4.000 Flüssiggas-Tankstellen in Deutschland. Zum Vergleich: Der Aufpreis für den Diesel beträgt – ohne Navi - mit 2.400 Euro exakt das Doppelte...

Quelle: ww2.autoscout24.de


Bei welchem Auto rentiert sich eine Umrüstung? Eine Kostenübersicht des ADAC

Eine Einmal-Investition im Bereich von einigen Tausend Euro, dafür aber durchgehend günstigere Kraftstoffkosten, bedingt durch den bis Ende 2018 festgeschriebenen reduzierten Mineralölsteuersatz: Für wen rentiert sich das?

Für 50 Automodelle hat der ADAC unter Zugrundelegung der Verbrauchswerte im Benzin- und Autogasbetrieb berechnet, nach wie vielen Kilometern sich rein rechnerisch der Umbau durch die eingesparten Kraftstoffkosten amortisiert.

Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Audi A3 1.6
Benzin757,1 l Super55 l / 775107
Autogas758,2 l Autogas55 l / 53724006052000
Audi A4 2.0
Benzin968,1 l Super70 l / 864122
Autogas969,3 l Autogas60 l / 51624006845000
Audi A6 2.4
Benzin1309,7 l Super70 l / 722146
Autogas13011,2 l Autogas65 l / 46427008243000
Audi A8 4.2
Benzin24611,9 l SuperPlus90 l / 756188
Autogas24613,7 l Autogas70 l / 409320010037000
B
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
BMW 320i
Benzin1107,4 l Super63 l / 857111
Autogas1108,5 l Autogas60 l / 56524006250000
BMW 525i
Benzin1608,7 l Super70 l / 805131
Autogas16010,0 l Autogas65 l / 52027007347000
BMW 740i
Benzin22511,2 l SuperPlus88 l / 786177
Autogas22512,9 l Autogas70 l / 43432009439000
C
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Chrysler Voyager 2.4
Benzin1089,9 l Normal75 l / 758149
Autogas10811,4 l Autogas60 l / 42124008337000
F
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Fiat Punto 1.2 8V
Benzin445,7 l Super47 l / 82586
Autogas446,6 l Autogas45 l / 54524004865000
Ford Ka 1.3
Benzin445,9 l Super40 l / 67889
Autogas*446,8 l Autogas40 l / 47124005062000
Ford Fiesta 1.3
Benzin516,1 l Super45 l / 73892
Autogas*517,0 l Autogas45 l / 51424005160000
Ford Focus 1.6
Benzin746,7 l Super55 l / 821101
Autogas*747,7 l Autogas55 l / 57124005655000
Ford Mondeo 1.8
Benzin927,7 l Super58,5 l / 760116
Autogas*928,9 l Autogas60 l / 53924006548000
Ford Galaxy 2.3 16 V
Benzin10310,1 l Super70 l / 693152
Autogas*10311,6 l Autogas60 l / 41424008536000
H
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Honda Civic 1.6i
Benzin816,7 l Super50 l / 746101
Autogas817,7 l Autogas55 l / 57124005655000
M
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Mazda 3 Sport 1.6
Benzin777,2 l Super55 l / 764108
Autogas778,3 l Autogas55 l / 53024006151000
Mazda 6 2.0
Benzin1087,8 l Super64 l / 821117
Autogas1089,0 l Autogas60 l / 53324006647000
Mercedes A 150
Benzin706,2 l Super54 l / 87193
Autogas*707,1 l Autogas55 l / 62024005259000
Mercedes C 200 Kompressor
Benzin1208,4 l Super62 l / 738126
Autogas*1209,7 l Autogas60 l / 49524007144000
Mercedes E 280
Benzin1709,3 l Super65 l / 699140
Autogas*17010,7 l Autogas65 l / 48627007844000
Mercedes S 430
Benzin20510,9 l Super88 l / 807164
Autogas*20512,5 l Autogas70 l / 44832009145000
Mitsubishi Colt CZ3 1.3
Benzin705,8 l Super47 l / 81087
Autogas706,7 l Autogas45 l / 53724004964000
N
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Nissan Micra 1.2
Benzin485,9 l Super46 l / 78089
Autogas486,8 l Autogas45 l / 52924005062000
Nissan Almera 1.5
Benzin726,7 l Super60 l / 896107
Autogas727,7 l Autogas55 l / 57124005655000
Nissan Primera 2.0
Benzin1038,7 l Super62 l / 731131
Autogas10310,1 l Autogas60 l / 48024007342000
O
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Opel Corsa 1.2 Twinport
Benzin595,8 l Super44 l / 75987
Autogas596,7 l Autogas45 l / 53724004964000
Opel Astra 1.6 Twinport
Benzin776,6 l Super52 l / 78899
Autogas777,6 l Autogas55 l / 57924005556000
Opel Zafira 1.8
Benzin1037,6 l Super58 l / 763114
Autogas1038,7 l Autogas55 l / 50624006448000
Opel Vectra 1.8
Benzin907,6 l Super61 l / 803114
Autogas908,7 l Autogas60 l / 55224006448000
P
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Peugeot 206 75
Benzin556,4 l Super50 l / 78196
Autogas557,4 l Autogas45 l / 48624005458000
Peugeot 307 110
Benzin807,4 l Super60 l / 811111
Autogas808,5 l Autogas55 l / 51824006250000
R
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Renault Twingo 1.2
Benzin435,8 l Super40 l / 69087
Autogas436,7 l Autogas40 l / 47824004964000
Renault Clio 1.2 16 V
Benzin555,9 l Super50 l / 84789
Autogas556,8 l Autogas45 l / 52924005062000
Renault Mégane 1.6 16V
Benzin826,9 l Super60 l / 870104
Autogas827,9 l Autogas55 l / 55724005853000
Renault Scénic 1.6 16 V
Benzin827,2 l Super60 l / 833108
Autogas828,3 l Autogas55 l / 53024006151000
Renault Espace 2.0 16V Turbo
Benzin1259,7 l Super83 l / 856146
Autogas12511,2 l Autogas60 l / 42924008238000
S
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Seat Ibiza 1.4 16V
Benzin556,4 l Super45 l / 70396
Autogas557,4 l Autogas45 l / 48624005458000
Seat Toledo 1.6
Benzin757,6 l Super55 l / 724114
Autogas758,7 l Autogas60 l / 55224006448000
Skoda Fabia 1.4 16V
Benzin556,5 l Super45 l / 69298
Autogas557,5 l Autogas45 l / 48024005557000
Skoda Oktavia 1.6
Benzin757,4 l Super55 l / 743111
Autogas758,5 l Autogas60 l / 56524006250000
smart fortwo coupé
Benzin454,7 l Super33 l / 70271
Autogas455,4 l Autogas34 l / 50423003975000
Suzuki Swift 1300
Benzin686,1 l Super45 l / 73892
Autogas687,0 l Autogas45 l / 51424005160000
T
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Toyota Corolla 1.6
Benzin817,0 l Super55 l / 786105
Autogas818,0 l Autogas55 l / 55024005852000
Toyota Avensis 1.8
Benzin957,2 l Super60 l / 833108
Autogas958,3 l Autogas60 l / 57824006151000
V
Fahrzeug/ ModellkWVerbrauch KraftstoffartTankinhalt Reichweite kmCa. Umrüstkosten in €Spritkosten € pro 1000 kmAmortisation nach Km (ca.)
Volvo V70 2.4
Benzin1259,2 l Super70 l / 761138
Autogas12510,6 l Autogas65 l / 49126007743000
VW Polo 1.4
Benzin556,4 l Super45 l / 70396
Autogas557,4 l Autogas45 l / 48624005458000
VW Golf 1.6
Benzin757,4 l Super55 l / 743111
Autogas758,5 l Autogas55 l / 51824006250000
VW Touran 1.6
Benzin758,0 l Super60 l / 750120
Autogas759,2 l Autogas55 l / 47824006746000
VW Passat 1.6
Benzin757,6 l Super70 l / 921114
Autogas758,7 l Autogas60 l / 55224006448000
VW Sharan 1.8 5V Turbo
Benzin1109,4 l Super70 l / 745141
Autogas11010,8 l Autogas60 l / 44424007939000

*= Hersteller erteilt keine Freigabe

Leistung in kW: Die Angaben in der Tabelle entsprechen dem Benzinbetrieb. Im Autogasbetrieb können sich geringfügige Leistungseinbußen ergeben.

Verbrauch/Kraftstoffart(qualität): Die Verbrauchsangaben beziehen sich auf Herstellerangaben nach EG-Norm für den Benzinbetrieb. Die Berechnung der Verbrauchswerte im Gasbetrieb beruht auf praxisbezogenen Erfahrungswerten.

Tankinhalt/Reichweite km: Zur Berechnung der Reichweite für Autogas (bei 80 % technisch bedingter Maximalbefüllung) wurden klassenbezogene (durchschnittliche) Tankgrößen bei Einbau in die Reserveradmulde herangezogen und können im Einzelfall - auch aufgrund des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs - stark abweichen.

Umrüstkosten in €: Die Berechnungen sind Zirkawerte mit den Verbrauchsangaben der Fahrzeughersteller im Benzinbetrieb sowie den daraus abgeleiteten Verbräuchen im Gasbetrieb unter Zugrundelegung folgender, zum Zeitpunkt der Aktualisierung gültigen durchnittlichen Kraftstoffpreisen pro Liter: Normalbenzin 1,50 Euro, Superbenzin 1,50 Euro, SuperPlus 1,58 Euro, Autogas 0,73 Euro.

Amortisation: Die Berechnung der Amortisationslaufleistung bezieht sich auf die Nutzung im reinen Gasbetrieb, auf volle 1000 Kilometer gerundet. Je nach Mischbetrieb bzw. Kaltstarts verlängern sich dementsprechend die Laufleistungen.

Quelle: www.adac.de


Auffällige Steigerung bei LPG

Der Anteil der gasbetriebenen neu zugelassenen PKW ist mit knapp unter einem Prozent an der Gesamtzahl noch gering. Die Steigerungen des Flüssiggas- (+ 210,6 %) und des Erdgasanteils (+ 45,3 %) im Vergleich zum Vorjahr sind allerdings auffällig.

Quelle: www.kba.de


Ford Flüssiggas-Fahrzeuge: Mehr Reichweite, kürzere Lieferzeiten

SAARLOUIS / KÖLN, 4. August 2008 – Mehr Reichweite und kürzere Lieferzeiten – dank fahrzeugtechnischer Verbesserungen und einer neuen Produktionsstruktur bietet Ford den Käufern seiner Pkw-Modelle mit Flüssiggas-/Autogasantrieb (LPG) ab sofort einen noch größeren Kundennutzen. Da das vollelektronische Gassystem des Ford Focus LPG und des Ford C-MAX LPG weiter optimiert werden konnte, sinkt der Flüssiggasverbrauch dieser Modelle um jeweils rund einen Liter pro 100 Kilometer, was sich in der Praxis in einer Reichweitensteigerung von jeweils rund 50 auf etwa 450 Kilometer auswirkt. Der Ford Focus LPG kommt nun im LPG-Betrieb auf einen Durchschnittsverbrauch von 9,3 Liter, der Ford C-MAX LPG von 9,5 Liter. Ford verlagert die Produktion dieser beiden LPG-Modelle ab sofort von Mainz in das Ford-Werk Saarlouis (Saarland). Aufgrund der damit verbundenen Ausweitung der Produktionskapazitäten werden die Lieferzeiten künftig deutlich kürzer.

Der Ford Focus LPG und der Ford C-MAX LPG wurden bislang bereits in Saarlouis als Basisfahrzeuge mit »gasvorbereiteten« Benzinmotoren hergestellt und anschließend von der in Mainz ansässigen CNG-Technik GmbH, einem Tochterunternehmen von Ford, auf Flüssiggasantrieb erweitert. Dank der neuen »in-house«-Lösung unter Federführung der CNG-Technik GmbH entfällt nun dieser zweite Produktionsschritt in Mainz. Darüber hinaus wird Ford die Produktion seiner beiden Pkw-Erdgasbaureihen (Ford Focus CNG und Ford C-MAX CNG) zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls von Mainz ins Werk Saarlouis verlagern.

Die CNG-Technik GmbH (20 Mitarbeiter) rüstet derzeit pro Jahr rund 300 Ford Focus, rund 250 Ford C-MAX und rund 150 Ford Transit-Nutzfahrzeuge je nach Kundenwunsch entweder auf Erdgas- oder auf Flüssiggasantrieb um und arbeitet somit an ihrer Kapazitätsobergrenze. Dank der Verlagerung der Pkw-Flüssiggassparte nach Saarlouis können dort nun jährlich über 2.000 Ford Focus und Ford C-MAX mit LPG-Antrieb produziert werden. Die Ford Transit-Nutzfahrzeuge werden dagegen unverändert auch künftig von der CNG-Technik GmbH in Mainz auf Erdgas- (Transit CNG) oder Flüssiggasantrieb (Transit LPG) erweitert, so dass die dort nun frei werdenden Pkw-Kapazitäten vermehrt für diese Baureihe zur Verfügung stehen.

Bewährter Bestellvorgang, unveränderte Umrüstkosten Am bewährten Bestellvorgang ändert sich nichts: Die Kunden ordern ihr Ford-Erdgas- oder -Flüssiggasfahrzeug wie bisher bei ihrem Ford-Händler. Dieser gibt die Produktion in Auftrag und liefert das Erdgas- oder Flüssiggasauto wie bisher an den Kunden aus. Auch die Umrüstkosten bleiben unverändert:

In Sachen Garantie-Leistungen bleibt ebenfalls alles wie gehabt: Für das Basisfahrzeug gilt der Garantieumfang der Ford-Werke GmbH, für die Erweiterung auf Erdgas oder auf Autogas gelten die Garantieleistungen der CNG-Technik GmbH.

Quelle: media.ford.com


Subaru mit Autogasbetrieb ohne Mehrkosten.

Bis 30. September 2008 bietet Subaru Deutschland GmbH beim Kauf eines Subaru die Autogasausrüstung kostenlos. Der Wechsel zu Autogas als kostengünstige und umweltfreundliche Antriebsenergie rechnet sich damit vom ersten Kilometer an. Das Angebot gilt für Neu- und Vorführwagen mit ecomatic®-Autogas-Hybrid-Technologie, lediglich Sondermodelle sind ausgenommen.

Die von Subaru Deutschland GmbH gelieferten Anlagen wurden geprüft und vom TÜV Rheinland zertifiziert. Subaru gewährt die volle dreijährige Werksgarantie bis maximal 100.000 km Gesamtfahrleistung des Fahrzeugs für die Bauteile der Autogasanlage bei Einbau vor Erstzulassung.

Quelle: subaru-ecomatic.de


Golf mit Gas?

Eine gute Nachricht für alle Autogas Interessenten: Die Anzeichen verdichten sich, dass Volkswagen Anfang 2009 einen werksseitig für Autogas ausgelegten Golf anbieten wird. In der Ausgabe vom 6. Juni 2008 meldete Autobild, es sei vorgesehen, den Golf VI mit 1,6 Liter-Maschine und 102 PS für den Autogasantrieb auszustatten. Nach Einschätzung von Autobild könnte der Preis unter 20.000 Euro liegen.

Volkswagen würde mit diesem Angebot Autogas für ein breites Publikum zugänglich machen.

Quelle: Autobild


Mit welchem Auto fahren Sie am günstigsten? ADAC Kostenvergleich.

Welche Automodelle sind direkt ab Werk mit Flüssiggasantrieb erhältlich? Und bei welchen ist ab welcher Kilometerleistung der Betrieb mit Autogas auch tatsächlich preisgünstiger als der Betrieb mit Benzin?

Dieser Frage ist der ADAC nachgegangen. Grundlage war die ADAC Autokosten-Datenbank. Im Kostenvergleich wurden berücksichtig: Wertverlust (ohne Zinsen), Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie übliche Verschleißteile sowie die Kosten für Reifenersatz. Kfz-Steuer, Ölnachfüll- und Kraftstoffkosten. Die Verbrauchsangaben beziehen sich auf Herstellerangaben nach ECE, bei den Modellen von Chevrolet beruhen die Berechnungen der Verbrauchswerte im Autogasbetrieb auf praxisbezogenen Erfahrungswerten. Die Berechnung erfolgte mit folgenden Kraftstoffpreisen: Diesel 1,49 €/Liter, Normal 1,49 €/Liter, Super 1,49 €/Liter, SuperPlus 1,57 €/Liter, Autogas 0,71 €/Liter. Desweiteren wurde Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit je 50% zugrundegelegt, die Fahrzeugauswahl spiegelt den Stand von April 2008 wider.

HerstellerCent/km
 km/Jahr
  10000 15000 20000 30000
Chevrolet        
Matiz 0.8 S 36,7 28,1 24,1 20,1
Matiz 0.8 LPG S (Autogasbetrieb) 35,3 26,2 22,0 17,6
Matiz 0.8 LPG S (Benzinbetrieb) 38,8 29,7 25,5 21,2
         
Matiz 1.0 SE 39,2 30,1 25,9 21,5
Matiz 1.0 LPG SE (Autogasbetrieb) 37,4 27,8 23,3 18,8
Matiz 1.0 LPG SE (Benzinbetrieb) 41,2 31,7 27,2 22,6
         
Kalos 1.2 S 40,2 30,6 26,4 22,1
Kalos 1.2 LPG S (Autogasbetrieb) 38,3 28,0 23,5 18,9
Kalos 1.2 LPG S (Benzinbetrieb) 42,5 32,3 27,8 23,2
         
Kalos 1.4 16V SX 46,6 35,3 30,4 25,2
Kalos 1.4 16V LPG SX (Autogasbetrieb) 44,3 32,3 27,0 21,4
Kalos 1.4 16V LPG SX (Benzinbetrieb) 48,8 36,8 31,5 25,9
         
Aveo 1.2 k. A. 29,1 k. A. k. A.
Aveo 1.2 (Autogasbetrieb) k. A. 26,7 k. A. k. A.
Aveo 1.2 (Benzinbetrieb) k. A. 30,5 k. A. k. A.
         
Aveo 1.4 LT k. A. 33,6 k. A. k. A.
Aveo 1.4 LT (Autogasbetrieb) k. A. 31,0 k. A. k. A.
Aveo 1.4 LT (Benzinbetrieb) k. A. 34,9 k. A. k. A.
         
Lacetti 1.4 SE 51,2 38,8 33,2 27,5
Lacetti 1.4 LPG SE (Autogasbetrieb) 48,5 35,6 29,8 23,7
Lacetti 1.4 LPG SE (Benzinbetrieb) 53,3 40,4 34,6 28,5
         
Lacetti 1.6 SX 54,4 41,0 34,9 28,6
Lacetti 1.6 LPG SX (Autogasbetrieb) 51,5 37,7 31,4 24,8
Lacetti 1.6 LPG SX (Benzinbetrieb) 56,3 42,5 36,2 29,6
         
Lacetti 1.8 CDX 58,4 43,8 37,2 30,4
Lacetti 1.8 LPG CDX (Autogasbetrieb) 55,4 40,3 33,5 26,4
Lacetti 1.8 LPG CDX (Benzinbetrieb) 60,5 45,3 38,5 31,4
Lacetti 2.0 CDX (DFP)) k. A. 447 k. A. k. A.
         
Nubira Wagon 1.6 SE 53,6 40,6 34,7 28,8
Nubira Wagon 1.6 LPG SE (Autogasbetrieb) 50,2 36,6 30,7 24,5
Nubira Wagon 1.6 LPG SE (Benzinbetrieb) 55,4 41,8 35,9 29,7
         
Nubira Wagon 1.8 CDX 58,6 43,7 37,0 30,2
Nubira Wagon 1.8 LPG CDX (Autogasbetrieb) 55,2 40,0 33,1 26,1
Nubira Wagon 1.8 LPG CDX (Benzinbetrieb) 60,2 45,0 38,1 31,1
Nubira Wagon 2.0 CDX (DPF) k. A. 45,0 k. A. k. A.
         
Rezzo 1.6 SE 50,8 38,6 33,5 28,0
Rezzo 1.6 LPG SE (Autogasbetrieb) 47,0 34,5 29,1 23,5
Rezzo 1.6 LPG SE (Benzinbetrieb) 52,4 39,8 34,5 28,9
         
Rezzo 2.0 CDX 56,2 42,6 36,7 30,6
Rezzo 2.0 LPG CDX (Autogasbetrieb) 52,0 38,0 32,0 25,7
Rezzo 2.0 LPG CDX (Benzinbetrieb) 57,8 43,8 37,8 31,4
         
Epica 2.0 LS k. A. 50,1 k. A. k. A.
Epica 2.0 LPG LS (Autogasbetrieb) k. A. 46,1 k. A. k. A.
Epica 2.0 LPG LS (Benzinbetrieb) k. A. 51,6 k. A. k. A.
Epica 2.0 D LS (DPF) k. A. 50,0 k. A. k. A.
         
Epica 2.5 LT Automatik k. A. 59,3 k. A. k. A.
Epica 2.5 LPG LT Automatik (Autogasbetrieb) k. A. 54,3 k. A. k. A.
Epica 2.5 LPG LT Automatik (Benzinbetrieb) k. A. 60,6 k. A. k. A.
Epica 2.0 D LT Automatik (DPF) k. A. 57,0 k. A. k. A.
         
Ford        
Focus 2.0 Style 57,8 43,5 37,0 30,4
Focus 2.0 LPG Style (Autogasbetrieb) 55,6 41,2 34,6 28,0
Focus 2.0 LPG Style (Benzinbetrieb) 58,8 44,4 37,8 31,2
Focus 2.0 TDCi DPF Style 59,2 43,4 36,4 29,8
         
Focus 2.0 Turnier Style 58,1 43,8 37,3 30,8
Focus Turnier 2.0 LPG Style (Autogasbetrieb) 55,4 41,3 34,8 28,2
Focus Turnier 2.0 LPG Style (Benzinbetrieb) 58,7 44,5 38,0 31,4
Focus 2.0 TDCi DFP Style 58,4 43,1 36,3 29,9
         
C-MAX 2.0 Ghia 62,0 46,6 39,6 32,6
C-MAX 2.0 LPG Ghia (Autogasbetrieb) 59,3 43,9 36,9 29,9
C-MAX 2.0 LPG Ghia (Benzinbetrieb) 62,5 47,1 40,2 33,2
C-MAX 2.0 TDCi DPF Ghia 61,9 45,4 38,0 31,2
         
Lada        
1118 Kalina 1.6 8V 42,1 32,2 28,1 23,5
1118 Kalina 1.6 8V (Autogasbetrieb) 40,9 30,2 25,6 20,6
1118 Kalina 1.6 8V (Benzinbetrieb) 45,0 34,3 29,7 24,7
         
1119 Kalina 1.6 8 V 42,1 32,2 28,0 23,5
1119 Kalina 1.6 8 V LPG (Autogasbetrieb) 40,8 30,2 25,6 20,6
1119 Kalina 1.6 8 V LPG (Benzinbetrieb) 44,9 34,2 29,6 24,7
         
2111 1.6 8V 45,8 34,6 29,8 24,5
2111 1.6 8V LPG (Autogasbetrieb) 44,4 32,4 27,4 21,7
2111 1.6 8V LPG (Benzinbetrieb) 48,7 36,6 31,4 25,7
         
2111 1.6 16V 46,2 34,9 30,0 24,7
2111 1.6 16V LPG (Autogasbetrieb) 44,8 32,7 27,5 21,9
2111 1.6 16V LPG (Benzinbetrieb) 49,1 36,9 31,6 25,9
         
Niva 1.7i Only 46,9 37,8 33,5 28,8
Niva 1.7i LPG Only (Autogasbetrieb) 43,8 34,3 29,8 24,6
Niva 1.7i LPG Only (Benzinbetrieb) 49,6 39,9 35,3 30,1
         
Subaru        
Impreza 1.5R Active 52,7 39,8 34,4 29,2
Impreza 1.5R ecomatic Active (Autogasbetrieb) 50,2 36,9 31,2 25,8
Impreza 1.5R ecomatic Active (Benzinbetrieb) 54,5 41,2 35,6 30,2
         
Impreza 2.0R Active (Autogasbetrieb) 59,8 45,5 39,4 33,4
Impreza 2.0R ecomatic Active (Autogasbetrieb) 56,3 41,7 35,5 29,5
Impreza 2.0R ecomatic Active (Benzinbetrieb) 61,2 46,6 40,4 34,4
         
Legacy 2.0R Active 70,7 53,0 45,2 37,7
Legacy 2.0R ecomatic Active (Autogasbetrieb) 67,7 49,7 41,8 34,0
Legacy 2.0R ecomatic Active (Benzinbetrieb) 72,7 54,7 46,7 39,0
Legacy 2.0D Active (DPF) 69,0 50,3 42,0 33,9
         
Legacy 2.5i Comfort 82,4 61,0 51,4 42,0
Legacy 2.5i ecomatic Comfort (Autogasbetrieb) 78,7 57,1 47,4 37,9
Legacy 2.5i ecomatic Comfort (Benzinbetrieb) 83,6 62,1 52,4 42,8
Legacy 2.0D Comfort (DPF) 74,5 54,1 44,9 36,0
         
Legacy Kombi 2.0R Active 71,6 53,7 45,8 38,2
Legacy Kombi 2.0R ecomatic Active (Autogasbetrieb) 68,4 50,2 42,2 34,4
Legacy Kombi 2.0R ecomatic Active (Benzinbetrieb) 73,4 55,2 47,2 39,4
Legacy Kombi 2.0D Active (DPF)) 70,0 51,0 42,5 34,4
         
Legacy Kombi 2.5i Comfort 83,5 61,8 52,1 42,5
Legacy Kombi 2.5i ecomatic Comfort (Autogasbetrieb) 79,6 57,7 48,0 38,4
Legacy Kombi 2.5i ecomatic Comfort (Benzinbetrieb) 84,6 62,7 53,0 43,4
Legacy Kombi 2.0D Comfort (DPF) 75,4 54,6 45,4 36,6
         
Outback 2.5i Trend 77,0 57,4 48,8 40,3
Outback 2.5i ecomatic Trend (Autogasbetrieb) 73,2 53,5 44,9 36,5
Outback 2.5i ecomatic Trend (Benzinbetrieb) 78,2 58,6 49,9 41,5
Outback 2.0D Trend (DPF)) 71,0 51,8 43,3 35,2
         
VW        
Sharan 2.0 Trendline 69,2 52,3 44,9 36,8
Sharan 2.0 LPG Trendline (Autogasbetrieb) 64,1 47,4 40,3 32,6
Sharan 2.0 LPG Trendline (Benzinbetrieb) 69,0 52,4 45,2 37,4
Sharan 1.9 TDI Trendline 71,3 52,2 43,3 34,7
         

Quelle:www.adac.de


Hyundai startet Flüssiggas-Programm
SUV-Modell Tucson mit Flüssiggasantrieb

Neckarsulm. Der Cityroader Tucson ist ab sofort auch in einer Version mit Flüssiggasantrieb erhältlich. Die Variante mit 104 kW (141 PS) starkem 2,0-Liter-Benzinmotor und Frontantrieb wird in einer Sonderserie von 500 Stück auf LPG (Liquified Petroleum Gas)-Betrieb umgerüstet. Kunden können beim Kauf des in Ebony Black lackierten Kompakt-SUVs doppelt sparen: Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 23.190 Euro beläuft sich der Kundenvorteil bei dem mit Klimaautomatik und Lederpolsterung ausgestatteten Sondermodell auf 2.980 Euro. Da Autogas bis 2018 steuerlich begünstigt ist, besteht zugleich ein langfristiger Kostenvorteil gegenüber den konventionellen Kraftstoffsorten Super und Diesel.

Bei der Umrüstung der Fahrzeuge auf LPG vertraut Hyundai Motor Deutschland auf die Spezialisten der Ecoengines GmbH aus Flein. Die bivalente Autogasanlage, auf die über eine Bauteileversicherung eine Garantie von drei Jahren gewährt wird, stammt vom renommierten italienischen Hersteller Lovato und kann sowohl mit Otto-Kraftstoff als auch mit Flüssiggas betrieben werden. Die Umschaltung auf Autogas erfolgt im Fahrbetrieb automatisch, wenn der Verdampfer seine Betriebstemperatur erreicht und wird per Leuchtdiode im Umschalter angezeigt. Reicht während der Fahrt die Gasmenge im 57 Liter großen Tank nicht mehr aus, schaltet das System automatisch auf Benzinbetrieb um. Durch die beiden Tanks fällt die maximal mögliche Reichweite deutlich größer aus als beim Bruder mit reinem Benzinantrieb. Da der Einbau des Flüssiggastanks in der Reserveradmulde erfolgt, bleibt auch das Kofferraumvolumen von 325-1.375 Litern beim Tucson voll erhalten.

Neben den ökonomischen Vorteilen überzeugt der Tucson mit Flüssiggasantrieb auch beim Umweltcheck: Das schwefelfreie Autogas verursacht bis zu 20 Prozent weniger Treibhausemissionen und bis zu 80 Prozent weniger Schadstoffemissionen als bei der Verbrennung von Benzin entsteht. Trotz eines Mehrverbrauchs von rund 10-20 Prozent erzielt der Tucson LPG damit eine sehr gute Umweltbilanz.

Schon in Kürze wird das Umrüstangebot um weitere Hyundai-Modelle mit Flüssiggasantrieb ausgebaut.

Quelle:www.hyundai.de


Autofans meinen: Autogas ist die zu bevorzugende Lösung

Umrüstung auf Autogas oder Erdgas beschäftigt Autofans / Mehrheit sieht Vorteile des Autogas-Betriebs

Die Frage, wie attraktiv eine Umrüstung des eigenen Autos auf Autogas oder Erdgas ist, beschäftigt die Mitglieder der Online-Community autoki.de in regelmäßigen Abständen. Neben eindeutigen Verfechtern des LPG-Treibstoffes finden sich angesichts der hohen Preise für Benzin und Diesel immer mehr Fahrer, die die Umstellung auf Autogas zumindest erwägen. Komprimiertes Erdgas scheint bislang eher weniger Anhänger zu haben.

Opel-Fahrer dennn53 schwört auf seinen durch Verbrennung von Flüssiggas angetriebenen Opel Zafira. Er bereut in keinster Weise, dass er sich beim Kauf gegen den vom Händler angepriesenen Diesel entschieden hatte. Die Vorteile liegen für ihn klar auf der Hand: Autogas ist günstiger als komprimiertes Erdgas, der Umbau ist ebenfalls billiger – und darüber hinaus sei der vergleichsweise geringe Druck, unter dem Autogas gespeichert wird ein Sicherheitsvorteil gegenüber Erdgas. Sein Fazit steht für viele, die meinen: »Bin froh, mich für den Wagen mit LPG-Umbau entschieden zu haben.«

Autoki-Mitglied madineg, Fan des LKW-Herstellers Robur aus der ehemaligen DDR, hält den Antrieb mit Erdgas dagegen für eine Variante, die gute Perspektiven hat. Denn nicht nur Kolbenmotoren ließen sich mit Erdgas betreiben, sondern auch Brennstoffzellen. Generell verspreche die Tatsache, dass sich Erdgas überdies aus Biomasse gewinnen lasse, günstige Produktionskosten.

Das Hauptargument gegen mit Erdgas betriebene Verbrennungsmotoren lieferte aber schon eine frühere Diskussion auf autoki.de: Neben den deutlich höheren Kosten für die Umrüstung gibt es schlicht zu wenige Bezugsmöglichkeiten für Erdgas. Ob die angestrebte Dichte von 1000 Tankstellen mehr Autofahrer zur Umstellung auf Erdgas-Antrieb bewegen wird, bleibt freilich abzuwarten. Besonders rosig sehen die Erdgas-Aussichten – in den Augen der meisten Autofans auf autoki.de – bislang nicht aus. Mit derzeit rund 3800 Tankstellen hat Autogas hier ganz eindeutig die Nase vorn. Und auch die Zahl der von den Automobilherstellern ab Werk mit Autogasantrieb angebotenen Modelle nimmt allmählich zu.

Quelle:autoki


Zulassungszahlen für Autogas stark gestiegen.

Vor kurzem veröffentlichte das Kraftfahrt-Bundesamt die Zulassungszahlen per 1. Januar 2008. Einen deutlichen Sprung von unter 100.000 am 1. Januar 2007 auf nunmehr 162.041 machten die mit Autogas betriebenen PKW, darunter gut 1.000 Wohnmobile. Autogas ist damit ganz eindeutig die Nummer 1 unter den alternativen Kraftstoffen in Deutschland. Mit 55.199 führt Nordrhein-Westfalen die Statistik der Bundesländer an, gefolgt von Niedersachsen. Relativ schwach verbreitet ist Autogas derzeit vor allem in Baden-Württemberg. In den neuen Ländern führt Sachsen mit 9.947 gemeldeten PKW vor Brandenburg.

Neben den Personenwagen steigt auch die Zahl anderer mit Autogas betriebener Fahrzeuge: Busse 8, Motorräder 22 und LKW 2.311. Letztere zumeist mit einer Nutzlast bis zu einer Tonne, aber immerhin 22 mit einer Nutzlast über zwölf Tonnen.

Mehr als 63.000 der Autogas-PKW erfüllen die strengen Anforderungen der Schadstoffnorm Euro 4. In dieser Gruppe sind Autogasfahrzeuge leicht überproportional vertreten.

Nach wie vor muss aber davon ausgegangen werden, dass dem Kraftfahrt-Bundesamt nicht alle mit Autogas betriebenen Fahrzeuge bekannt sein dürften und die tatsächliche Zahl der Autogas-Fahrzeuge höher ist.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt


Citroën mit autorisierter Autogas-Umrüstung.

Wie Autobild meldete, bietet Citroën inzwischen jetzt fast die gesamte Modellpalette für die Umrüstung auf Autogas an. Rund 50 Fachbetriebe in Deutschland bieten diese vom Hersteller autorisierte Umrüstung an. Die Kosten sollen zwischen 2000 und 2800 Euro betragen. Eingebaut werden Teleflex-Anlagen. Die Herstellergarantie für das Fahrzeug bleibt erhalten, die TÜV-Abnahme sei ein Teil der Umrüstung.

Quelle: www.autobild.de


Ford Focus LPG: Weltpremiere auf AMI Leipzig

Köln (ots) - Der Ford Focus (neues Modell) mit Autogas- (= Flüssiggas-) antrieb feiert Weltpremiere auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig (5. bis 13. April). Das Fahrzeug ist seit wenigen Wochen bestellbar und wird auf dem Stand der Ford-Werke GmbH (Halle 4) zum ersten Mal öffentlich präsentiert (zu sehen sein wird die Turnier-Version). Ebenfalls neu im Produktprogramm ist der Kompakt-Van Ford C-MAX mit Autogasantrieb - dieses Modell wird auf der AMI allerdings nicht vorgestellt. Ford präsentiert in Leipzig über die Weltpremiere hinaus weitere »grüne« Autos: einen Focus CNG (Erdgasantrieb), einen C-MAX Flexifuel (Flexifuel = Bio-Ethanol), einen Mondeo Turnier Flexifuel und einen Focus Diesel ECOnetic mit einem CO2-Wert (kombiniert) von lediglich 115 Gramm/Kilometer.

Ford Focus und Ford C-MAX mit Autogas-Antrieb Der neue Ford Focus (alle Karosserie-Varianten außer 4-Türer) und der Kompakt-Van Ford C-MAX sind seit wenigen Wochen auch als LPG- (= Autogas = Flüssiggas) Varianten verfügbar. In Zusammenarbeit mit der CNG-Technik GmbH erweitert Ford somit sein Angebot an Fahrzeugen mit »grünen« Antrieben um einen weiteren wichtigen Baustein. Als Motor für den Ford Focus LPG und für den Ford C-MAX LPG kommt der bewährte 2,0 Liter-Duratec-Benziner zum Einsatz. Dieses Aggregat ist werksseitig für bivalenten Betrieb vorbereitet - es verkraftet Autogas (Leistung: 104 kW/141 PS) als auch Superkraftstoff (Leistung: 107 kW/145 PS).

Der Mehrpreis für die Erweiterung des Ford Focus und des Ford C-MAX auf Autogasantrieb beträgt jeweils 2.500 Euro (inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Der Ford Focus LPG kostet somit ab 20.600 Euro (3-Türer, Ausstattungsvariante Ambiente), der Einstiegspreis für den Ford C-MAX LPG beträgt 23.100 Euro (Ausstattungsvariante Ambiente, jeweils unverbindliche Preisempfehlungen inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer).

Der (ringförmige) Autogastank hat ein effektiv nutzbares Fassungsvermögen von 42,5 Litern und ist bei beiden Ford-Modellen Platz sparend in der Reserverad-Mulde untergebracht. Beim Ford Focus LPG Turnier gibt es keine Einschränkung bei der Nutzung des Gepäckraums. Bei der Ford Focus LPG Limousine (3-/5-Türer) ist das Kofferraumvolumen identisch zur »konventionellen« Variante mit vollwertigem Reserverad. Beim Ford C-MAX LPG erhöht sich der Gepäckraumboden aufgrund des Autogastanks geringfügig (um rund sieben Zentimeter). Die Reichweite im Autogasbetrieb beträgt für beide Modelle über 400 Kilometer. Hinzu kommt jeweils der serienmäßige 55-Liter-Tank für Superkraftstoff, so dass die Gesamtreichweite jeweils über 1.100 Kilometer betragen kann. Ford Focus und Ford C-MAX mit Erdgas-Antrieb.

Auch die neue Generation des Ford Focus ist traditionell wieder als CNG-Version (Erdgas) bestellbar, wahlweise als 3- oder als 5-türige Limousine. Ein weiteres Modell von Ford mit Erdgasantrieb im Pkw-Bereich ist der C-MAX CNG. Der Mehrpreis für die Erweiterung dieser Fahrzeuge auf Erdgasantrieb beträgt jeweils 3.275 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer).

Beide Modelle haben jeweils fünf kompakte Erdgastanks (Fassungsvermögen: 107 Liter = circa 18 Kilogramm Erdgas). Vier Erdgastanks sind unter dem Gepäckraumboden installiert, ein weiterer Tank befindet sich unterflur unter dem Fahrzeugboden. Die Reichweite beträgt rund 290 Kilometer. Hinzu kommt jeweils der serienmäßige 55-Liter-Tank für Superkraftstoff (Reichweite rund 760 Kilometer). In der Summe ergeben sich Gesamtreichweiten von über 1.000 Kilometern. Angetrieben werden beide CNG-Modelle vom 2,0-Liter-Duratec-Ottomotor. Dieses Aggregat leistet im Benzinbetrieb 107 kW (145 PS) und im Erdgasmodus 93 kW (126 PS). Es ist von Ford für die Erdgas-Erweiterung durch die CNG-Technik GmbH vorbereitet.

Quelle: www.presseportal.de


ADAC-Test mit zweifelhaftem Ergebnis. »Vergleich von Äpfeln mit Pflastersteinen«. Mehrverbrauch des Autogas-Subaru widerspricht der Flotten-Erfahrung.

Als methodisch fehlerhaft und unseriös hat die Westfalen AG (Münster) den ADAC-Vergleichstest von alternativen PKW-Kraftstoffen zurückgewiesen. »Hier wurden nicht Äpfel mit Birnen, sondern mit Pflastersteinen verglichen«, macht Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG deutlich. Der ADAC hatte im Verbandsorgan »Motorwelt« seit August 2007 einen VW Touran EcoFuel mit Erdgas-Antrieb, einen Honda Civic (Mild-) Hybrid, den Voll-Hybrid PKW Toyota Prius, den Ford Focus FFV mit Ethanol, den Subaru Outback ecomatic mit Autogas und als Referenz den Skoda Octavia RS TDI mit Dieselantrieb in einem so genannten Praxistest bewertet.

Gleich zu Beginn der abschließenden Betrachtung im Heft 2/2008 räumt der ADAC ein, dass »unsere Kandidaten nicht unterschiedlicher sein könnten«. Und genau hier setzt die Kritik von Fritsch-Albert an: »Es kann doch nicht sein, dass man den Ford Focus aus der Kompaktklasse einem doppelt so teuren Allrad-Kombi von Subaru gegenüberstellt und dann ein Kostenranking erstellt«, ärgert sich der Chef des größten deutschen Autogas-Anbieters. Dabei war das Autogas-Fahrzeug natürlich auf dem letzten Platz gelandet.

Auch den Mehrverbrauch von angeblich 30 Prozent beim Subaru gegenüber dem Betrieb mit Ottokraftstoff ziehen die münsterschen Autogas-Spezialisten in Zweifel. Das widerspreche allen Erfahrungen mit anderen Fahrzeugen. Die Westfalen AG hat unter ihren 220 Dienstfahrzeugen allein 80, die mit Autogas betrieben werden. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Subaru – wie auf gleich zwei Fotos zu sehen – mit einem großen Wohnwagen unterwegs war. Auf dem ADAC-Prüfstand hatte der Test-Japaner mit Benzin eine Leistung von 148 PS statt der Werksangabe von 165, mit Autogas sogar noch 8 PS weniger.

Das widerspricht den Erfahrungen der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken. Sie hatte für einen Weltrekordversuch im Rahmen des Projektes-v300plus einen 1er BMW auf Autogas umgerüstet. »Allein die Umrüstung auf Autogas mit einem Flüssigphaseneinspritzsystem brachte einen Leistungsgewinn von einem Prozent«, stellte Prof. Dr. Thomas Heinze in seiner Abschlussbilanz fest, »durch Optimierungen für den Autogasbetrieb erzielten wir sogar eine Steigerung von zehn Prozent.«

Wie oberflächlich der ADAC-Vergleichstest angegangen wurde, zeigte sich schon in den Zwischenberichten seit August. In manchem der Statements befasste sich nicht eine Zeile mit dem Antriebskonzept. So beschreibt im Januarheft die »Testerin« des Honda Hybrid wortreich, dass die Tochter ständig darauf drängte, die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h exakt einzuhalten und nicht 82 km/h zu fahren. Bezeichnend auch, dass es an der Tiefgarage der ADAC-Zentrale in München immer noch ein Einfahrverbot für Gas-Fahrzeuge gibt, obwohl dieses Verbot längst aus der Garagenverordnung der Länder gestrichen ist.

Wolfgang Fritsch-Albert: »Wir stellen uns mit Autogas gern dem Wettbewerb verschiedener alternativer Kraftstoff-Systeme. Aber fair müssen sie schon sein. Mit diesem fragwürdigen Test hat der ADAC der Verbreitung moderner Kraftstoffe einen Bärendienst erwiesen. Die Vorteile von Autogas wie das dichte Tankstellennetz, bis zu 18 Prozent geringerer CO2-Ausstoß oder die Umrüstmöglichkeit für nahezu alle Benziner werden in der Motorwelt nicht ausreichend gewürdigt.«

Quelle: Westfalen AG


Sportlich und umweltfreundlich: Irmscher Zafira mit Autogas
Veredler bietet für den Opel-Van ein Tuning-Paket und eine Flüssiggasanlage an

Tuning-Spezialist Irmscher möchte Sportlichkeit und Vernunft verbinden. Deshalb bietet der Opel-Veredler jetzt für den Zafira eine ungewöhnliche Kombination an: Das iS3-Paket sorgt ein individuelles Äußeres, der Einbau einer Flüssiggasanlage für einen umweltfreundlichen Antrieb.

57-Liter-Gastank

Der Zafira LPG wird mit einer Flüssiggasanlage ausgerüstet und erhält dazu einen 57 Liter fassenden Gastank in der Reserveradmulde. Die Variabilität und das Ladevolumen des Vans sollen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Nach der Umrüstung ist der Betrieb dann wahlweise mit Autogas LPG (Liquefied Petroleum Gas) oder mit Benzin möglich. Der 2.695 Euro teure Umbau soll sich ab einer Fahrleistung von etwa 40.000 Kilometer amortisieren.

Sportlicher Look

Mit dem iS3-Paket wird der Zafira LPG zudem optisch aufgewertet. Das Karosserie-Tuning umfasst einen neuen Kühlergrilleinsatz mit Zierblende, eine Frontspoilerlippe, Seitenschweller sowie einen Dachspoiler. Komplettiert wird das sportliche Äußere durch 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Das iS3-Paket kostet 2.690 Euro. Zusätzlich bietet Irmscher für den Zafira zahlreiche weitere Tuning-Komponenten an: So sind Türgriffblenden aus Edelstahl, eine in Alulook veredelte Tankdeckelblende, ein Nachschalldämpfer mit Doppelendrohr sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen erhältlich. Für den Innenraum gibt es eine Lederausstattung, ein Leder-Multifunktionslenkrad, Türinnengriffblenden in Matt-Chrom, Alu-Pedale und Edelstahl-Einstiegsleisten. Außerdem kann das Fahrwerk mit einem neuen Federnsatz um 30 Millimeter tiefer gelegt werden.

Umrüstung für weitere Modelle

Das Karosserie-Tuning und der Einbau der Flüssiggasanlage sind auch separat erhältlich. Der LPG-Umbau wird beim Zafira für den 1,6- und den 1,8-Liter-Benziner angeboten. Eine Autogas-Umrüstung bietet Irmscher auch für andere Opel-Modelle an, die meisten Benzinmotoren sollen dafür geeignet sein.

Quelle: www.autonews.de


Ford Focus und Ford C- Max ab Februar auch mit Flüssiggasantrieb verfügbar

Ab Februar sind der Ford Focus (neues Modell / alle Karosserie- Varianten außer 4-Türer) und der Kompakt-Van Ford C-MAX auch als Flüssiggas- (= Autogas-) Fahrzeuge verfügbar. In Zusammenarbeit mit der CNGTechnik GmbH erweitert Ford somit die Palette seiner Modelle mit alternativen, »grünen« Antrieben um einen weiteren wichtigen Baustein. Als Motor für den Ford Focus LPG (LPG = Liquefied Petroleum Gas = Flüssiggas = Autogas) und den Ford C-MAX LPG kommt der bewährte 2,0 Liter-Duratec-Benziner zum Einsatz. Dieses Aggregat ist werksseitig für die Umrüstung auf Flüssiggas durch die CNG-Technik GmbH vorbereitet und leistet im LPG-Betrieb 104 kW (140 PS).

Der Mehrpreis für die Umrüstung des Ford Focus und des Ford C-MAX auf Flüssiggasantrieb beträgt jeweils 2.500 Euro (inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Der Ford Focus LPG kostet damit ab 20.600 Euro (3-Türer, Ausstattungsvariante Ambiente), der Einstiegspreis für den Ford C-MAX LPG beträgt 23.100 Euro (Ausstattungsvariante Ambiente).

Ford hat damit für die Modell-Linien Focus, C-MAX und Transit sowohl Varianten mit Erdgas- als auch mit Flüssiggasantrieb im Programm. Außerdem ist Ford nun der einzige Anbieter, der Modelle anbietet, die mit gleich drei unterschiedlichen alternativen Antriebskonzepten verfügbar sind. So gibt es den Ford Focus und den Ford C-MAX jeweils wahlweise entweder mit Erdgas-, Flüssiggas- oder Flexifuel- Antrieb (diese Autos können Bio-Ethanol, Superkraftstoff und jede beliebige Bio- Ethanol-Superkraftstoffmischung tanken). Der Flüssiggas-Ringtank des Ford Focus LPG und des Ford C-MAX LPG hat jeweils ein effektiv nutzbares Fassungsvermögen von 42,5 Liter und ist Platz sparend in der Reserverad-Mulde des Fahrzeugs untergebracht. Beim Ford Focus Turnier gibt es keinerlei Einschränkungen bei der Nutzung des Gepäckraums. Beim Ford Focus LPG 3-/5-Türer und beim Ford C-MAX LPG erhöht sich der Gepäckraumboden durch den Flüssiggastank geringfügig (um rund zehn Zentimeter). Die Reichweite im Flüssiggasbetrieb beträgt für beide Modelle über 400 Kilometer. Hinzu kommt jeweils der serienmäßige 55-Liter-Tank für Superkraftstoff, so dass die Gesamtreichweite jeweils über 1.100 Kilometer betragen kann.

Der Ford Focus LPG und der Ford C-MAX LPG haben ein vollelektronisch geregeltes Flüssiggas-System. Eine elektronische Kennfeldsteuereinheit in Kombination mit einer Multipoint-Einblasung über sequentiell getaktete Gasdosierventile sorgt für ein optimales Gas-Luft-Gemisch in den Zylindern und für optimale Zündzeitpunkte. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für eine möglichst vollständige und effiziente Gasverbrennung und damit für niedrige Emissionswerte.

Die Bundesregierung hat Erdgas und Flüssiggas steuerlich gleich gestellt. Dies bedeutet, dass Erdgas und Flüssiggas bei der Mineralölsteuer bis Ende 2018 gegenüber Benzin- und Dieselkraftstoff in gleichem Umfange begünstigt werden. Flüssiggas entsteht als Nebenprodukt bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung, vor allem aber als Raffinerie-Nebenprodukt, und ist ein Gemisch aus Propan und Butan. Flüssiggas ist im gasförmigen Zustand schwerer als Luft und wird bereits unter sehr geringem Druck (circa acht bar) flüssig.

Quelle: pressrelations GmbH, Köln


Neues Magazin Autogas Journal

Endlich erscheint ein deutsches Magazin, das dem Autogasfahrer und Interessierten die Informationen bietet, die in etablierten Magazinen Mangelware sind. Diesen Missstand will die neue Zeitschrift Das Autogas Journal tilgen. AM 18. Februar kommt die erste Ausgabe des Autogas Journal auf den Markt. Neben einem großen Titelthema, das ausführlich in Teilbeiträgen umfassend behandelt wird, sollen Beiträge aus Forschung und Technik das Heft ebenso abrunden wie ein Expertentelefon und Aktionen der Autogaswirtschaft.

Quelle: Dr. Martin Steffan, Chefredakteur und Herausgeber Autogas Journal


Falschsparer – das Problem mit dem richtigen Gasgeben.
Wo bleiben die Autogas- oder Erdgas-Versionen der Spritschlucker?

Bei der letzten Spritpreisrunde ist selbst den Dieselfahrern das herablassende Grinsen gegenüber Benzintankern im Gesicht gefroren. Feinstaubstress, hohe Anschaffungskosten und Steuern – wer als Vielfahrer den Diesel zur Kostensenkung angeschafft hat, fühlt sich mehr und mehr verklappst. Erst recht die Fraktion, nach deren Meinung brummige Diesel eh ins Schiff gehören, ist frustriert. Ihren letzten Trost, das vielstrapazierte »bärenstarke« Turbo-Drehmoment, gibts nun auch beim Mehrstufenturbo im Benziner – inklusive geschmeidig schnurrendem Motor.

Richtig sparen...

Aber da war doch noch was – richtig. Erd- oder Autogas! Da könnte man noch richtig sparen – kann man aber nicht. Kurioserweise gibt es für Gas freigegebene Motoren nämlich, mit ganz wenigen, aber letztlich auch nur halbherzigen Ausnahmen, bei Fahrzeugen, die eh kaum Sprit verbrauchen. Da gibt es etwa einen Fiat Panda (60 PS) mit Erdgas. Audi verheißt uns immerhin einen 2,0-Liter-TFSI für Erdgas noch 2008.

...kann man nämlich nicht

Das Höchstmotorisierte, das man in Deutschland mit Gasbetrieb kaufen kann, ist eine Mercedes E-Klasse mit 163 PS, der E 200 NGT für Erdgasbetrieb. Dann folgen ein Subaru Forester 2.0X LPG mit 158 PS und noch ein Exot wie der Chevrolet Epica 2.5 LPG LT mit 156 PS, beide für Autogas. Das Gros des keineswegs wirklich großen Angebots tummelt sich bei 100 PS und darunter. Sie können sich leicht selbst ein Bild davon machen, was in Deutschland ab Werk mit Gasbetrieb zu bekommen ist. Wählen Sie unter Neuwagenkatalog in der Kombobox Motorart »Erdgas« an, dann zeigt die Übersicht alle Auto- und Erdgas-Fahrzeuge an.

Nur die, wo es eh nix bringt ...

Langer Vorrede kurzer Sinn: Es sind die falschen Autos, die man mit Gasbetrieb kriegen kann. Es sind wie erwähnt überwiegend preiswerte Fahrzeuge mit kleinen Motoren, die ohnehin schon recht wenig Sprit verbrauchen – um hier Aufpreis oder Umrüstung zu amortisieren, ist man ewig lange unterwegs. Es sind zudem kleine respektive leichte Autos, denen ein Zusatztank spürbar mehr Gewicht verleiht. Es sind die Autos, bei denen der Verlust von rund 15 Prozent der PS im Erdgasbetrieb zu spüren ist. Und es sind die Autos, bei denen schon der absolute Aufpreis für die Gasausstattung mit mindestens 10 Prozent durchaus wehtut.

... und die anderen gibt es nicht

Im Luxus-Bereich indes gibt es gar nichts. Wo man für S-Klasse, A8, 7er oder Phaeton immerhin noch vielzylindrige Diesel bekommt (die ja eigentlich ins Schiff gehören...), fällt man bei Jaguar, Chrysler oder Cadillac ins Loch – jedenfalls wenn es acht Zylinder sein sollen. Auch bei Lexus stellt sich die Frage, ob ein LS460 mit Gas nicht der Hybridversion LS600h wirtschaftlich den Rang abläuft. Noch viel schmerzhafter trifft diese Erkenntnis all die begeisterten Fahrer von Geländewagen, deren Schrankwand-cw-Wert noch mächtigeren Durst erzeugt – und einen Cayenne oder Escalade gibt es weder mit Diesel noch mit Gas. Winziger Lichtblick immerhin: Die Garde der Cadillacs ist neuerdings für Autogas freigegeben.

Luxusprobleme

Nun kann man es sich leicht machen und hämisch fragen: »Wen juckt das?« Wer solche Autos fährt, kann sich auch den Sprit leisten. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Das sind nämlich genau die Autos, die nach drei Jahren Leasing erst mal unverkäuflich im Gebrauchtmarkt landen – oder zu Spottpreisen. Doch so wie die Mercedes-Krankenwagen begehrte Studenwohnmobilheime wurden (oder die riesigen Citroën-Kombis), so würde manch einer zu einem Chrysler 300C Touring mit 5,7-Liter-Motor (340 PS) greifen – schon des schönen V8-Blubberns wegen. Doch selbst wenn der Schadenfreiheitsrabatt es hergeben mag – 19 Liter innerorts, die im Winter ganz sicher nicht unterschritten werden, sind eine herbe Ansage.

Hier könnte man mit Gas mal richtig sparen. Das Mehrgewicht juckt bei einem 2-Tonner wenig, Platz für den Zusatztank abzutreten tut nicht weh, und selbst 2000 oder gar 3000 Euro Aufpreis verschwinden hier eh im Rauschen der Zusatzausstattung – spätestens im Gebrauchtmarkt. Und 300 statt 340 PS lassen sich auch überleben.

Nachrüsten? Einen Luxus-Schlitten?

Also nachrüsten? »Der Motor ist nicht für den Gasbetrieb freigegeben.« Das ist ein klares Statement vom Hersteller, und damit ist das Thema für ihn vom Tisch – Kunden mit abstrusen Sonderwünschen sind schon eine Plage. Natürlich können Sie trotzdem zum Umrüster fahren. Doch solche Motoren kosten als Ersatzteil 10.000, 20.000 oder noch mehr Euro.

Was meinen Sie, was passiert, wenn ein Motor nach der Umrüstung verreckt? Wird sich der Hersteller kulant zeigen, wo doch gegen seinen »weisen Rat« umgerüstet wurde? Meinen Sie, dass es irgendwas hilft, wenn Ihr Umrüstschrauber ein Gutachten finanziert, das den Hersteller in der Pflicht sieht? Denn das wird der Umrüstbetrieb natürlich tun. Nicht nur weil er im Regelfall Recht haben dürfte, sondern weil er darauf bedacht sein wird, den Schaden dem Hersteller anzulasten statt selbst dafür geradestehen zu müssen – ein paar Schäden vom Kaliber 20.000 Euro reichen, und der Umrüster kann kaum mehr die Prämien für seine Versicherung zahlen.

Kurzum: Wer sich nicht auf Hersteller-Umrüster-PingPong und langwierige Prozesse einlassen mag, der lässt die Finger von einer Umrüstung. Und das ist schade. Denn beide Gasvarianten verbrennen grundsätzlich etwas sauberer als Benzin, auch ließe sich die CO2-Bilanz zumindest um ein paar Prozentpunkte verbessern. So mancher Traum »einmal einen V8 oder V12 fahren« könnte in Erfüllung gehen, Luxus-Gebrauchte wären wieder verkäuflich. Ok, so mancher Gasfuß würde etwas enthemmter das Pedal tätscheln – aber hätten Sie einen lahmen Ampelstarter vor der Nase lieber, weil der schreckensstarr auf seinen Durchflussmesser stiert?

Es braucht nur eine sichere Bank

Was müsste also passieren? Ein Großer der Branche, der genug Kapital hat, um klare Garantie-Angebote zu machen, sollte sich zum Umrüster aufschwingen. Große Werkstattketten wären gute Kandidaten, aber auch derzeit arg gebeutelte Nischenfahrzeugbauer wie Karmann könnten mal über ein weiteres Standbein nachdenken. Auf jeden Fall haben Firmen wie Karmann und erst recht Magna das Kaliber, das ein Gas-Umrüster haben müsste, damit man ihm in Garantiefragen vertraut.

Quelle: www.heise.de


Rauchwolken über dem Fliegerhorst Landsberg

Spektakulär und explosiv ging es am Montag auf dem Fliegerhorstgelände in Landsberg zu. Vertreter des ADAC Technikzentrums und die Berufsfeuerwehr München demonstrierten in Kooperation mit einem namhaften Autohersteller, wie sich ein Autogastank bei einem Auffahrunfall mit anschließendem Fahrzeugbrand verhält.

Dazu wurde ein mit Flüssiggas betriebener Pkw auf einem extra hierfür ausgewiesenen Gelände in Brand gesetzt. Zuvor musste sich das Unfallfahrzeug allerdings in einem ADAC Technikzentrum einem Crashtest mit 60 km/h Aufprallgeschwindigkeit unterziehen. Um die Auswirkungen der Flammen auf den Flüssigtank exakt untersuchen zu können, installierte das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) mehrere Kameras rund um den Brandherd.Nicht nur die Teleobjektive veranschaulichten die überraschende Ungefährlichkeit von Flüssiggasautos: Nach zehn Minuten platzte ein Hinterreifen mit einem lauten Knall und das Gas entwich durch ein Überdruckventil. Durch diesen kontrollierten Gasaustritt wird der Gastank vor einer möglichen Explosion geschützt.

In der Vergangenheit waren Versicherer immer gern bereit, erfolgreiche Tarif-Ideen und Rabatt-Konzepte von anderen Mitbewerbern zu kopieren. Was als gut befunden wird, setzt sich dann am gesamten Markt durch – was Verbraucher, speziell solche mit LPG-betriebenen Autos, natürlich sehr freuen wird.

Im Anschluss an diese Demonstration der Funktionsweise des Tanks löschte die Fliegerhorstfeuerwehr Penzing den Brand vorschriftsmäßig. Mit diesem Test möchte der ADAC in einer der nächsten Ausgaben seiner Mitgliederzeitung vielen Autofahrern die Skepsis vor dem umweltfreundlichen Kraftstoff im Zeitalter rasant steigender Energiekosten nehmen. Zur Zeit rollen etwa 190.000 mit Flüssiggas betriebene Autos über Deutschlands Straßen, während die Zahl der Gastankstellen bei etwa 3000 liegt.

Quelle: www.luftwaffe.de


Rabatt mit LPG: Autogas 2008 belohnt

Wie jedes Jahr kämpfen sich die deutschen Kfz-Versicherer durch den Antragsberg wechselwilliger Automobilisten. Aber wer dieses Jahr besonders gut hinschaut, kann noch an einer weiteren Preisschraube drehen. Einige Autoversicherungen gewähren Rabatte, wenn das Fahrzeug für den Betrieb mit LPG ausgerüstet ist. Nicht nur, dass die Tankfüllung günstiger ist, auch bei der Prämie lassen sich ein paar Prozent heraushandeln. So bietet zum Beispiel die zur RheinLand Versicherungsgruppe gehörende ONTOS Versicherung wechselwilligen Kfz-Kunden einen »Nachlass für Öko-Fahrzeuge«. 5 Prozent Nachlass gewährt das Unternehmen sowohl in der Haftpflicht- als auch in der Kasko-Versicherung, wenn der Pkw vom Hersteller für den Betrieb mit Erdgas oder Autogas (LPG) ausgestattet ist. Ähnlich rabattfreudig zeigt sich die Gerling Versicherung. Pkw mit so genanntem monovalenten Antrieb, also ausschließlichem Elektro-, Wasserstoff-, Brennstoffzellen- oder eben Gasantrieb reduzieren ihre Haftpflicht- und Kasko-Prämie sogar um 15 Prozent, Pkw mit bivalentem Antrieb (Benzin und Gas) bekommen immerhin einen Rabatt von 10 Prozent auf die Haftpflicht- und Teileversicherung.

In der Vergangenheit waren Versicherer immer gern bereit, erfolgreiche Tarif-Ideen und Rabatt-Konzepte von anderen Mitbewerbern zu kopieren. Was als gut befunden wird, setzt sich dann am gesamten Markt durch – was Verbraucher, speziell solche mit LPG-betriebenen Autos, natürlich sehr freuen wird.

Das Tankstellennetz für die Betankung mit LPG wird nicht nur in Deutschland immer dichter, Versorgungsengpässe gehören der Vergangenheit an. Neben den derzeit etwa 2.800 Tankstellen sind zahlreiche weitere im Bau oder bereits in der Planung, wie der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) auf seiner Internetseite schreibt. Und auch in Europa sind die LPG-Tankstellen auf dem Vormarsch. In Polen waren es nach Angaben der Deutsch-Polnischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Jahr 2006 allein schon 6.800 LPG-Zapfstellen.

Der LPG-Spotmarkt für Flüssiggastanker mit einer Kapazität von etwa 24.000 cbm (das MT »Queen Zenobia« aus der Hansa Hamburg-Flotte mit 22.800 cbm) verbesserte sich nach Berechnungen der Experten bei Fearnleys leicht zum Vormonat von USD 830.000,– auf durchschnittlich USD 840.000,– im Oktober. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden für den Oktober noch durchschnittlich USD 743.000,– erlöst.

Quelle: Wallstreet online


Beim Klimaschutz die verfügbaren Potenziale nutzen!
EU-Parlament empfiehlt Gasantrieb zur CO2-Minderung

Das Europäische Parlament hat sich dafür ausgesprochen, bis zum Jahr 2015 den CO2-Ausstoß von Neuwagen auf 125 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. Damit soll den Automobilherstellern eine um drei Jahre längere Frist zugestanden werden als bisher in einer Entschließung der EU-Kommission vorgesehen war. Um trotzdem auch im Verkehrssektor möglichst kurzfristig die Klimaschutzziele der EU zu unterstützen, enthält die Resolution eine Reihe von ergänzenden Vorschlägen zur Verringerung der CO2-Emissionen aus Kraftfahrzeugen. So fordert das Parlament die EU-Kommission auf, »der Rolle und dem Potenzial alternativer gasförmiger Brennstoffe, wie Flüssiggas oder Erdgas, Rechnung zu tragen, da diese zu einer sofortigen Verringerung der CO2-Emissionen und zur Diversifizierung der Energieversorgung beitragen können.« Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) begrüßt diese Empfehlung und weist darauf hin, dass der weltweit führende Alternativ-Kraftstoff Autogas allein in Deutschland im Jahr 2006 bereits zu einer CO2-Minderung von rund 120.000 Tonnen geführt hat. Diese Zahl, so der DVFG-Vorsitzende Hanns Richard Hareiner, könne noch deutlich gesteigert werden, wenn die Automobilindustrie auch in Deutschland ihre Zurückhaltung gegenüber Autogas-Neufahrzeugen ab Werk aufgebe: »Das Europäische Parlament baut den Automobilherstellern eine Brücke, um ihnen etwas mehr Zeit zur Entwicklung neuer, schadstoffarmer Motorentechnologien einzuräumen. Im Gegenzug sollten die Hersteller jetzt verstärkt jene Antriebstechnologien auf den Markt bringen, die bereits heute Emissionsminderungen in nennenswerten Dimensionen ermöglichen. Für den ausgereiften Autogas-Antrieb muss keine Entwicklungsarbeit mehr geleistet werden. Die entsprechenden Fahrzeugmodelle sind vorhanden und haben sich im europäischen Ausland millionenfach bewährt. Für die vom EU-Parlament empfohlenen Komplementärmaßnahmen bildet der Autogasantrieb deshalb eine ebenso effiziente wie praxisgerechte Option.«

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas
Pressemitteilung »Beim Klimaschutz die verfügbaren Potenziale nutzen! EU-Parlament empfiehlt Gasantrieb zur CO2-Minderung« (pdf)


Propan für Paketlaster: UPS setzt auf LPG-Fahrzeuge

Der internationale Logistikkonzern United Parcel Service (UPS) will seine »Grüne Flotte« vergrößern. Dies gab das Unternehmen am 8. Oktober 2007 bekannt. LPG spielt eine wichtige Rolle im Umwelt-Engagement von UPS: Rund 45 % der neuen Fahrzeuge, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, sollen mit Autogas fahren.

139 Lastwagen, die mit dem LP Gas Propan betrieben werden, sind für den Einsatz in Kanada und Mexiko vorgesehen. Dort beschäftigt UPS bereits 600 Laster mit Propan-Antrieb. Die Verwendung von LPG verringert die Menge schädlicher Emissionen: Die Menge an Schwefeldioxid, die bei der Verwendung eines konventionellen Kraftstoffs anfällt, kann bei einem Fahrzeug, das mit Autogas betrieben wird, um 20 %, Kohlenmonoxid-Emissionen um 60 % reduziert werden.

Außer den LPG-Fahrzeugen fügt UPS seiner »Grünen Flotte« noch 167 mit CNG (Compressed Natural Gas = komprimiertes Erdgas) betriebene Fahrzeuge hinzu. Damit beschäftigt das Unternehmen zurzeit über 1.629 Fahrzeuge, die alternative Antriebe verwenden - außer LPG und Erdgas werden etwa Elektroantriebe genutzt. UPS verfügt damit über die größte umweltfreundliche Flotte, die sich weltweit in privater Hand befindet. Insgesamt beträgt der »grüne Anteil« an der rund 20.000 Fahrzeuge starken UPS-Flotte etwa 8 %.

Quelle: Hansa Hamburg Shipping


EU-Parlament empfiehlt Autogas zur CO2-Minderung

Am 24. Oktober hat das Europäische Parlament eine Resolution über die Strategie der Gemeinschaft zur Minderung der CO2-Emissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen verabschiedet. Darin empfiehlt die EU-Kommission, die CO2-Emissionen für die durchschnittliche Autoflotte bis spätestens 2015 auf 125 g/km zu begrenzen. Die Resolution beinhaltet auch einen Aufruf an die EU-Kommission, die Bedeutung und das Potenzial von gasförmigen alternativen Kraftstoffen wie Flüssiggas, also Autogas, und Erdgas zu berücksichtigen. Diese können einen Beitrag zur sofortigen (!) Minderung von CO2-Emissionen sowie zur Diversifikation der Energieversorgung leisten.

Quelle: Mitteilung des europäischen Flüssiggasverbandes, AEGPL vom 26. Oktober 2007


Volkswagen T5 2,0 l BiFuel LPG mit bivalentem Konzept der IAV

Schont die Umwelt

Geringe Treibstoffkosten und deutlich weniger Abgasemissionen sind klare Argumente für den Betrieb Ihres Volkswagens T5 2,0 l mit Flüssiggas.

Aus Erfahrung gut

Die IAV ist seit 1993 Partner der Volkswagen AG auf dem Gebiet Gasfahrzeuge und mit über 5000 umgerüsteten Fahrzeugen Deutschlands größter Anbieter für Nachrüstungen an Volkswagen Fahrzeugen.

Individualität maßgeschneidert

Ob Großfamilie oder Handwerker, ob Multivan oder Pritschenwagen - für Ihren Anspruch bzw. Einsatzzweck konfigurieren wir Ihren VW T5 mit bivalentem Flüssiggas-Benzinantrieb. Je nach Wunsch kann der Flüssiggastank kostengünstig im Fahrzeug oder platzsparend in Unterfluranordnung in das Fahrzeug integriert werden.

Sorgenfrei unterwegs

Dank der ausgereiften Steuergerätesoftware können Sie sorgenfrei an jeder Flüssiggastankstelle tanken, ohne auf die Gasqualität achten zu müssen. Die moderne Steuergerätesoftware des IAV Systems ermöglicht den Betrieb mit allen üblichen Flüssiggasqualitäten sowie Mischungen verschiedener Gasqualitäten in jedem Verhältnis.

Uneingeschränkte Mobilität

Das bivalente Konzept der IAV beinhaltet den Erhalt des vollständigen Benzinkraftstoffsystems inkl. des 80 l Benzintanks. Dadurch erhöht sich die Gesamtreichweite und somit die Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs.

Quelle: IAV GmbH, Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr


Bis 2015 mehr als eine Million Autogas-Fahrzeuge in Deutschland

Schadstoffarm fahren

Gerade mal 18 000 deutsche Autofahrer waren es im Jahr 2003, die sich für die Kraftstoff-Variante Autogas entschieden hatten. Dass sie damals vielfach noch als Öko-Utopisten belächelt wurden, nahmen sie meistens gelassen hin. Schließlich tankten die Pioniere zu Literpreisen, die ein Benzin-Verbraucher schon seit mehreren Jahrzehnten an keiner Tankstelle mehr gesehen hatte.

Als die Benzinpreise dann kontinuierlich weiter kletterten, verging den Autogas-Skeptikern allmählich das Lächeln. Und auch Fragen wie »Wo kann man das denn eigentlich tanken?« wurden kaum noch gestellt, denn das bundesweite Netz der Autogas-Tankstellen bekam Schritt für Schritt flächendeckende Dimensionen.

Steuervergünstigung für Autos mit Flüssiggasantrieb

So ist es kein Wunder, dass der Bestand an wirtschaftlichen Autogas-Fahrzeugen in Deutschland sich bereits 2005 auf 65000 Stück gesteigert hat. Wer bereits zu diesem Zeitpunkt umgestiegen ist, kann sich jetzt glücklich schätzen: Seine Investition hat sich durch die Steuervergünstigung für Autogas längst amortisiert.

Der große Durchbruch für den Alternativ-Kraftstoff kam dann im Jahr 2006, als eben diese Steuervergünstigung vom Deutschen Bundestag bis zum Jahr 2018 festgeschrieben wurde. Hintergrund dieser Entscheidung war die Schadstoffarmut von Autogas, die einen effektiven Beitrag im Kampf gegen CO2-Emissionen und Klimawandel ermöglicht. Bis zum Ende letzten Jahres hatten sich bereits 125000 Fahrer zum Umstieg auf Autogas entschieden, viele davon nicht per Nachrüstung ihres Gebrauchtwagens, sondern bereits mit einem der immer häufiger angebotenen Autogas-Fahrzeuge ab Werk.

Ob Umrüst-Lösung oder Neuwagen: Die durchschnittliche Emissionseinsparung von CO2 beträgt pro Jahr und Auto etwas über 1,2 Tonnen. Die Autogas-Flotte im Jahr 2006 konnte also schon ohne Mobilitätsverzicht zu einer CO2-Reduzierung von insgesamt 154000 Tonnen beitragen. Und die aktuellen Prognosen lassen erwarten, dass sich diese Umwelt-Bilanz durch Autogas in den nächsten Jahren noch beträchtlich verbessern wird: Experten erwarten für das Jahr 2009 einen Bestand von 340000 Fahrzeugen, für 2012 bereits rund 640000 und im Jahr 2015 werden auf deutschen Straßen voraussichtlich über eine Million abgasarme Fahrzeuge mit Autogas unterwegs sein.

Damit kommt auch die Schadstoff-Reduzierung in eine Größenordnung, die tatsächlich niemand mehr belächeln kann: Rund 1,27 Millionen Tonnen CO2, die unserer Umwelt erspart bleiben, werden eine wichtige Säule im Rahmen der unverzichtbaren Maßnahmen zur Emissionsminderung sein.

Quelle: Bayrische Staatszeitung, 14.09.2007


Brück gibt Gas - für Budget und Umwelt

Steigende Energiepreise sind in jedem Betrieb ein Grund, nach Alternativen zu suchen - nicht anders in der Firmengruppe Hermann Brück. Anfang 2004 ergab eine Wirtschaftlichkeitsanalyse, dass durch die Umrüstung der PKW auf Autogas erhebliche Kostenreduktionen erzielt werden könnten. So wurden alle dafür geeigneten PKW durch einen in die Reserveradmulde eingebauten Gastank auf Autogas umgestellt.

Die Kosten der Umrüstung haben sich nach zwei Jahren Laufzeit bereits amortisiert. Neben der Einsparung im Budget hat Gas aber auch eine günstigere Verbrennung und belastet dadurch die Umwelt weniger mit CO2 als herkömmlicher Treibstoff. Obwohl das Netz der Autogastankstellen inzwischen ausreichend dicht ist, hat die Firmengruppe eine eigene Gastankstelle auf das Betriebsgelände bauen lassen.

»Die Umstellung hat sich gelohnt. Die Einsparungen haben sich erwartungsgemäß realisiert, Probleme gab es keine und das gute Umweltgewissen bekommen wir als willkommenen Bonus oben drauf. Wir werden die Umstellung auf jeden Fall fortsetzen!« bilanziert Oliver Brück die Maßnahme.

Quelle: Firmengruppe Brück


TÜV Rheinland sorgt für die Sicherheit von Erdgas- und Flüssiggas-Fahrzeugen / Saubere und kostengünstige Alternativen / Alle zwei Jahre Dichtigkeits-Check / 25 Prozent weniger Kohlendioxidausstoß

Die Hiobsbotschaften für Autofahrer reißen nicht ab - ein Spritpreis-Jahreshoch jagt das nächste. Gasantriebe hingegen bieten kostengünstige und umweltfreundliche Alternativen. Und das Geschäft boomt. Hierbei sorgen die TÜV Rheinland-Fachleute in allen Servicestationen für Sicherheit. »Denn unsere Sachverständigen kontrollieren im Rahmen der Hauptuntersuchung alle zwei Jahre die Dichtigkeit der Gasanlagen - egal, ob diese mit Erd- oder Autogas betrieben werden«, erklärt Hans-Ulrich Sander, TÜV Rheinland-Kraftfahrt-Experte. »Außerdem begutachten sie nach Umrüstungen das komplette System für die Eintragung in die Kfz-Papiere bei den Zulassungsstellen.« Die wiederkehrende Gasanlagenprüfung kostet 26 Euro, die Gassystem-Einbauprüfung 119 Euro. In Deutschland dürfen nur von den Handwerkskammern geschulte und zertifizerte Werkstätten die Umrüstungen vornehmen. Darüber hinaus benötigt der Fahrzeughalter vom Hersteller ein Abgasgutachten, das bescheinigt, dass das Auto dieselbe Norm erfüllt wie vor der Umrüstung.

Derzeit sind auf deutschen Straßen rund 150.000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit Autogas beziehungsweise LPG-Antrieb (LPG = Liquefied Petroleum Gas) unterwegs. Hinzukommen knapp 43.000 Pkw mit Erdgas- oder CNG-Antrieb (CNG = Compressed Natural Gas). Bei der Verbrennung im Erdgasmotor entsteht rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) als bei einem vergleichbaren Otto-Aggregat. LPG-Triebwerke emittieren rund 18 Prozent weniger Treibhausgas. Der Deutsche Verband Flüssiggas (Berlin) rechnet zum Jahresende mit 190.000 LPG-Autos. Das bedeutet eine Einsparung von 235.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Der Liter LPG kostet rund 63 Cent, das Kilogramm CNG rund 86 Cent.

Quelle: TÜV Rheinland


Projekt v300+ - Umwelt und Rekorde
Umweltfreundliche Energie im absoluten Härtetest

Geschwindigkeitsrekord über 300 km/h mit Flüssiggas-Fahrzeug ist das Ziel

Das Thema Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Das Bundesumweltministerium plant Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstosses, gefordert ist auch die Automobilindustrie. Das Projekt v300+ will demonstrieren, dass für ein Fahrzeug mit Flüssiggas-Antrieb absolute Hochleistung und Umweltschutz keinesfalls im Widerspruch stehen. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken und die Fachhochschule Kaiserslautern stehen für die Projektplanung, Partner sind das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes. Unterstützung kommt von hochklassigen Partnern aus den Bereichen Automobil- und Energiewirtschaft.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung zum Projekt-v300 plus und ein Foto des Autogas-Fahrzeugs.


Aktion: Autogas-Anlage kostenlos bei Chevrolet

Vierwöchige Autogas-Offensive für die vier Modellreihen Lacetti, Nubira Kombi, Rezzo und Epica

Leipzig/Bremen. Chevrolet Deutschland setzt weiter konsequent auf den Alternativkraftstoff Autogas und macht allen umwelt- und preisbewussten Autokäufern jetzt ein ganz besonderes Angebot: Vom 15. April bis 15. Mai 2007 erhält der Kunde die Autogas-Anlage beim Kauf eines Aktionsmodells kostenlos hinzu. Das Angebot gilt bei allen teilnehmenden Chevrolet-Partnern und betrifft die Modelle Lacetti und Nubira Kombi in der Kompaktklasse, den flexiblen Van Rezzo und das Topmodell in der oberen Mittelklasse, den neuen Chevrolet Epica. Für den Kunden ergibt sich je nach Modell ein Preisvorteil von 2.410 bis 2.760 Euro.

Autogas ist heute flächendeckend in Deutschland verfügbar und kostet pro Liter nur etwa 60 Cent. Mit unserem aktuellen Angebot kann der Kunde also ohne jede Amortisationszeit sofort bares Geld sparen und seine Kraftstoffkosten halbieren. Gleichzeitig schon er die Umwelt und das alles ohne jegliche Einbußen in Sachen Komfort oder Leistung, erläutert Peter Sommer, Geschäftsführer der Chevrolet Deutschland GmbH, die Autogas-Offensive des Bremer Importeurs. Mit diesem Angebot haben wir auch eine passende Antwort auf die aktuelle CO2-Diskussion, denn die CO2-Emissionen liegen im Autogasbetrieb um bis zu 18 Prozent unter den Werten im Benzinbetrieb. Insgesamt verringert sich der Schadstoffausstoß sogar um bis zu 80 Prozent für jeden umweltbewussten Kunden ein klares Argument, ergänzt Sommer die ökologischen Vorteile der Autogas-Technik.

Bereits seit dem Frühjahr 2005 bietet Chevrolet eine Autogas-Nachrüstung an, die das Unternehmen nach und nach auf die Modellpalette erweitert hat. Der Erfolg gibt dieser Strategie Recht: Inzwischen ist schon jeder zehnte in Deutschland verkaufte Chevrolet ein Autogas-Fahrzeug.

Die drittgrößte Automobilmarke der Welt setzt dabei auf die bivalente Flüssiggas-Variante: Der Autogastank ist in der Reserveradmulde untergebracht, so dass der Benzintank vollständig erhalten bleibt. Da der Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin erfolgt, ergibt sich insgesamt in etwa eine Verdopplung der Reichweite. Ein Vorteil der offiziellen Nachrüstung durch den Bremer Importeur besteht auch darin, dass für Flüssiggas-Neufahrzeuge weiterhin die bisherige 3-Jahres- oder 100.000 km-Werksgarantie gilt, bei Nachrüstung von Chevrolet-Gebrauchtwagen gilt die gesetzliche Sachmängelfreiheit über 2 Jahre.

Quelle: www.chevrolet.de


Subaru verlängert Autogas-Aktion

Subaru hat seine Autogas-Aktion bis 29. Juni verlängert. Bis dahin biete der Importeur beim Kauf eines gasfähigen Neu- oder Vorführwagens die kostenfreie Umrüstung auf den Betrieb mit Autogas an, hieß es in einer Mitteilung. Der Fahrzeughalter spare somit rund 2.800 Euro für die Autogas-Anlage und deren Einbau.

Die Umrüstkits seien speziell für Subaru-Fahrzeuge konzipiert und bestehen aus Autogas-Tank, Verdampfer-Druckregler, Mischgerät sowie Gas- und Benzin-Absperrventilen. Der komplette Einbau dauert laut Importeur rund zwölf Stunden. Für die Bauteile der Anlage gewährt Subaru bei Einbau vor Erstzulassung eine bis dreijährige Garantie oder bis maximal 100.000 Kilometer Laufleistung.

Folgende Fahrzeuge des Modelljahres 2007 können umgerüstet werden: Forester 2.0X, Impreza 2.0R Vier- und Fünftürer, Legacy 2.0R Limousine, Legacy 2.0R Kombi, Outback 2.5i. Bei allen genannten Fahrzeugen ist die Umrüstung sowohl beim Schalt- als auch beim Automatikgetriebe möglich. (ab)

Quelle: www.autoservicepraxis.de


Sparsamer und sauberer unterwegs mit Umrüst-Lösungen von Opel
Opel Service: Autogas-Nachrüstung in Werksqualität und mit Garantie

Neben den erfolgreichen Erdgasfahrzeugen Zafira CNG und Combo CNG (Compressed Natural Gas) bietet Opel künftig auch Autogas an: Die Opel Service Partner bieten ab März die fachgerechte Umrüstung der aktuellen Modellreihen Astra, Corsa, Meriva, Vectra und Zafira mit ausgewählten Motorvarianten an. Nach dem Umbau kann der Fahrer bequem per Schalter von Benzinbetrieb auf Autogas wechseln. Vorteile: Um bis zu 40 Prozent günstigere Kraftstoffkosten, reduzierte Schadstoff-Emissionen und - dank des zusätzlichen, in der Reserveradmulde eingebauten Autogastanks - doppelte Reichweite im Vergleich zum Basisfahrzeug mit Benzinantrieb. Die Euro-4-Einstufung bleibt erhalten, auf die Komponenten sowie den fachgerechten Umbau durch speziell geschulte Mitarbeiter gibt es zwei Jahre Garantie.

»Die Aufnahme der Umrüstkits in unser Produkt-Portfolio ist eine Entscheidung für Autogas und nicht gegen Erdgas, die Zielgruppen sind klar abgegrenzt. Autogas ist eine wichtige Ergänzung, um den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden«, erklärt Todd Gaffner, Direktor Service von Opel.

Auch für Besitzer von Dieselfahrzeugen hat Opel passende Nachrüstlösungen parat: Sie können sich einen Dieselpartikelfilter einbauen lassen und sind dann, wie die Käufer der meisten Opel-Neuwagen mit Selbstzünder, mit weißer Weste unterwegs - auch bei Feinstaubalarm. Die intelligente Opel-Lösung verzichtet auf die Beimengung von Kraftstoffadditiven. Dank eines speziellen Regenerierungsverfahrens bleiben Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Leistung nahezu auf dem gleichen Niveau wie beim Betrieb ohne Filter. Neben Rußpartikeln werden die Emissionen von Kohlenwasserstoffen (HC) und Kohlenmonoxid (CO) wirkungsvoll abgesenkt, für die Reduzierung der Stickoxid-Emissionen (NOx) sorgen innermotorische Maßnahmen.

Todd Gaffner: &aquo;Autogas und Partikelfilter sind zwei Highlights aus unserem Nachrüstprogramm. Hier wird der integrierte, auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmte Entwicklungsansatz von Opel-Zubehör besonders deutlich. Die hohe Qualität unserer Arbeiten im Service korrespondiert stets mit der Qualität unserer Produkte. Und das gilt für die allermeisten unserer 4,9 Millionen Servicekontakte pro Jahr - von A wie Auspufftausch bis Z wie Zahnriemenwechsel.«

Quelle: Pressetext der Adam Opel GmbH


Ford Transit jetzt auch mit Autogas-Antrieb

Ford und die CNG-Technik GmbH, Mainz, präsentierten ihn auf der vergangenen IAA Nutzfahrzeuge, ab sofort ist er bestellbar: der neue Ford Transit mit Autogas-Antrieb. Damit bietet Ford seinen Kunden in Deutschland erstmals ein LPG-Modell an (LPG = Liquefied Petroleum Gas = Flüssiggas = Autogas). Der Mehrpreis für die Umrüstung durch die CNG-Technik GmbH auf Flüssiggas beträgt 2.920 Euro (zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer). Als Motor für den Ford Transit LPG kommt das 2,3 Liter-Duratec-Benzin-Triebwerk mit 107 kW (145 PS) zum Einsatz. Dieses Aggregat ist werksseitig für die Umrüstung auf Flüssiggas-Antrieb durch die CNG-Technik GmbH vorbereitet.

Der Ford Transit LPG hat eine Lkw-Zulassung und erfüllt im Benzin- wie im Flüssiggas-Modus die Euro 4-Norm für Nutzfahrzeuge. Dank eines intelligenten Motormanagements und aufwändiger Abgasreinigungstechnologie ist das Fahrzeug jedoch so sauber, dass es die wesentlich strengere Euro 4-Norm für Pkw deutlich unterschreiten würde - so liegen zum Beispiel die Stickoxidwerte des Ford Transit LPG um 64 Prozent unter dem entsprechenden Euro 4-Grenzwert für Nutzfahrzeuge.

Der neue Ford Transit LPG steht in drei unterschiedlichen Radständen (kurz, mittel, lang) und in drei unterschiedlichen Varianten (Kastenwagen, Pritschenwagen und Fahrgestell) zur Auswahl - jeweils in Kombination mit Heckantrieb. Das Einstiegsmodell ist der Ford Transit Kastenwagen FT 330 K LPG mit kurzem Radstand.

Bei allen Ford Transit LPG-Varianten ist der Ringtank (Tankvolumen: 95 Liter, ef-fektiv nutzbar: 76 Liter) unterflur unter dem Fahrzeugboden anstelle des Reserverads montiert. Die Reichweite im Flüssiggas-Betrieb beträgt rund 470 Kilometer. Hinzu kommt, unabhängig vom Radstand, der serienmäßige 80-Liter-Tank für Superkraftstoff, so dass die Gesamtreichweite über 1.000 Kilometer betragen kann.

Der neue Ford Transit LPG hat ein vollelektronisch gesteuertes Einblassystem. Eine elektronische Kennfeldsteuereinheit in Kombination mit einer Multiporteinblasung über sequentiell getaktete Gasdosierventile sorgt für ein optimales Gas-Luft-Gemisch in den Zylindern und für optimale Zündzeitpunkte. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für eine möglichst vollständige und effiziente Gasverbrennung und damit für niedrige Emissionswerte. So emittiert der Ford Transit LPG im Flüssiggas-Betrieb lediglich 266 Gramm CO2 pro Kilometer.

Der neue Ford Transit, in Deutschland seit Juli 2006 auf dem Markt, ist auch mit Erdgas-Antrieb verfügbar. Alle neuen Ford Transit Erdgasfahrzeuge können außerdem regenerativ erzeugtes Bio-Methan tanken. Dies ist rekordverdächtig: Kaum ein anderes Nutzfahrzeug dürfte, wie der Ford Transit, je nach Motor gleich fünf Kraftstoffe vertragen: Diesel, Benzin, Flüssiggas, Erdgas und Bio-Methan.

Flüssiggas entsteht als Nebenprodukt bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung, vor allem aber als Raffinerie-Nebenprodukt, und ist ein Gemisch aus Propan und Butan. Flüssiggas ist im gasförmigen Zustand schwerer als Luft und wird bereits unter sehr geringem Druck (circa acht bar) flüssig. Erdgas ist ein brennbares und ungiftiges Naturprodukt, dessen Hauptbestandteil Methan ist. Erdgas ist leichter als Luft und wird in komprimierter Form bei einem Betriebsdruck von 200 bar gespeichert.

Die Bundesregierung hat Erdgas und Flüssiggas steuerlich gleich gestellt. Dies bedeutet, dass Erdgas und Flüssiggas bei der Mineralölsteuer bis Ende 2018 gegenüber Benzin- und Dieselkraftstoff in gleichem Maße begünstigt werden.

Bitte lesen Sie dazu auch das Datenblatt des Ford Transit LPG.

Quelle: Ford-Werke GmbH, Öffentlichkeitsarbeit


Subaru erzielt Zulassungsplus von 8,36%

Friedberg. Im Jahr 2006 verzeichnete Subaru in Deutschland 11.053 Zulassungen - 853 Einheiten mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 8,36 Prozent. Damit setzte die Subaru Deutschland GmbH ihr kontinuierliches Wachstum auch im vierten Jahr in Folge weiter fort. Auch bleibt die Dynamik erhalten: Der weltgrößte Hersteller von Allrad-Pkw wächst weiterhin schneller als der deutsche Gesamtmarkt, der in 2006 um 6,46 Prozent auf rund 3,46 Millionen Einheiten zulegte.

Fast jeder zweite Subaru-Käufer entschied sich 2006 für den Bestseller Forester. Für das Jahr 2007 erwartet Jens Becker, Managing Director der Subaru Deutschland GmbH, einen weiteren Anstieg der Subaru-Neuzulassungen: "Seit November ist unser neues Flaggschiff Tribeca auf dem Markt, und der Verkauf läuft sehr gut an."

Sparen mit Autogas liegt weiter voll im Trend. Becker: "Wir bieten mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff Autogas eine preiswerte Alternative, und unser Autogas ecomatic® kommt sehr gut an. Mit 2.548 Umrüstungen hat Autogas in 2006 wesentlich zu unseren Verkaufserfolgen beigetragen. Auf der IAA im Herbst zeigt Subaru den ersten Boxer-Dieselmotor in der Geschichte des Motorenbaus. Außerdem stellen wir den neuen Impreza vor. Für die Zukunft setzen wir weiter auf solides, qualitatives Wachstum. 2007 wollen wir in Deutschland 12.000 Einheiten verkaufen."

Quelle: www.subaru.de


2 000. Autogas-Tankstelle Deutschlands eröffnet. In allen Bundesländern gut etabliert.

Die 2 000. deutsche Autogas-Tankstelle steht in Dortmund. Das vermeldete das Internet-Portal www.gas-tankstellen.de aus Bielefeld. Die Tankstelle von Uwe Pier an der Emschertalstraße 131 (B 1) gehört zur Westfalen AG aus Münster und wird mit Autogas der Marke Westfalengas versorgt. Wie bei Diesel gibt es bei Autogas zwei Qualitäten für Sommer und Winter. Die jahreszeitlich angepasste Mischung der beiden Hauptbestandteile Propan und Butan sichert die optimale Energieausnutzung, reduziert den Verbrauch im Sommer und sorgt für problemlosen Winterbetrieb. In der Regel weisen Tankstellen, die solches Mischgas nach DIN EN 589 anbieten, auch darauf hin und geben dem Tankkunden damit Sicherheit. So auch bei Uwe Pier.

»Autogas wird bei uns hervorragend angenommen«, berichtet der 37-Jährige. »Der erste Kunde war ein Subaru-Fahrer aus dem Sauerland, der hier täglich auf dem Weg zur Arbeit in die Dortmunder Innenstadt vorbeikommt und schon mehrfach nachgefragt hatte, wann wir Autogas anbieten.« Ein paar Monate dauerte es allerdings, bis der Wunsch Wirklichkeit wurde. Die Montagegruppen für Autogas-Tankanlagen kommen kaum mit den Aufträgen nach. Ungefähr 130 Anlagen hat allein die Westfalen AG seit dem Sommer in Betrieb genommen.

Der Startschuss fiel, als der Deutsche Bundestag beschloss, die Steuerermäßigung für Autogas bis 2018 zu verlängern. Seither ist diese umweltschonende und wirtschaftliche Energie beliebter denn je. Der Grund: Die Mineralölsteuer beträgt für Autogas nur 9,7 Cent je Liter - statt 65 Cent wie bei Benzin. Ein Liter Autogas kostet deshalb nur etwa halb so viel wie die gleiche Menge Benzin. An der Tankstelle Pier sind das 61,9 Cent. Derzeit werden in Deutschland gut 100 000 Fahrzeuge mit Autogas betrieben, in Europa sogar 5,5 Millionen. Nach amtlicher Schätzung könnten bis 2020 eine Million Fahrzeuge diese Energie nutzen. Ziel ist, dadurch die Fahrzeug-emissionen zu reduzieren.

Auch die Westfalen AG partizipiert am Autogas-Boom: Die verkauften Mengen haben sich beim deutschen Autogas-Marktführer 2006 nahezu verdreifacht. Rund 320 öffentliche Tankstellen versorgt Westfalengas bereits mit Autogas, davon 23 im Westfalen-eigenen Tankstellennetz. Bis Ende 2007 sollen es mehr als 600 sein, langfristig peilt die Westfalen AG die 1 000-Tankstellen-Marke an. Anlagen, die rund um die Uhr geöffnet sind und bei denen die Autogas-Säule in den Säulenverbund unter dem Tankstellendach integriert sind, sollen zukünftig verstärkt in Betrieb genommen werden, lautet das Ziel von Klaus Oberste-Wilms, Leiter Geschäftsbereich Westfalengas bei der Westfalen AG. Der Autogas-Fahrer soll so bequem und angenehm tanken können wie alle, die herkömmliche Kraftstoffe nutzen. Mit der jetzt erreichten Netzdichte ist ein flächendeckendes Angebot in allen Bundesländern gegeben.

BundeslandAutogas-Tankstellen
Baden-Württemberg155
Bayern287
Berlin21
Brandenburg87
Bremen7
Hessen152
Hamburg23
Mecklenburg-Vorpommern84
Niedersachsen318
Nordrhein-Westfalen379
Rheinland-Pfalz85
Saarland12
Sachsen132
Sachsen-Anhalt91
Schleswig-Holstein87
Thüringen111
SUMME2031

* Stand: 18.12.2006; Quelle: www.gas-tankstellen.de

Westfalen AG, 12/2006, www.westfalen-ag.de


Autogas - jetzt die Weichen für die Zukunft stellen.

Tanken für die Hälfte - welcher deutsche Autofahrer wollte das nicht. Möglich wird das durch Autogas. Wohl gemerkt: Autogas, also Flüssiggas für motorische Zwecke. Nicht zu verwechseln mit Erdgas. Das Produkt ist seit Jahrzehnten bewährt, rund 5,5 Millionen Fahrzeuge sind in Europa im Einsatz. Die meisten in den Niederlanden, in Frankreich, Italien und Polen. In Deutschland dürfte um den kommenden Jahreswechsel die Marke von 100 000 zugelassenen Autogas-Fahrzeugen übersprungen werden. Bis 2020 prognostiziert der Fortschrittsbericht der Bundesregierung »Perspektiven für Deutschland« aus dem Jahre 2005 einen Bestand von etwa einer Million. Grob geschätzt entspricht das einem Absatzvolumen von rund einer Million Tonnen Autogas im Jahr. Hinzuzurechnen ist der nicht unerhebliche Transitverkehr. Zahlreiche, schon länger bestehende Autogas-Tankstellen machen gerade mit den durchreisenden ausländischen Verkehrsteilnehmern gute Geschäfte. Insbesondere Standorte an oder neben stark befahrenen Fernverkehrsstraßen profitieren davon.

Mindestens bis 31. Dezember 2018 ist Autogas gemäß Beschluss des Bundestages steuerlich begünstigt. Die Mineralölsteuer beträgt damit auch weiterhin nur 9,7 Cent je Liter. Das bringt für alle Planungs- und Investitionssicherheit, für die Tankstellen ebenso wie für die Autofahrer und die Flüssiggas-Versorgungsunternehmen. Und auf dieser Grundlage sollte sich das Ziel von einer Million Fahrzeuge auch erreichen lassen.

Seit über die steuerrechtliche Seite Klarheit besteht wird nun auch richtig geklotzt. Die Zahl der Autogas-Tankstellen steigt bis zum Jahresende auf voraussichtlich 2 000. Mit Zunahme des Verbrauchs sind auch 3 000 bis 5 000 nicht utopisch. Was das Produkt Autogas noch attraktiver machen würde, weil Tankstellen kaum noch gezielt gesucht werden müssten. Autogas bietet also gute Chancen neue Kunden anzusprechen und vor allem auch langfristig zu binden. Wer nämlich einmal Autogas fährt, wechselt so schnell nicht mehr. Weit über 90 Prozent der Autogasfahrer sind nämlich zufrieden oder sehr zufrieden.

Trotzdem sollte jeder Standort für eine mögliche Autogas-Zapfsäule gründlich auf Zukunftschancen geprüft werden. Obwohl die Investitionen überschaubar sind, werden doch immerhin zwischen 20 000 und 50 000 Euro fällig, an Autobahnen auch schon mal 100 000 Euro. Darüber hinaus sind rechtliche Faktoren zu beachten, wie beispielsweise die Sicherheitsabstände. Weshalb in vielen Fällen Lagerbehälter nur bis maximal 2,9 Tonnen Volumen genehmigungsfähig sind. Das spricht dann für eine sogenannte Kompaktanlage. Wobei gesichert sein muss, dass der Flüssiggasversorger die regelmäßige und schnelle Belieferung des ja verhältnismäßig kleinen Behälters garantieren kann, um Leerstände zu vermeiden. Er sollte außerdem, wie bei Diesel, eine der Jahreszeit angepasste Produktqualität bereitstellen können.

Premium-Standorte können mit unterirdischen Behälteranlagen mit höherem Lagervolumen ausgerüstet werden. Westfalengas als führender deutscher Autogasversorger bietet deshalb Agenturverträge, die die Tankstelle aller Investitionen, Planungen und Prüfungen entheben. Die Autogas-Zapfsäulen werden in den Säulenverbund integriert. »Nur das macht im Hinblick auf die steigenden Ansprüche der Autogasfahrer dauerhaft Sinn«, weiß Peter Dickmänken, Autogas-Produktmanager der Westfalen AG aus Münster. Gerade Vielfahrer legen verstärkt Wert auf Komfort und Bequemlichkeit und wollen ihr Fahrzeug nicht abseits und möglicherweise im strömenden Regen betanken müssen. Dazu gehört noch eine funktionierende Kassenanbindung und los geht's. Einfach und komplikationsfrei und mit äußerst attraktiven Provisionen, die im Geschäft mit herkömmlichen Kraftstoffen so risikolos nicht zu erreichen sind.

Über die Internetseiten www.Autogas-online.de können weitere Informationen, unter anderem ein Autogas-Lexikon und ein Sonderdruck der Fachzeitschrift Flüssiggas bezogen werden.

Kenn-
wert
Super-
benzin
(Euro-
super)
Autogas
LPG
Erdgas
CNG
chem.
Zusammen-
setzung
Kohlenstoff-
Wasserstoff-
verbindungen
Propan,
Butan
C3H8/C4H10
über-
wiegend
Methan
(Treib-
hausgas)
NormDIN EN 228DIN EN 589nicht
genormt
Oktan
(ROZ)
95103-111
Klopf-
festig-
keit
gutgut++gut+
Speicher-
druck
im
Tank
1 bar6-8 bar200-250 bar
Dichte
in kg/m3
0°C,
1.013 bar
(normal)
flüssig
bei
820


2,25
510

8bar
0,83
480

-162°C
Spez.
Heiz-
wert
in
MJ/kg
ca. 44ca. 46ca. 47
Zünd
tempe-
ratur
in C°
ca. 400ca. 400ca. 520
Zünd-
grenze
in Vol%Gas
in Luft
untere
obere




0,6
8




1,5
35




4
40
Stöch.
Luft-
bedarf
in
kg Luft/kg
Kraftstoff





14,7





ca. 16





ca. 18

bft-nachrichten, 9/2006, www.bft.de


Vorteile offener EU-Grenzen beim Kauf von Autogas-Fahrzugen nutzen.

Wer ein werksseitig auf Autogas ausgelegtes Fahrzeug kaufen möchte, sollte den Blick gen Frankreich wenden. Hier gibt es vieles was Herz und Geldbeutel begehren. Neben auch in Deutschland angebotenen Modellen von Chevrolet und Subaru punktet vor allem Renault mit einer tollen Modellpalette: Renault Scenic 2GPL, Renault Mégane 2 berline und coupé GPL, Renault Clio 1,2 L und VU 1,2L, Renault Twingo 1,2L und VU 1,2L sowie Renault Kangoo 1,2L. Peugeot bietet einen Boxer und Citroën den Jumper. Die Zeichen der Zeit hat auch Saab zumindest in Frankreich erkannt. Die Marke ist dort mit dem Saab 9-3 Cabriolet 2L (turbo), dem S-3 Berline 2L (turbo) vertreten sowie mit 9-5 Estate 2L und 2,3L, dem Saab 9-5 Berline 2L und 2,3L sowie dem Modell 9-7x 4x4.

Entlang der Grenze zu Deutschland finden sich genügend Autohäuser, die Interessenten die Wagen gerne anbieten werden. Vielleicht macht es aber auch Sinn, einmal in den Deutschland-Zentralen von Renault in Brühl, bei Peugeot in Saarbrücken, Citroën in Köln oder Saab in Rüsselsheim nachzufragen.

Nicole Klein-Weiland 12.10.2006


Rathaus testet Gas-Auto

Hohe Spritpreise: Umstellung des Fuhrparks?

Köthen/MZ/wkl. Mitarbeiter der Stadtverwaltung Köthen fahren seit gestern ein Flüssiggas-Auto. Das allerdings erst einmal lediglich eine Woche lang. Angesichts der hohen Spritpreise soll ermittelt werden, ob der Einsatz von Fahrzeugen mit Flüssiggas-Antrieb sich für die Stadt besser rechnet als von herkömmlichen Pkw. Der Fuhrpark der Stadtverwaltung besteht aus drei Fahrzeugen. Die Testwoche geht auf eine Absprache von Oberbürgermeister Kurt-Jürgen Zander mit der Leitung des Opel- Autohauses »Gute Fahrt« in Köthen zurück. Es war gestern auch Zander selbst, dem Frank Haensel, Geschäftsführer des Autohauses, den Opel Zafira übergab. Der Oberbürgermeister nutzte die Gelegenheit, ließ sich von Haensel einweisen und drehte als erster aus dem Rathaus mit dem Fahrzeug eine Runde.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Köthener Zeitung vom 11.10.2006


Streit um LPG-Antrieb

Trägerkreis macht Rückzieher

Der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge hat im Streit mit dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) eine herbe Niederlage einstecken müssen. Grund der Auseinandersetzung zwischen den beiden Förderverbänden für alternative Kraftstoffe war eine Veröffentlichung des Trägerkreises, in der behauptet wurde, dass es bei Fahrzeugen, die für den Flüssiggasantrieb (Autogas, LPG = Liquefied Petroleum Gas) umgerüstet wurden, zu Motorstörungen kommen könne. Der Trägerkreis berief sich auf einen Bericht in der Fachzeitschrift Auto Service Praxis, nach dem es bei einem gewissen Mischungsverhältnis von Propan und Butan im Flüssiggas zu Problemen kommen könne. Diese Mitteilung rief den DVFG auf den Plan, der sich energisch wehrte. Er warf dem Trägerkreis Erdgasfahrzeuge gezielte Desinformation und Rufschädigung vor. Der Trägerkreis versuche mit seinen »unqualifizierten und inkompetenten Angriffen« lediglich davon abzulenken, dass Erdgas als Kraftstoff nach der Änderung der gesetzlichen Bestimmungen, die beide Gasarten (Flüssiggas und Erdgas) steuerlich künftig gleich behandeln, ins Hintertreffen geraten könne. Der DVFG leitete juristische Schritte ein und hatte Erfolg: Der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge unterschrieb eine Unterlassungserklärung, die Darstellung der Flüssiggas-Probleme nicht mehr zu wiederholen. Sollte der Trägerkreis dieser Erklärung zuwider handeln, droht ihm eine hohe Geldstrafe.
ftu

Quelle: Badische Zeitung vom 10.10.2006


Der ADAC-Kostenvergleich

Auf Autogas oder Erdgas umrüsten?

Die Benzin-Preisspirale dreht sich langsam aber beständig nach oben. Dies führt dazu, dass der Betrieb mit Auto- oder Erdgas mittlerweile die Kraftstoffkosten im Schnitt um rund 50 % reduzieren kann.

Die Umrüstung auf Auto- oder Erdgas - das Patentrezept also gegen hohe Spritpreise? Der ADAC zeigt, was es kostet und insbesondere, nach welcher Fahrtstrecke sich der Umbau rechnerisch bezahlt macht.

50 Automodelle in der Kostenübersicht

Eine Einmal-Investition im Bereich von einigen Tausend Euro, dafür aber durchgehend günstigere Kraftstoffkosten, bedingt durch die nun für beide Alternativkraftstoffe geltende Reduzierung des Mineralölsteuersatzes bis Ende 2018: Für wen rentiert sich das?

Für 50 gängige Automodelle hat der ADAC die Umrüstkosten erfasst und unter Zugrundelegung der Verbrauchswerte im Benzin -, Erdgas -und Autogasbetrieb berechnet, nach wie vielen Kilometern sich aufgrund der eingesparten Kraftstoffkosten sich ein Umbau rechnerisch amortisiert.

Den Kostenvergleich einschließlich der Tabelle mit den Ergebnissen finden Sie auf den Seiten des ADAC.

Quelle: ADAC


Testbericht Subaru Outback 2.5i Comfort der Fachzeitschrift Flüssiggas

Forsch voran an die Autogasfront

Der Allrad-Spezialist Subaru lässt sich durch die derzeitige politische Diskussion nicht beirren und verfolgt weiterhin seine erfolgreiche Gas-Initiative in Deutschland. Im Zentrum steht dabei die ausgeklügelte Autogas-ecomatic-Technologie, die das Fahren mit Autogas zum kostengünstigen Erlebnis werden lässt. Nur: Sparsam fahren und trotzdem dem großen Fahrspaß auf der Strecke frönen - passt das zusammen? Die »Flüssiggas« wollte es genau wissen und testete den Subaru Outback, den Fahrzeug-Pionier des Crossover-Marktsegments.

Wie bei den anderen Autogasversionen des Legacy 2.0R, Forester 2.0X und Impreza 2.0R (Modelljahr 2007) heißt das Zauberwort beim Outback 2.5i ebenfalls »ecomatic«. Eine Autogas-Technologie, die speziell für die Boxer-Motoren und Allrad-Antriebe entwickelt und abgestimmt wurde. Die Umrüstkosten für Gastank und Anlage beziffert der Hersteller auf durchschnittlich 3 100 Euro. Der komplette Einbau der Autogasanlage einschließlich aller Prüfungen dauert etwa zwölf Stunden.

Bevor es zum Einsatz der Technologie überhaupt kam, musste sie sich in Langzeittests bewähren und hatte erst dann die Chance, die Zertifizierung durch den TÜV zu erhalten. Der Aufwand hat sich anscheinend gelohnt. Subaru gewährt nämlich ohne Abstriche 3 Jahre Garantie bei einer Fahrleistung bis zu drei Jahren. Das besondere bei der Verbrennung: Die Autogas-Anlage ähnelt einer Benzineinspritzanlage. Das Gas wird dabei mit Überdruck in separaten Leitungen direkt bis vor die Einlassventile der einzelnen Zylinder geführt. Kleine Mikroprozessoren regeln schließlich die schadstoffarme und günstigste Verbrennung im Motor.

Die Nachrüstung mit einem Autogastank in der Reserveradmulde, einem Zuleitungssystem zu den Zylindern und einem Verdampfer zur Herstellung des Gasgemisches macht das Fahrzeug schließlich bivalent. Für den Wechsel zwischen Benzin und Autogas braucht der Fahrer während der Fahrt noch nicht einmal auf ein Knöpfchen drücken. Er kann aber zwischen dem einen oder anderen wählen. In jedem Fall fährt das Fahrzeug mit Benzin an und schaltet nach kurzer Zeit automatisch auf Gasbetrieb um. Die Umrüstkits, so wird von Subaru immer wieder betont, sind maßgeschneidert für die Fahrzeuge. Tatsächlich ist die Unterbringung des Autogastanks Platz sparend in der Reserveradmulde installiert. Das schlechte Gefühl, vom Zusatzreifen doch noch mal Gebrauch machen zu müssen, bleibt - wenn auch nicht übermäßig stark. Denn das Reserverad wird durch ein Pannenspray ersetzt. Dafür sind die Einsparmöglichkeiten beachtlich, vorausgesetzt, das Fahrzeug wird richtig lange gefahren. Mit einer Leistung von 121 kw und einem ADAC-gemessenen Verbrauch von 11,1 Litern Autogas entstehen bei einem Grundpreis von 30 900 Euro für den Outback 2.5i Trend Durchschnittskosten von 80 Cent pro Kilometer bei einer Laufleistung von 10 000 Kilometern pro Jahr. So richtig günstig wird es erst nach rund 30 000 gefahrenen Kilometern. Denn dann liegen die Verbrauchskosten nur noch bei 36,6 Cent.

Wer ganz unbedarft - wie der Redakteur dieses Artikels - das Fahrzeug innerhalb der Stadt fährt, verspürt eine erstaunliche Ruhe, die das Auto ausstrahlt. Der Grund ist plausibel. Der Outback fährt einfach leise, was nicht zuletzt an der gleichmäßigen Verbrennung des Gases liegt. Schon deshalb ist er allen Stressgeplagten zu empfehlen, die sich einem permanenten Termindruck ausgesetzt sehen. Auf langen Strecken erweist sich das Auto als wahrhaft spurtstark - der Boxermotor gibt auf Autobahnen wirklich sein Bestes, besonders im tiefen schneereichen Winter. Der Allradantrieb und gute Schneeketten bewirken sogar wahre Wunder in den vereisten Kurven und auf den am Hang liegenden Garageneinfahrten des Teutoburger Waldes. Kein Wunder, denn der Outback 2.5 mit Schaltgetriebe verteilt die Kraft über ein Zentraldifferenzial mit 50:50-Kraftaufteilung und zentraler Viskobremse.

Wer jetzt denkt: »Boxer-Motor? Gab´s das nicht schon mal? - Das hatte der Käfer doch auch schon?«, dem kann gesagt werden: Der wassergekühlte Vierzylinder-Leichtmetall-Boxermotor beim Outback erinnert im Vergleich zum einzigen wahren Wagen des Volkes eher an eine Turbine als an einen herkömmlichen Verbrauchsmotor. Die Allradtraktion ist tatsächlich sehr beeindruckend. Der Outback marschiert auch auf sehr glattem Straßenpflaster gut voran, wobei ihm sein Gewicht zugute kommt. Gerade auf der Straße arbeitet der Allradantrieb unauffällig und reaktionsschnell. Das Fahrzeug ist für jedes Wetter gerüstet. Und so fühlt man sich auf Reisen in kälteren Jahreszeiten sehr wohl. Zum Wohlbefinden tragen nicht nur der bei ruhiger Fahrweise gleichmäßige Motorklang sondern auch das maßvoll ausgeschmückte Cockpit bei. Der Outback wirkt innen geschmackvoll und modern. Der Innenraum mit fein gearbeiteten Ledersitzen verfügt über eine gewisse Eleganz und erscheint stets hergerichtet für die Fahrt zur nächsten Uraufführung einer namhaften Oper. Insgesamt wirkt der Innenraum trotzdem sehr voluminös. Ein gewisses Raumgefühl ist schon vor dem Cockpit sehr ausgeprägt. Immerhin können fünf stattliche Erwachsene sehr komfortabel in den körpergerechten Sitzen reisen. Die Kopffreiheit reicht auch im Fond für hochgewachsene Passagiere. Natürlich verweilt der erste Blick auf die Armaturen beim »Comfort Navi«, dem serienmäßigen DVD-Navigationssystem, das über einen Touch-Screen-Monitor verfügt und äußerst schnell arbeitet.

Angenehm in den kalten Wintertagen waren für den redaktionellen Testfahrer die Sitzheizungen, die elektrische Sitzverstellung und der Scheibenwischer-Enteiser. Nur die Autogas-Anzeige in der linken Ecke wirkt ein wenig verloren und zeigt, dass es sich beim Antrieb um einen nachgerüsteten handelt. Trotzdem werden alle Gewährleistungen eines Werksfahrzeuges gegeben: 3 Jahre Garantie bis 100 000 Kilometer, 12 Jahre gegen Durchrosten, 3 Jahre gegen Oberflächenrost und 2 Jahre Garantie auf Original-Ersatzteile und Original-Zubehör. Das Motoröl und der Filter sollten alle 15 000 Kilometer oder 12 Monate gewechselt werden. Inspektionen sind alle 30 000 Kilometer oder 24 Monate beim Outback fällig.

Den Testbericht einschließlich Fotos finden Sie hier als pdf-Datei.

Quelle: M. Steffan, Flüssiggas-Magazin aus dem Strobel-Verlag


Pressemitteilung des Verbandes Deutscher Autowerkstätten für Gasantrieb e.V.

Treibstoffkosten senken mit Gasantrieb. Wann lohnt sich die Nachrüstung des Fahrzeuges? Was ist zu beachten?

Es gibt zwei Möglichkeiten, mit Gas den hohen Benzin- und Dieselpreisen Paroli zu bieten. Flüssiggas auch »Autogas« genannt (LPG) und Erdgas (CNG). Beides gleichzeitig geht nicht. Der Autofahrer muss sich entscheiden. Die allermeisten Benzinfahrzeuge sind nachträglich mit einer Gasanlage ausrüstbar. Der Benzinantrieb bleibt vollkommen unverändert erhalten.

Nach 100.000 km hat der Benzinfahrer 10.000 €, der Dieselfahrer 7.020 €, der Autogasfahrer 5.540 €und der Erdgasfahrer sogar nur 5.370 € für Treibstoff ausgegeben. Wirtschaftlich spricht also alles fürden Gasantrieb.

In mehreren wissenschaftlichen Studien ist nachgewiesen, dass die Umweltbelastung beim Gasantrieb am geringsten ausfällt. Auch die Sicherheit der Fahrzeuge steht außer Frage. Das Parken ist auch in Tiefgaragen gesetzlich nicht mehr verboten.

Viele Werkstätten bieten mittlerweile die Nachrüstung an. Für die Qualität ist es meist unerheblich, ob die ausführende Werkstatt eine Vertragswerkstatt des jeweiligen Autoherstellers ist. Bis auf wenige Ausnahmen, hat der Fahrzeughersteller nichts mit den Gasanlagen zu tun. Er hält weder Informationen noch Schulungen vor. Es handelt sich um ein Herstellerunabhängiges Zubehörprodukt. Gasanlagen sind meist keine Großserienprodukte, die für ein bestimmtes Fahrzeug hergestellt werden. Sie greifen massiv in die Steuerelektronik des Fahrzeuges ein. Daher müssen die Anlagen vom Nachrüster individuell auf das jeweilige Fahrzeug angepasst werden. Große Erfahrung, viel theoretisches Wissen, modernste Fahrzeugdiagnosetechnik und handwerkliches Geschick sind von Nöten, damit es keinen Grund zu Beanstandungen gibt.

Werden diese Bedingungen eingehalten, gibt es auch keine Probleme mit der Gewährleistung des Fahrzeugherstellers. Da die gesetzlichen Regeln nicht ausreichen, eine hohe Qualität der Nachrüstung sicherzustellen ist das Qualitätszertifikat des VDAfG e.V. (Verband Deutscher Autowerkstätten für Gasantrieb) geschaffen worden. Unabhängige Fachleute überprüfen regelmäßig die Kompetenz der Betriebe. Durch den Erfahrungsaustausch untereinander können die zertifizierten Unternehmen auf ein breites und aktuelles Wissen zugreifen.

Die vollständige Pressemitteilung, einschließlich Gegenüberstellung der Alternativen Autogas und Erdgas finden Sie hier als pdf-Datei.

Quelle: Verband Deutscher Autowerkstätten für Gasantrieb e.V., August 2006


Pressemitteilung der Fiat Automobil AG

Fiat bietet Nachrüstsätze für bivalenten Betrieb mit Autogas an

LPG-Tank wird platzsparend und sicher in Reserveradmulde untergebracht

Fiat weitet sein Engagement auf dem Gebiet alternativer Antriebe weiter aus. Als Ergänzung zu serienmäßig lieferbaren Modellen, die auf Erdgas als zusätzliche Energiequelle setzen, bietet die italienische Marke nun auch Nachrüstlösungen für Autogas an. Im Gegensatz zu den technisch sehr aufwändigen und deshalb nur werksseitig optimal zu montierenden Erdgas-Kraftstoffanlagen (Speicherdruck rund 200 bar) ist der nachträgliche Einbau von Autogas-Systemen (Speicherdruck etwa 10 bar) für qualifizierte Werkstätten problemlos durchführbar.

Die Autogas-Umrüstung ist für alle Fiat Modelle mit Benzinmotor realisierbar, unabhängig davon, ob die Gemischaufbereitung über eine Einspritzanlage oder über Vergaser erfolgt. Die von Fiat in Zusammenarbeit mit Autogas-Spezialist Ecoengines angebotenen Anlagen entsprechen den neuesten Vorschriften von TÜV und Zulassungsverordnung (StVZO). Die jeweilige Schadstoffklasse des Basisfahrzeuges bleibt erhalten. Wird der Einbau – Zeitbedarf etwa ein Tag – in einer von Fiat zertifizierten Werkstatt vorgenommen, greift eine zweijährige Europ Assistance Bauteilegarantie, die alle wichtigen Motorbaugruppen absichert. Die Mitarbeiter der Fiat Werkstätten kümmern sich außerdem um die vorgeschriebene TÜV-Vorführung und die Eintragung in die Fahrzeugpapiere.

Die von Fiat vertriebenen Anlagen speichern das international meist LPG (für Liquefied Petroleum Gas) genannte Flüssiggas in einem 42 bis 72 Liter (je nach Modell) fassenden Drucktank, der in der Reserveradmulde untergebracht wird. Dieser Platz wird frei, da zum Umrüstkit auch ein handliches Pannenset mit Reifendichtmittel und Kompressor gehört. Der Einbauort hat sich zum einen in Brand- und Crashtests unabhängiger Institutionen (z. B. ADAC) als optimale Lösung bewährt. Autogas-Fahrzeuge haben sich dabei als ebenso sicher erwiesen, wie Autos mit Benzintank. Zum anderen bleiben auf diese Weise das komplette Kofferraumvolumen und die Bodenfreiheit erhalten, die bei einer Installation unter dem Fahrzeugboden beeinträchtigt wäre.

Quelle: fiat.de, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Frankfurt, im Juni 2006


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